Franz Schandl

Geboren 1960 in Eberweis/Niederösterreich. Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Wien. Lebt dortselbst als Historiker und Publizist und verdient seine Brötchen als Journalist wider Willen. Redakteur der Zeitschrift Streifzüge. Diverse Veröffentlichungen, gem. mit Gerhard Schattauer Verfasser der Studie „Die Grünen in Österreich. Entwicklung und Konsolidierung einer politischen Kraft“, Wien 1996. Aktuell: Nikolaus Dimmel/Karl A. Immervoll/Franz Schandl (Hg.), „Sinnvoll tätig sein, Wirkungen eines Grundeinkommens“, Wien 2019.

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Streifzüge
Beiträge von Franz Schandl
FORVM, No. 397/398

Freiheitlich demokratische Grünzeug-Ordnung

■  Franz Schandl
April
1987

Für Freda, wie wir sie gar nicht kannten, war er eine der „Fransen, die man abschneiden muß“, ein „Totalitärkommunist“ für Nenning, der ihn aber jetzt dem FORVM zugeführt hat (danke!); geboren 1960, gelernter Historiker, in Heidenreichstein Gemeinderat der Alternativen Liste, deren Mitglied seit 1982; (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 401-405

Schweinchenrosaszenario

■  Franz Schandl
Juli
1987

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FORVM, No. 406-408

Die grüne Medienmacht

■  Franz Schandl
Oktober
1987

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MOZ, Nummer 26

Der Müll — das Land — die Partei

■  Franz Schandl ▪ Gerhard Schattauer
Januar
1988

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MOZ, Nummer 28

Vergangenheitsvergewaltigung

■  Franz Schandl
März
1988

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FORVM, No. 411/412

Schleichzeich!

Offener Brief an Kriegsteilnehmer
■  Franz Schandl
März
1988

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MOZ, Nummer 30
Von Fall zu Fall

Abwegige Notizen zur Skandalrepublik

■  Franz Schandl
Mai
1988

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FORVM, No. 413/414

Links wie normal

■  Franz Schandl
Mai
1988

Alle Gedenkjahre wieder sind die Österreicher aufgerufen, Antifaschismus zu üben. Die nationalsozialistische Vergangenheit wird verurteilt, der Austrofaschismus schon etwas weniger, die Gegenwart wird vor diesem düsteren Hintergrund ausdrücklich gelobt. Wir, die guten Demokraten verschiedenster (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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MOZ, Nummer 31

Der Mann, den die Medien wünschen

Unfreundliches über Voggenhuber
■  Franz Schandl
Juni
1988

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MOZ, Nummer 41

Aufdeckhengste und Kopfgeldjäger

■  Franz Schandl
Mai
1989

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MOZ, Nummer 42

Blauer Schal oder brauner Schall

Der (un)aufhaltsame Aufstieg des Jörg Haider
■  Franz Schandl
Juni
1989

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MOZ, Nummer 43

Das österreichische Niveau — zur 200. Ausgabe des „Standard“

■  Franz Schandl
Juli
1989

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MOZ, Nummer 45

Ausschuß um Ausschuß

■  Franz Schandl
Oktober
1989

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MOZ, Nummer 46

Neues Denken, Neue Politik

Inklusive: Ein Russe in Amerika
■  Franz Schandl
November
1989

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MOZ, Nummer 47

Schluß mit Ladenschluß

■  Franz Schandl
Dezember
1989

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MOZ, Nummer 47
No Sex · No Drugs · No Rock ’n’ Roll

Die 80er am Ende

■  Franz Schandl
Dezember
1989

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MOZ, Nummer 48

Kalter Frieden

■  Franz Schandl
Januar
1990

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MOZ, Nummer 49

Sonja und Johannes

oder: Von den Leiden des grünen Programms
■  Franz Schandl
Februar
1990

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MOZ, Nummer 50

Was tun mit der KPÖ?

■  Franz Schandl
März
1990

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MOZ, Nummer 51

1917-1989: Überlegungen zur Revolution

■  Franz Schandl
April
1990

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MOZ, Nummer 52
Medien und Grüne:

The Act of Domestication

■  Franz Schandl
Mai
1990

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MOZ, Nummer 52

Je unpolitischer, desto besser

■  Franz Schandl
Mai
1990

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MOZ, Nummer 52
Heiteres Bezirksgericht

VGÖ gegen den Rest der Welt

■  Franz Schandl
Mai
1990

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MOZ, Nummer 54

Gorbat-Show

■  Franz Schandl
Juli
1990

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MOZ, Nummer 55

Bombardiert Bagdad!

Die Folgen transatlantischer Gehirnerweichung
■  Franz Schandl
September
1990

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MOZ, Nummer 56

Der Behandlungsbedürftige

■  Franz Schandl
Oktober
1990

Wer hätte vor zehn Jahren darauf getippt, daß der Bundeskanzler wie der SP-Parteivorsitzende Franz Vranitzky heißen würde. Heute ist es hingegen unvorstellbar, daß dies früher unvorstellbar war. So selbstverständlich ist es, so konkurrenzlos thront Franz am Ballhausplatz und in der Löwelstraße. Die (...)

FORVM, No. 442/443

The Same in Gruen

■  Franz Schandl
Oktober
1990

Bleiben die Fransen von Fredas linkem Ärmel weiterhin abgeschnitten? Wie einen Kriminalroman liest der grün-alternative Gemeinderat aus Heidenreichstein das Telfser Parteiprogramm der Grün-Alternativen. Sie wollen diesen Text online lesen?
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MOZ, Nummer 57

Die Geschlagenen

Eine selektive Nachlese zur Nationalratswahl
■  Franz Schandl
November
1990

Fad war dieser Wahlkampf, nicht jedoch das Ergebnis. Das hatte es zweifellos in sich. Der ÖVP war es in den letzten Jahren gelungen, die SPÖ wie einen Christbaum abzuräumen. Auf faktisch allen Ebenen konnte sie ihre Konzepte und Vorhaben durchsetzen (Privatisierung, Steuerreform, Abfangjäger (...)

MOZ, Nummer 58
ÖVP-Neu:

Schwarz vor den Augen

Die Krise der Volkspartei und wie sie behoben wird
■  Franz Schandl
Dezember
1990

Alle schreiben von der ÖVP. Da möchten wir uns nicht ausschließen, auch wenn wir uns nicht anschließen können. Tips, wie sie weitermachen sollte, sucht man im Text jedenfalls vergeblich. Dafür findet sich anderes. Die ÖVP ist nicht am Ende. Sie steht vielmehr am Anfang einer Entwicklung, die auch den (...)

MOZ, Nummer 58

Von der Unmöglichkeit linker Projekte und vom Ende der Monatszeitung

■  Franz Schandl
Dezember
1990

Sie wissen es schon. Vor ihnen liegt das letzte Exemplar dieser Zeitschrift. Zumindest in dieser Form wird sie nicht weiterbestehen. Die Geldgeber wollen ihre finanziellen Ressourcen anders verwenden, was nicht erfreut, aber doch einsichtig ist. Die MONATSZEITUNG war immer ein Zuschußprojekt. (...)

MOZ, Nummer 58
Philosophie

Aufklärung und Abklärung

■  Franz Schandl
Dezember
1990

Vom 18.-21. Oktober 1990 fand das Internationale Günther-Anders-Symposium der Stadt Wien statt. Wir haben uns dort umgesehen. Günther Anders lebt seit Jahrzehnten in Wien, arbeitet unablässig am dritten Band seines Hauptwerkes „Die Antiquiertheit des Menschen“, dessen Vorabdruck im FORVM (...)

FORVM, No. 452-454

Demos und Büros

30 Thesen über Bürokratie und Staat, Freiheit und Sozialismus
■  Franz Schandl
Juli
1991

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Streifzüge, Heft 1/1996

Der gesellschaftliche Stau

■  Franz Schandl
März
1996

Dialektik des Kapitalismus bedeutet, daß er konstruktive wie destruktive Züge aufweist. Unzweifelhaft positiv sind die Potenz zu Demo­kratie und Rechtsstaat, zu sozialer Fürsorge und Mobilität. In den westlichen Zentren dominier­ten bisher durchaus die progressiven Momente. Mehr Recht bedeutete mehr (...)

Streifzüge, Heft 1/1996

Wie es weitergeht

Zweite Erklärung zum „Linken Dialog“
März
1996

Um es böse zu sagen: Die „Linke Dialog-Kon­ferenz“ vom 8. bis 10. Dezember 1995 an der TU Wien hat großteils eingelöst, was wir von ihr befürchtet haben. Sie bot kaum Gelegenheit zur Darstellung theoretischer, wie auch immer „linker“, Positionen und Entwicklungsstränge, und sie war auch nicht das (...)

Streifzüge, Heft 1/1996

Berginhalte statt Plattformen

Zwölf Thesen zu Lage und Perspektive der österreichischen Linken
■  Franz Schandl
März
1996

1. Die österreichische Linke ist theorielos. Sie liest zu wenig, sie weiß zu wenig, sie denkt zu wenig. Sie ist nicht kopflastig und praxisfern, sie ist bauchlastig und praktizistisch. Gleich den Grü­nen dominiert auch hier der moralische Prakti­zismus das Engagement der Verbliebenen. Sie ist — und (...)

Streifzüge, Heft 1/1996

Ökologie und Ökonomie

■  Franz Schandl
März
1996

1. ÖKOLOGIE behandelt nichts anderes als die Rationalität des menschlichen Daseins hinsicht­lich seiner stofflichen Bedingtheit, deren Form und Inhalt sind ihr Gegenstand. Insofern ist sie sowohl mit der Ökonomie als auch der Biologie aufs engste verbunden, und wer genau hinsieht, der wird den (...)

Streifzüge, Heft 1/1996

Subjekt und Geschichte

Eine kleine abendländische Individualkunde
■  Franz Schandl
März
1996

1. Was ist ein Ich? Ein Ich ist ein In-Sich. Ein Sich ist ein An-Sich, ein Ich ist ein Für-Sich. Um zu einem Ich, einem Für-Sich zu werden, muß der Mensch In-Sich gehen, das An-Sich ansehen und erken­nen. Das besondere Subjekt ist das Ich, das Indi­viduum für sich, das Begreifen und der Begriff von (...)

Streifzüge, Heft 2/1996

SOS-Medienfreiheit?

Volksbegehren gegen Medienkonzentration
■  Franz Schandl
Oktober
1996

Auftakt der neuesten Mediendebatte war der (sich schon länger abzeichnende) Rausschmiß des Herausgebers des Profils, Hubertus Czernin, durch die Eigentümer des Nachrichten­magazins (Raiffeisen/WAZ). Trotz aller Solida­risierungen mit Czernin ist aber zu bedenken, daß dieser einer rein geschäftlichen (...)

Streifzüge, Heft 2/1996

Der Wert

Smith, Ricardo, Marx
■  Franz Schandl
Oktober
1996

Überarbeitetes Referat im Kritischen Kreis. Im folgenden Überblick sollen einige Grundla­gen der politischen Ökonomie, der Marxschen Weiterentwicklung und Kritik daran herausge­arbeitet werden. 1. Adam Smith Die klassische Arbeitswertlehre stammt von den beiden britischen Ökonomen Adam Smith und (...)

Streifzüge, Heft 1/1997

Schlagt die Bevölkerung, wo ihr sie trefft

Zu einigen Kürzschlüssen des Antifaschismus
■  Franz Schandl
März
1997

Polemik aus der »Jungen Welt« (Berlin, 19.12.1996) Schon wie er daherkommt, wirkt der Antifaschismus in all seinen Spielarten wie eine antiquierte Abwehrstrategie gesellschaftlicher Krisenerscheinungen. Er behindert die Analysen, er antwortetet vorschnell, will alles im braunen Eck orten oder (...)

Streifzüge, Heft 1/1997

Variation oder Alternative?

Die Linke und der Kapitalismus
■  Franz Schandl
März
1997

Überarbeitete Fassung eines Referats im Rahmen des „Linken Dialogs“ am 16. November 1996. Einleitend möchte ich nicht verhehlen, daß ich mit den sogenannten Widerspruchspaaren Schwierigkeiten habe. Weil sie das Problem verkehren, nämlich hinsichtlich der Frage, ob das Kapitalverhältnis Ausdruck der (...)

Streifzüge, Heft 2/1997

Der Kapitalismus und du

Fragmente einer Kritik des bürgerlichen Alltags
■  Franz Schandl
Juni
1997

Der Alltag hat in den letzten Jahrzehnten zweifellos eine steile Karriere gemacht. Nachdem das Alltägliche in der Wissenschaft vorher kaum Beachtung gefunden hat, stand das profane Leben plötzlich im Mittelpunkt gelehrter Aufmerksamkeit. Der neue Forschungsgegenstand wurde aber weniger kritisch (...)

Streifzüge, Heft 2/1997

Populistische Televisionen

Notizen zur kulturindustriellen Auflösung der Politik
■  Franz Schandl
Juni
1997

Politik reduziert sich immer mehr auf die Inszenierung medialer Auftritte: Diskussionsrunden, Konfrontationen, Talk-Shows sind in. Besonders vor den Wahlen. Besonders im Fernsehen. Grund genug also, zwischen den Wahlgängen nachzufragen, was da abläuft. Die aufgeführten Debatten selbst bringen (...)

Streifzüge, Heft 3/1997

Zu uns!

■  Franz Schandl
September
1997

ZU UNS gilt es natürlich einiges zu sagen. Der Kritische Kreis ist entstanden als ein Projekt zur Überwindung der Lethargie gesellschaftlicher Opposition. Wir wollten und wollen einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung emanzipatorischer Gesellschaftskritik leisten. Diesbezüglich ist eine (...)

Streifzüge, Heft 3/1997

Information und Entformation

■  Franz Schandl
September
1997

Die wohl wichtigste Frage, warum die meisten Menschen sich den medialen Schwachsinn nicht nur einziehen, sondern auch ganz selbstverständlich ernstnehmen (anstatt etwa in befreiendes Lachen auszubrechen), ist bis heute nicht zufriedenstellend beantwortet. Und doch kann und soll gesagt werden, (...)

Streifzüge, Heft 4/1997

Proletarisch meint stets bürgerlich

Thesen zur Entmythologisierung von Klasse und Klassenkampf
■  Franz Schandl
Oktober
1997

0. Gemeinhin war man in der Linken davon ausgegangen, daß die Begrifflichkeit, die sich positiv auf den Klassenkampf und seine Kategorien bezieht, zum essentiellen Bestandteil sozialistischer Theorie und Praxis gehört. Der Konsens reichte hier von den Sozialdemokraten bis zu den Kommunisten, von (...)

Streifzüge, Heft 4/1997

Kommunikation als Denunziation

Skizzen über Logik und Folgen linker Umgänglichkeiten
■  Franz Schandl
Oktober
1997

Folgender Artikel wurde ursprünglich für die Berliner Tageszeitung „Neues Deutschland“ geschrieben. Die Probleme sind in Österreich zwar nicht so krass, aber sie sind ähnlich gelagert. Ausgangspunkt sei der Konflikt in der jungen welt. Das von außen völlig unverständliche und unerträgliche Gezeter (...)

Streifzüge, Heft 1/1998

Feierabend der Arbeit

Der langwierige Abschied von ora et labora
■  Franz Schandl
März
1998

Als ich dem arbeitswütigen G. gegenüber beiläufig erwähnte, daß es Arbeit, gemessen am Alter der Menschheit, erst seit einer relativ kurzen Zeit gebe, da schnappte er nach Luft. (Günther Anders, Ketzereien) Eines der gängigsten Vorurteile ist: Arbeit hat es immer gegeben, Arbeit wird es immer geben, (...)

Context XXI, ZOOM 1/1998
Emancipatio sine potestate non est!

Über Dialektik und Dimension der Gewalt

■  Franz Schandl
März
1998

In folgendem Beitrag handelt es sich um eine Überarbeitung eines Aufsatzes, den der Autor nach den Ereignissen in Ebergassing 1995 geschrieben hat. Das Thema erscheint auch ohne unmittelbaren Anlaß relevant, vor allem dann, wenn man davon ausgeht, daß in Zeiten (...)

Streifzüge, Heft 1/1998

Vorwärts zur Nachknappheitsordnung!

Anthony Giddens und die Plattheiten der zweiten Moderne
■  Franz Schandl
März
1998

Jeder erfolgreiche Politiker hat seine Einsager. Tony Blair hat Tony Giddens. Grund genug, nachzulesen, was hinter „New Labour“ steckt. Stellenweise liest sich der Band auch wie ein Parteiprogramm, was für eine wissenschaftliche Publikation nicht unbedingt ein Kompliment ist. Natürlich ist es (...)

Streifzüge, Heft 2/1998

Kreislauf der Ignoranz

■  Franz Schandl
Juni
1998

Eine Vivisektion obligater Werbesprüche von Gertraud Knoll erlaubt bei aller Freundlichkeit nur eine Diagnose: Rinderwahnsinn. Was kaum jemanden auffällt, regt uns schon lange auf. Da stand auf den Plakaten wie auf den Flugzetteln unter anderem folgendes zu lesen (Hervorhebungen von F.S.): „Die (...)

Context XXI, ZOOM 3/1998

Gmeiners Gemeinsinn

■  Franz Schandl
Juni
1998

In ZOOM 1/98 veröffentlichten wir Franz Schandls Beitrag „Über Dialektik und Dimension der Gewalt“. In der letzten Ausgabe folgte eine nicht unscharfe Kritik von Manfred Gmeiner („Schwafeln über Gewalt“). Unterschiedlicher können Positionen und Begriffe schwerlich sein – Franz Schandl versucht in (...)

Streifzüge, Heft 3/1998

Jagt die Spekulanten! Schlagt sie tot!

Redundantes über die aktuellen Entgleisungen einer Sorte Antikapitalismus
■  Franz Schandl
Oktober
1998

Helmut Schmidt war es, der diesen Beitrag veranlaßte. Der Leitartikel des ehemaligen deutschen Kanzlers in der Zeit vom 3. September mit dem Titel „Der globale Irrsinn“ erscheint uns nämlich als äußerst symptomatisch für die sich abzeichnende Pseudokritik eines sich in der Mitte etablierenden (...)

Streifzüge, Heft 3/1998
„Can truly say he gives, if he receives?“ (Shakespeare)

To Give And To Take

Thesen zur Metakritik des Tauschs
■  Franz Schandl
Oktober
1998

1. Gemeinhin erscheint der Tausch als eine eherne Konstante des Daseins. Er wird nicht gesellschaftlich eingeordnet, sondern leitet sich von einer dunklen „menschlichen Neigung“ ab, die als gegeben angenommen wird. 2. Tausch ist zu verstehen als kultureller Zwang der bisherigen (...)

Context XXI, ZOOM 4/1998

Neutralität oder NATO oder ...?

Kritische Anmerkungen zum Handbuch von Klaus Heidegger und Peter Steyrer
■  Franz Schandl
Oktober
1998

Mit dem Band von Klaus Heidegger und Peter Steyrer liegt der bisher fundierteste und umfassendste Beitrag aus dem NATO-kritischen Spektrum zu dem Thema „Österreich und die NATO“ vor. Besonders gut dargestellt ist dort die Rolle des Verteidigungsministeriums und der Militärs beim Einpeitschen der (...)

Streifzüge, Heft 4/1998

Der nach den Sternen greift

Superlatives Porträt eines Wirtschaftsführers
■  Franz Schandl
Dezember
1998

Auch wenn das nicht unbedingt ein helles Buch ist, erhellt es doch unfreiwillig mehr als es erhellen wollte. Schon die Einleitung ist so ein „Ich Jürgen E. Schrempp, glaube an Jürgen E. Schrempp“-Puzzle. Wer sollte das bezweifeln? Da wird gesagt, was Schrempp über sich sagt, und was andere über (...)

Streifzüge, Heft 4/1998

Entweder! Also!

Unlustiges über die finanzielle Lage des Kritischen Kreises
■  Franz Schandl
Dezember
1998

Geld auftreiben und Geld eintreiben ist ein grauslich Ding. Nichtsdestotrotz, wir können nicht anders. Unsere Kontoauszüge deuten nämlich eher auf Knausrigkeit denn auf Großzügigkeit unserer Bezieher hin. So waren auch die Einkünfte bei der vorletzten (20seitigen!) Ausgabe (Nr. 2/1998) zu unser aller (...)

Streifzüge, Heft 4/1998

Die Rechte und ihre Gegner

Thesen zum strategischen Umgang mit der Haiderei
■  Franz Schandl
Dezember
1998

Zwölf Jahre Haider demonstrieren zwölf Jahre der theoretischen und praktischen Unzulänglichkeit all seiner Kontrahenten. These 1: Die Gegner Haiders aus dem liberalen und linken Spektrum stehen auf verlorenem Posten: Sie bemühen sich redlich, auf etwas hinzuweisen, was ohnehin zutage liegt: (...)

Streifzüge, Heft 4/1998
Veranstaltung des Kritischen Kreises

Zur Metakritik des Tauschs

■  Franz Schandl
Dezember
1998

Streifzüge, Heft 1/1999

Entwurf einer Metakritik des Tauschs

■  Franz Schandl
März
1999

Daß das Gewöhnliche nur aufgrund der Gewöhnung als solches erscheint, macht kaum jemanden stutzig. Daß gerade der Tausch eine vergängliche Angelegenheit sein könnte, ist für das bürgerliche Individuum eine unzumutbare Zumutung. Er zeichnet es nämlich aus. [(Der nachfolgende Beitrag ist zwar lang, aber (...)

Context XXI, ZOOM 2/1999

Gesellschaftliches Marodieren

Ungeordnete Mosaiksteine eines Zerfalls
■  Franz Schandl
März
1999

Was macht eine Gesellschaft, wenn sie an die Grenzen ihrer Entwicklung stößt? Unsere These lautet: Sie verfällt nicht in Wohlgefallen, sondern wird noch einmal all ihre destruktiven Kräfte entfalten. Jeder Niedergang setzt zerstörerische Energie frei, die alles andere als automatisch in Emanzipation (...)

Streifzüge, Heft 1/1999

Der Hai, der

Oder: Countdown der Modalverben
■  Franz Schandl
März
1999

Was zu erwarten war, ist eingetreten. Mit großem Vorsprung hat Jörg Haider es geschafft. Erstmals ist die FPÖ in einem Bundesland zur stärksten politischen Kraft aufgestiegen. Der Sieg in Kärnten hätte deutlicher nicht ausfallen können. Nichts konnte ihn stoppen: kein Argument, kein Skandal, ja nicht (...)

Streifzüge, Heft 1/1999

Weiter so! Bitte!

■  Franz Schandl
März
1999

Beginnen wir mit einer Entschuldigung: Die in der letzten Ausgabe angekündigte Diskussion zwischen Scheit und Schandl über den Charakter der Haiderei — jetzt nach dem Wahlerfolg der F in Kärnten von brandaktuellem Interesse —, aus der ist es nun nichts geworden, und zwar, weil der Verfasser dieser (...)

Streifzüge, Heft 1/1999

Jörg Haider und der Kleine Mann

Zur Quintessenz eines dummen Begriffs
■  Franz Schandl
März
1999

Ein von Jörg Haider (aber nicht nur von ihm) beliebtes und oft verwendetes Feindbild richtet sich gegen die vermeintlich Mächtigen in diesem Land, gegen die es aufzubegehren gilt. Es geht davon aus, daß es sich „Die-da-oben“ stets richten können und die sogenannten keinen Leute – die im Singular (...)

Streifzüge, Heft 2/1999

Morden darf nur der Norden

■  Franz Schandl
Juni
1999

Auf diese grobe Grundformel könnte man die Neueste Weltordnung bringen, die da soeben an Jugoslawien ihr erstes Exempel statuiert. So stellt sich das allzuständige und mächtige kapitalistische Abendland, die NATO, die Welt vor: Es regiert, es definiert, es bombardiert. Wer zivilisiert ist, (...)

Streifzüge, Heft 2/1999

Was Wert ist

■  Franz Schandl
Juni
1999

Notizen zu Michael Heinrichs „Untergang des Kapitalismus?“. Antikritik und Konkretisierung. Inklusive insistierender Marx-Exegese. Exklusive Gebrauchswert. Michael Heinrichs Ausführungen in der letzten Ausgabe der Streifzüge (1/1999) geben mehr Rätsel auf als sie lösen. In der Folge will ich dies (...)

Streifzüge, Heft 2/1999

Freiheitliche Sirenen

■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
Juni
1999

Bei den folgenden beiden Texten handelt es sich um die „1. Lieferung“ einer längeren dialogischen Auseinandersetzung zwischen Gerhard Scheit und Franz Schandl über den Fall Haider und den Rechtsextremisinus. Gerhard Scheit: Rassismus als springender Punkt Ich möchte mit einem Punkt in deinem Text (...)

Streifzüge, Heft 2/1999

Daher!

■  Franz Schandl
Juni
1999

Der Theoretiker ist berührbarer als der Praktiker meint. Deswegen ist er auch Theoretiker, will er doch wissen, was warum ist. Zwar sind die Streifzüge keine politische Postille und auch ansonsten nicht darauf abgestellt, alles Mögliche sofort zu kommentieren, die Ereignisse in Jugoslawien, die (...)

Streifzüge, Heft 3/1999

Wir wählen, wen wir wollen

■  Franz Schandl
Oktober
1999

Auf diesen mehr bedrohlichen als trotzigen Stabreim könnte man das Verhalten des offiziellen Österreichs auf die internationalen Angriffe auf „unser“ Nationalratswahlergebnis bringen. Wir tun, was wir wollen. Wir sind wieder wer. Wir bestimmen uns selbst. Die Verteidigung des Wahlergebnisses ist (...)

Streifzüge, Heft 3/1999

Freiheitliche Sirenen 2

„2. Lieferung“ einer längeren ‚dialogischen‘ Auseinandersetzung über den Fall Haider und den Rechtsextremismus
■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
Oktober
1999

Gerhard Scheit: Von „Inklusion und Exklusion“ zu Volk und Vernichtung Du rekurrierst in deiner Antwort auf eine ursächliche „Basis“, die allen Abstufungen des Identitätswahns zugrunde liege, sei’s nun der Haß auf die fremde „Rasse“ oder der auf die „Oberen“; jener sei gewissermaßen nur der Superlativ, (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Populismus gleich Demokratismus

Über die Zuspitzung der Demokratie in Zeiten ihres Verfalls
■  Franz Schandl
Dezember
1999

VORLAUF POPULISMUS War der Populismus bei den politischen Eliten der nachfaschistischen Ära eher verpönt, so ist er in den letzten Jahren salon- und hoffähig geworden. Nicht nur am rechten Rand, sondern auch und vor allem in der Mitte der Gesellschaft. Zweifellos, der Populismus ist populär. „Ich (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Zur Typologie der Bürgerinitiative

■  Franz Schandl ▪ Gerhard Schattauer
Dezember
1999

Auszug aus Franz Schandl/Gerhard Schattauer, Die Grünen in Österreich. Entwicklung und Konsolidierung einer politischen Kraft, Promedia-Verlag, Wien 1996, S. 81ff. Bürgerinitiativen sind die größtmögliche Regression des gesellschaftlichen Widerstands. Sie sind Regungen, nicht Bewegungen, sie stehen (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Vom Iltis im Hühnerstall

Peter Pilz und seine medialen Stoßtruppen
■  Franz Schandl
Dezember
1999

Besonders hervorgetan hat sich abermals die journalistische Jungschar des Kinderkuriers. Kaum „erfrechten“ sich drei grüne FunktionärInnen dem Peter Pilz im profil eine (schaumgebremst, wirklich schaumgebremst!) überzuziehen, schon schrie der journalistische Nachwuchs im Falter auf. „Jenseits“ (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Freiheitliche Sirenen 3

„3. Lieferung“ einer längeren ‚dialogischen‘ Auseinandersetzung über den Fall Haider und den Rechtsextremismus
■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
Dezember
1999

Gerhard Scheit: Referenzpunkt und/oder Versatzstück Kehren wir also zum konkreten Fall Haider zurück. Du schreibst, bei mir scheine eine „eigenartige Verklärung vorzuliegen“, wenn ich „Rassismus, Antisemitismus und Vernichtung zu apriorischen Bedingungen“ mache, statt sie als „Verlaufsformen von (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Nicht vergessen! oder: Von der Notwendigkeit der Ausweitung der Zuwendung

■  Franz Schandl
Dezember
1999

Auch wenn wir auf die letzte Seite gerutscht sind, heißt das nicht, daß das Kommende, Euch und Sie und uns Betreffende weniger Wichtigkeit hat. Sinn macht ein Projekt wie die Streifzüge nur, wenn es genug Zuspruch und Zufluß erhält. In der bürgerlichen verfaßten Gesellschaft heißt das immer auch, vom (...)

Streifzüge, Heft 1/2000

Freiheitliche Sirenen

■  Franz Schandl ▪ Gerhard Scheit
März
2000

Als vorläufigen Abschluß ihrer Auseinandersetzung über Haider versuchen Gerhard Scheit und Franz Schandl unabhängig voneinander nicht nur eine aktuelle Einschätzung zu geben. Vgl. auch das Streitgespräch in konkret 2/2000, sowie die grundsätzlichen Aufsätze in krisis Nr. 23, die eben erschienen ist. (...)

Streifzüge, Heft 1/2000

Appellatives zur Problematik emanzipatorischer Kommunikation

■  Franz Schandl
März
2000

Bei nachfolgendem Text handelt es sich um ein Diskussionspapier des Autors, worin dieser in pointierter Form seine Position darzulegen versucht. Wie kommuniziert man, ohne einerseits zu bevormunden, aber andererseits auch nicht den unmittelbaren Stimmungen hinterherzulaufen. Wir wissen es (...)

Streifzüge, Heft 1/2000

Kurswechsel am sinkenden Schiff

Der Staat und seine historischen Schranken. Notizen
■  Franz Schandl
März
2000

Was könnte die kapitalistische Produktionsweise besser charakterisieren als die Notwendigkeit, ihr durch Zwangsgesetz von Staats wegen die einfachsten Reinlichkeits- und Gesundheitsvorrichtungen aufzuherrschen?, schrieb Marx vor mehr als 130 Jahren. Das Diktat der Produktionsverhältnisse ist (...)

Streifzüge, Heft 1/2000

Ihr und wir

■  Franz Schandl
März
2000

Für (zunehmenden!) Zuspruch und Zufluß möchten wir uns auf diesem Wege herzlichst bedanken. Wir sind Euch und Ihnen ja ausgeliefert. Daß das Spendenaufkommen nachläßt, können wir nicht dulden. Das Börsel will gezückt sein. Daß andere auch diese Möglichkeit haben, die Streifzüge kennenzulernen, dafür (...)

Streifzüge, Heft 2/2000

Bewegungsversuche auf Glatteis

Zum Verhältnis von Theorie und Praxis
■  Franz Schandl
Juni
2000

Am schädlichsten ist es, sich vor Irrtümern bewahren zu wollen. (G.W.F. Hegel) Vorweg sei erwähnt, daß die folgenden Einwürfe nicht von einer prinzipiellen Unzufriedenheit mit dem Projekt getragen sind, wohl aber von der Sorge, daß bestimmte Behinderungen nicht überwunden werden können, ja nicht (...)

Streifzüge, Heft 2/2000

Krieg 2000

Vorläufige Thesen
■  Franz Schandl
Juni
2000

1. Mit der Relativierung staatlicher Gewaltmonopole im Zeitalter der Globalisierung und dem Aufkommen dezentrierter Gewaltpole (Mafiotisierung) verliert die Kriegführung ihren zwingend nationalstaatlichen und politischen Charakter, auch wenn sie sich nationalistisch auflädt und politisch zu (...)

Context XXI, Heft 3-4/2000

Kant und Hegel vor dem Sexshop

■  Franz Schandl
Juni
2000

Zeitversetztes Zerwürfnis zweier Zufrühgekommener. Zusammengestückelt von Königsberg, Mai 1799. Der junge Hegel besucht den alten Kant. Beim Spazierengehen stoßen der abgehende und der angehende Philosoph zufällig auf ein temporär irrtümlich um viele Jahre zu früh plaziertes Pornogeschäft. Mehr als (...)

Streifzüge, Heft 2/2000

Erhöht uns!

■  Franz Schandl
Juni
2000

Von allen Erhöhungen, die Menschen betreffen, gehören Preiserhöhungen zu den unsympathischsten. Wir verstehen das gut, und so setzen wir im fiskalischen Bereich auf die Willigkeit der Spender und Abonnenten. Im Prinzip wollen wir es auch weiterhin so halten, sind wir bisher doch ganz gut damit (...)

Streifzüge, Heft 3/2000

Der Führer, die Show, das Publikum

Über Jörg Haider und die ihn umschwirrenden Elemente
■  Franz Schandl
Oktober
2000

Bekannt wurde Klaus Ottomeyer vor allem durch seine 1977 bei Rowohlt publizierte Studie „Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen“, die — für damals keineswegs untypisch — eine hohe Taschenbuchauflage erreichte. Seit 1983 ist der 1949 in Frankfurt am Main geborene Ottomeyer Professor für (...)

Streifzüge, Heft 3/2000

Transformation!

■  Franz Schandl
Oktober
2000

Natürlich steigt das Interesse und auch der Bezieherkreis weitet sich kontinuierlich aus. Allerdings nicht in dem erforderlichen Maße, um die Restriktionen bei den Zulassungsbestimmungen zum Posttarif wirksam abfangen zu können. Wir pfeifen zwar nicht aus dem letzten Loch (bloß aus dem vorletzten), (...)

Streifzüge, Heft 4/2000

Präpotenz der Ohnmacht

Ausführliche Replik zu Stephan Grigats „Positive Postpolitik“ (Streifzüge 2/2000)
■  Franz Schandl
Dezember
2000

Anspruch meiner Publizistik ist eigentlich der, auf der inhaltlichen Ebene implizite Kritik zu leisten, und nur, wenn es sich nicht vermeiden läßt, sie als explizite, auf eine Person bezogene, vorzubringen. So ist es ziemlich fragwürdig, ob man jedem Angriff ein Contra geben soll, weil diese Art (...)

Streifzüge, Heft 4/2000

Unerfreulich, aber ...

■  Franz Schandl
Dezember
2000

Da wir nächstes Jahr nicht mehr in den Genuß des verbilligten österreichischen Postzeitungsversands kommen, müssen wir leider mit sofortiger Wirkung den Preis der Streifzüge, vor allem was das Abonnement betrifft, empfindlich anheben. Das einzelne Exemplar wird in Zukunft 33 ATS, 5 DEM oder 2,50 (...)

Streifzüge, Heft 1/2001

Die Verunglückungen des Komparativs

Ausgewählte Materialien zu einer Philosophie des Staus
■  Franz Schandl
März
2001

Alle reden vom Stau und viele stecken in ihm, doch niemand sagt, was dieser eigentlich ist. Nachfragen zu einem Phänomen. Sprache verrät stets mehr als ihre Benutzer wissen. Einerseits ist ihre oberste Schicht ein affirmativer Jargon der Assoziationen, andererseits ist sie aber auch immer eine (...)

Streifzüge, Heft 1/2001

Zur Dritteljahreszeitschrift

■  Franz Schandl
März
2001

Zuerst eine gute Nachricht. Durch das Auffinden einiger Kisten und die Sichtung einiger Stapel ist es uns gelungen, so gut wie alle Ausgaben der Streifzüge wieder lieferbar zu machen. Das gilt auch für die alten Nummern von 1/96 bis 3/97. Einige sind allerdings nur mehr in wenigen Exemplaren (...)

Streifzüge, Heft 2/2001

Staat und Schlepper

■  Franz Schandl
Juli
2001

Scheinbar jenseits des freiheitlichen Rassismus hat sich hierzulande ein breiter Konsens puncto ordentliche Einwanderungspolitik etabliert. Was jeder Ware erlaubt ist, und dem Geld sowieso, das wird den allermeisten Menschen kategorisch verweigert. Die freie Wahl des Raumes, in dem sie sich (...)

Streifzüge, Heft 2/2001

Verratet uns oder: Im Jammertal des Geldes

■  Franz Schandl
Juli
2001

Es ist schon fad, aber es ist so: Natürlich ist es mit unseren Finanzen einmal mehr schlecht bestellt und natürlich besteht wieder nur die Hoffnung, dass Sie und Ihr ganz natürlich wie selbstverständlich dieses Problem, entschärft. Darum bitten wir. Es ist elendiglich, aber es ist wahr. Im (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

The road to nowhere

■  Franz Schandl
Oktober
2001

Enduring freedom betitelt die US-Administration ihren aktuellen Kreuzzug. Zweifellos, sie meint das so. Es ist kein Witz, keine Persiflage, kein schlechter Film. Es ist bitterer Ernst. Todernst. Andauernde Freiheit kann es ebenso wie infinite justice nur im Tod geben. Andauernd ist bloß der (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Für eine nicht durchgeknallte Linke!

Kurze Erklärung zur Trennung im Kritischen Kreis
■  Thomas König ▪ Franz Schandl ▪ Gerold WallnerMaria Wölflingseder
Oktober
2001

Die Anschläge in den USA haben nicht nur das World Trade Centre und das Pentagon getroffen, sondern auch den Kritischen Kreis. Ausgangspunkt unserer Trennung war die „Erste Stellungnahme der Bahamas zum islamistischen Massaker in den USA“, wo ganz offen Militärschläge gegen islamistische Zentren (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Manisch Germanisch

Ausufernde Anmerkungen zur Trennung im Kritischen Kreis
■  Franz Schandl
Oktober
2001

„In seiner Fernsehrede, die er am 27.7.1967 nach den Negerunruhen in Detroit hielt, meinte Präsident Johnson: „Es gibt kein amerikanisches Recht, Gebäude in Brand zu stecken und von Hausdächern zu schießen. Das sind Verbrechen.“ – Er hätte hinzufügen müssen: „es sei denn, Amerikaner täten das auf meine (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Das kleine Adorare

Antideutscher Katechismus, aufgefunden von Franz Schandl
■  Franz Schandl
Oktober
2001

Bisher wurde allerlei geglaubt, es kömmt aber darauf an, uns zu glauben. Nur was geglaubt werden muss, muss nicht bewiesen werden, da es schon a priori gesetzt ist. Die Richtigkeit unserer Kritik manifestiert sich darin, dass sie nicht verstanden werden kann. Sie ist vernünftig, weil sie niemand (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Auf dem Minenfeld

Vier Versuche einer Beschreibung, aber auch einer Entschärfung von Knallkörpern
■  Franz Schandl
März
2002

Gerüchten zufolge soll die Trennung in der alten Streifzüge-Redaktion auch damit zu tun haben, dass es dem neuformierten Kritische Kreis eigentlich darum geht, missliebige Themen auszuklammern, konkret die Frage des Antisemitismus ganz einfach zu entsorgen. Dass dem nicht so ist, demonstriert (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Lob und Tadel

■  Franz Schandl
März
2002

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Streifzüge, Heft 2/2002

Wie wir auf das Auto gekommen sind

Saloppes zur Vorgeschichte eines Fahrzeugankaufs
■  Franz Schandl
Juni
2002

Der folgende Beitrag ist alles andere als der Versuch, sich vom Essay Lothar Galow- Bergemann abzusetzen. Im Gegenteil, beinahe alles, was dort steht, vertreten wir auch. Es geht vielmehr darum, anhand eines naheliegendes Beispiels einige Mechanismen aufzuzeigen, die sich unabhängig vom (...)

Streifzüge, Heft 2/2002

Kind und Straße

Aus dem Verkehr gezogen
■  Franz Schandl
Juni
2002

Unser Weg zum Kindergarten ist der ungefährlichste nicht. Wir müssen zwar nur einige Kreuzungen queren, aber eine Straße ist die Margaretenstraße und eine andere nennt sich Schönbrunnerstraße. Bleibt er jetzt stehen oder bleibt er jetzt nicht stehen, das ist die halbbange Frage, die ich mir fast (...)

Streifzüge, Heft 2/2002

Fahrrad und Marktwirtschaft

■  Franz Schandl
Juni
2002

Wenn die etablierte Politik mal eine gute Idee hat oder sie sich irgendwoher borgt, soll man das durchaus anerkennen und unterstützen. Die Gratisfahrräder der Gemeinde Wien sind sogar eine ausgezeichnete Idee. Auf den Drahtesel aufzusteigen, einfach wohin zu fahren, und ihn dort wieder (...)

Streifzüge, Heft 2/2002

Der Meldereiter: Über Günther Anders

Von einem der erst kommen wird — einige heillose Bewunderungen
■  Franz Schandl
Juni
2002

Für Fritz Herrmann Aber wo wäre eine Antwort je auf der Höhe ihrer Frage gewesen? Günther Anders (1902-1992) war wohl einer der ersten gewesen, der gestern nicht mehr die Fragen von vorgestern gestellt hat. Der, der fragte, wo andere keine Fragen mehr hatten, oder: noch nicht einmal. Ein (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Voll und toll

■  Franz Schandl
Oktober
2002

Die Streifzüge erscheinen nun seit April 1996 und es ist, trotz anderslautender Wünsche aber auch Befürchtungen, kein Ende in Sicht. Anfangs nur als Informationsblatt gedacht, haben sie sich immer mehr zu einer Zeitschrift entwickelt. Möglicherweise stehen hier noch weitere Korrekturen ins Haus, (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Kommunismus oder Klassenkampf?

■  Franz Schandl
Oktober
2002

Dass das mit dem Klassenkampf schon lange nicht mehr so funktioniert, wie die gesamte Linke es einst haben wollte, ist evident. Da tut sich einfach nichts mehr. Selbst wenn es irgendwo ein Aufflackern alter Kämpfe gibt, kommt dies nicht über ein Strohfeuer hinaus. Kaum, dass uns etwas in (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Desinteresse und Deklassierung

Liegen gebliebene und überarbeitete Trümmer zu Klasse und Klassenkampf
■  Franz Schandl
Oktober
2002

Eine Selbstbestimmung des Arbeiters im Arbeitsprozess kann es nicht geben, denn dieser hat mit dem Verkauf der Ware Arbeitskraft sich seiner Souveränität entledigt. Hier verdinglicht sich der Mensch zur Sache, übereignet nicht bloß einen Gegenstand, sondern sich selbst dem Käufer. Die (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Der unterschätzte Schwiegersohn

Nicht unfreundliche Anmerkungen zu Paul Lafargue und dessen Essayistik
■  Franz Schandl
Oktober
2002

„Paul Lafargue (1842-1911) ist nur als Schwiegersohn von Karl Marx bekannt, der das ‚Recht auf Faulheit‘ proklamierte. Andere Facetten seiner vielseitigen Persönlichkeit und seines theoretischen Werkes sind weithin unbekannt“ (S. 373), befindet Fritz Keller, der Herausgeber des vor einigen (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

To catch with the eyes

In den Fängen des Netzes
■  Franz Schandl
Oktober
2002

Begierde sei Trieb mit dem Bewusstsein des Triebes. Spinoza, Die Ethik Das Netz ist ein geknüpftes oder geflochtenes Maschenwerk, dessen Fadenlegungen an den Kreuzungsstellen z.B. durch Verknotungen so festgehalten werden, dass sie regelmäßige, meist rhombenförmige Maschen bilden. Wie das (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Appetitio in prospectu oder: Kant und Hegel vor dem Sexshop

Zeitversetztes Zerwürfnis zweier Zu-Früh-Gekommener
■  Franz Schandl
Oktober
2002

Königsberg, Mai 1799. Der junge Hegel besucht den alten Kant. Beim Spazierengehen stoßen der abgehende und der angehende Philosoph zufällig auf ein temporär irrtümlich um viele Jahre zu früh plaziertes Pornogeschäft. Mehr als verwundert bleiben sie davor stehen, betrachten die in einer Auslage (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Versprochenes wie Gebrochenes

Zum scheinbar unbegreiflichen Charakter des Wahlversprechens
■  Franz Schandl
Oktober
2002

Ein kluger Machthaber kann und darf daher sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Schaden gereichen würde und wenn die Gründe weggefallen sind, die ihn zu seinem Versprechen veranlasst haben. Machiavelli, Der Fürst, XVIII. Kapitel Gibt es einen abgeschmackteren Vorwurf als den, ein (...)

Streifzüge, Heft 1/2003

Transnational statt internationalistisch!

Ungeschliffene Thesen. Vorabfassung
■  Franz Schandl
März
2003

Wir werden mehr umdenken müssen als wir vor einigen Jahren noch glaubten. Aus dem Reformationsprojekt des Sozialismus ist inzwischen ein Abbruchunternehmen geworden und immer weniger eignet sich zur Weiterverwendung. Kein Begriff, der heute noch ungeniert verwedet werden könnte. Die Aufgabe ist (...)

Streifzüge, Heft 1/2003

Jenseits der Gerechtigkeit

Attacke gegen den Wertekanon und seine linken Wurmfortsätze
■  Franz Schandl
März
2003

Man beliebt aber das ‚bürgerliche‘ Niveau nicht zu überschreiten. (Karl Marx, Kritik des Gothaer Programms) Fair is foul, and foul is fair. (William Shakespeare, Macbeth I: 1) „Das Gerechte ist also etwas Proportionales“, wusste schon Aristoteles. „So ist das Gerechte als ein Regulierendes (...)

Streifzüge, Heft 1/2003

Bestellung-Bezahlung-Belieferung

■  Franz Schandl
März
2003

Jedes Mal das Selbe? — Irgendwie schon, denn sonst müssten wir ja nicht unentwegt darüber schreiben, worüber in der bürgerlichen Gesellschaft nicht gesprochen wird, weil es sie zu haben gilt: die Kunden, die zahlen. Nun, wir haben derer zu wenig, das soll man ganz offen bekennen. Unsere Auflage (...)

Streifzüge, Heft 2/2003

Sozialkritik in Zeiten der Konterreform

■  Franz Schandl
Juni
2003

Schön langsam spüren es auch die krisenresistenten Geister. Irgendwie funktioniert das alles nicht mehr. Die Portionen an Ideologie, die notwendig sind, die Wahrnehmung von der Wahrheit abzuhalten, werden größer. Doch unbarmherzig schlägt die Wirklichkeit zu. Was wir erleben, das ist die Abwicklung (...)

Streifzüge, Heft 3/2003

Sustainability?

Verwürfe zum ökologischen Dauerlutscher der Nachhaltigkeit
■  Franz Schandl
Oktober
2003

Wörter steigen auf und Wörter steigen ab. Manche werden erfunden, andere sterben ab. Wie jede Zeit ihre Moden kennt, so auch eine ihr typische Sprache. Schaut man genauer hin, verraten manche Vokabel aber oft mehr von sich als ihre Kommunikatoren erkennen wollen. Insbesondere gilt das auch für (...)

Streifzüge, Heft 3/2003

Lob der Politikverdrossenheit

■  Franz Schandl
Oktober
2003

Das aktuelle politische Geschehen gleicht zusehends einer Hochschaubahn. Zumindest wenn wir uns ihre oberflächlichen Gestaltungen, das Parteiengezänk, die Wahlen und die mediale Verarbeitung so anschauen. In Wahrheit aber liegt die Politik völlig flach. Was ist bloß mit den Wählern los? Immer (...)

Streifzüge, Heft 3/2003

Horizontale Andacht

3000 Anschläge gegen die Dummdreistigkeiten des Oliver Marchart
■  Franz Schandl
Oktober
2003

Und wir Bösen dachten schon, wenn es an die Wahl zum blödesten Artikel des Jahres ginge, dass dieser Preis irgendeiner antideutschen Geistesgröße zufiele. Mitnichten. Es mag vielleicht keine Irreren geben als die Antideutschen, aber zweifellos gibt es Dümmere. Zum Beispiel einen gewissen Oliver (...)

Streifzüge, Heft 3/2003

Es soll oder: Der nächste Schritt

Vom Informationsblatt zum Magazin
■  Franz Schandl
Oktober
2003

Die gute Nachricht: Der Kritische Kreis und die Streifzüge sind personell, organisatorisch und finanziell konsolidiert. Die noch bessere Nachricht: Es gilt sogleich den nächsten Schritt zu setzen, was meint, das Werkel umzubauen, also auszubauen. Vor allem was die Zeitschrift betrifft, haben wir (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Fan und Führer

Anregungen zu einer Typologie des affirmativen Unwesens
■  Franz Schandl
 
2004

Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch? (Arnold Schönberg) Wenn wir den grassierenden Populismus in seinen verschiedenen, nicht nur politischen Varianten analysieren, dann sollten wir uns mehr um dessen kulturindustriellen Kern kümmern (Medien, Vergnügungsindustrie, Mode, (...)

Streifzüge, Heft 30

Mehrwert und Verwertung

Ausführungen zum Okkultismus der Ware Arbeitskraft
■  Franz Schandl
März
2004

Er spukt also wieder in den Hirnen, und er war auch nie ganz draußen. Gemeint ist der Mehrwert, jene Größe, um die es eigentlich gehen soll. Unsere Aufgabe besteht nun darin, die Mehrwertkritik in ihre Schranken zu weisen, sie bloß als das gelten zu lassen, was sie ist, ein integrierter Bestandteil (...)

Streifzüge, Heft 30
2000 Zeichen abwärts

Zahlen ohne Widerrede

■  Franz Schandl
März
2004

„Wer mit Protesten rechnete, hat falsch gerechnet“, schreibt Regina General in ihrem Artikel über die Gesundheitsreform made in Germany. „Der Flur war ruhig. Vorschnell folgere ich: Kaum Betrieb, Kranke meiden den Arztbesuch. Aber ich hatte den verkehrten Gang erwischt und finde schließlich das (...)

Streifzüge, Heft 30

Akzeptanz und Widerstand

Mailwechsel zu Franz Schandl „Sozialkritik in Zeiten der Konterreform“ (Streifzüge 2/2003)
■  René A. Nitschke ▪ Franz Schandl
März
2004

Der Autor F. Schandl möchte die „Akzeptanz von Markt und Tausch, von Konkurrenz und Verwertung“ gestört und letztlich zerstört sehen. Sehr gut! Dann mal angefangen. Ich (37 Jahre alt) lebe von Arbeitslosenhilfe in einer unsanierten Wohnung, habe kein Auto und kein Fernsehen, esse mein angebautes (...)

Streifzüge, Heft 30

Unumgänglich

■  Franz Schandl
März
2004

Wir wollen beides sein, umgänglich in der Form und unumgänglich im Inhalt. Eins soll um uns nicht herumkommen, aber eins soll uns auch bekömmlich finden. Kurzum, das Publikum soll was haben von uns. Die Streifzüge erscheinen erstmals mit neuem Konzept in neuem Gewand. Magazin wollen wir werden und (...)

Streifzüge, Heft 31

Imagine!

Beitrag zur Debatte „Utopie konkret“ der Wochenzeitung „Freitag“
■  Franz Schandl
Juni
2004

Wenn nichts mehr geht, ist eine entscheidende Frage die, was nicht mehr geht. Um welche Krise es sich also gegenwärtig handelt. Meine Antwort ist die, dass wir es mit einer fundamentalen Krise der Verwertung zu tun haben, die nach radikalen Lösungen heischt. Kein Herumdoktern wird mehr helfen. (...)

Streifzüge, Heft 31

Was zu haben ist, ist zu haben

Reichtum jenseits der Ware
■  Franz Schandl
Juni
2004

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Streifzüge, Heft 32

Unentwegte Beschäftigung

Aktuelle Notizen zum Arbeitswahn
■  Franz Schandl
Oktober
2004

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Streifzüge, Heft 32

Wissen contra Verwertung

Auf dem Weg zum Wissenskommunismus?
■  Franz Schandl
Oktober
2004

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Streifzüge, Heft 32
2000 Zeichen abwärts

Foreign affairs?

■  Franz Schandl
Oktober
2004

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Streifzüge, Heft 31
Unumgänglich

Her mit den Trafos!

■  Franz Schandl
Oktober
2004

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Streifzüge, Heft 32
Unumgänglich

Denunziation!

■  Franz Schandl
Oktober
2004

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Streifzüge, Heft 33
2000 Zeichen abwärts

Dazugehören

■  Franz Schandl
März
2005

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Streifzüge, Heft 33

Der Katastrophenauflauf

Globalisiertes Unglück und kulturindustrielle Verwertung
■  Franz Schandl
März
2005

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Streifzüge, Heft 33
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Katastrophen 2

■  Franz Schandl
März
2005

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Streifzüge, Heft 33

Lust auf Vernichtung

Der Genozid als universelle Kategorie der Moderne
■  Franz Schandl
März
2005

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Streifzüge, Heft 33
Unumgänglich

Bush-Kriege

■  Franz Schandl
März
2005

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Streifzüge, Heft 33

Staatsmythos im Umbau

Randnotizen zur jubilierenden Inszenierung der Republik
■  Franz Schandl
März
2005

Es ist ein Ritual. Das offizielle Österreich inszeniert einmal mehr seine Historie und das andere Österreich kritisiert Verdrängung und Heuchelei. Was die Streitparteien eint, ist eine Art Vergangenheitssucht, das Starren auf die Geschichte. Da werden dann historischen Gefechte mit einer (...)

Streifzüge, Heft 34
Unumgänglich

Prekarität? Prekariat?

■  Franz Schandl
Juni
2005

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Streifzüge, Heft 34

Fassadenschau (1. Teil)

Inspektionsreisen durch Geschichte und Gegenwart eines doch seltsamen Landes
■  Franz Schandl
Juli
2005

Die Renovierung der Vergangenheits-Fassade mittels Provokation ist ein periodisch wiederkehrendes, reinigendes Ereignis in der nationalen Geistesgeschichte, nur mit Nutzen verknüpft und gänzlich ohne Gefahr. (Günther Nenning, 1963) Die wahre Ordnung auf Erden muss im Herzen von ihrer (...)

Streifzüge, Heft 35

Obszönität und Reichtum

■  Franz Schandl
Oktober
2005

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Streifzüge, Heft 35

Vom Einkommen zum Auskommen

Zu Plausibilität und Kritik des garantierten Grundeinkommens
■  Franz Schandl
Oktober
2005

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Streifzüge, Heft 35
Unumgänglich

Ökonomie des Tötens

■  Franz Schandl
Oktober
2005

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Streifzüge, Heft 35

Fassadenschau (2. Teil)

Inspektionsreisen durch Geschichte und Gegenwart eines doch seltsamen Landes
■  Franz Schandl
November
2005

Das Jubeljahr, das sich nun dem Ende zuneigt, erwies sich als Fiasko. Die Inszenierung ist misslungen. Derweil hat man die Fassade so schön herausgeputzt und dann blätterte sie gleich ab, wurden die braunen Flecken sichtbar. Was das offizielle Österreich vertuschen wollte, wurde von den (...)

Streifzüge, Heft 36
2000 Zeichen abwärts

Falls nicht korrekt

■  Franz Schandl
März
2006

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Streifzüge, Heft 36

In Acht nehmen

Materialien zum mentalen Kapitalismus anhand des neuen Bandes von Georg Franck
■  Franz Schandl
März
2006

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Streifzüge, Heft 36
Unumgänglich

Falsche Fronten

■  Franz Schandl
März
2006

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Streifzüge, Heft 36

10 Jahre Streifzüge

März
2006

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Streifzüge, Heft 37

Vom Einkaufen

Notizen zum gesellschaftlichen Stoffwechsel – Teil 1
■  Franz Schandl
Juni
2006

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Streifzüge, Heft 37

Außergewöhnlich gewöhnlich

Aspekte einer Entzauberung
■  Franz Schandl
Juni
2006

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Streifzüge, Heft 37
Unumgänglich

Kampf? Bewegung? Politik?

■  Franz Schandl
Juni
2006

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Streifzüge, Heft 66

Home Stories

Aus den gezinkten Märchenbüchern der Streifzüge-Redaktion
August
2006

Schreiben hilft von Maria Wölflingseder Ja, so etwas! Neben dem Gründer der Streifzüge, Franz Schandl, bin ich von den aktuellen Mitarbeitenden die einzige, die von Anbeginn dabei ist. Franz kannte mich aus der Weg und Ziel-Redaktion, in die er von Julius Mende eingeladen wurde, und in der ich (...)

Streifzüge, Heft 38

Vom Verkaufen

Notizen zum gesellschaftlichen Stoffwechsel – Teil 2
■  Franz Schandl
Oktober
2006

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Streifzüge, Heft 38
Unumgänglich

Der Leistungsträger

■  Franz Schandl
Oktober
2006

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Streifzüge, Heft 39

Fratze statt Mythos

Reemtsma und Kraushaar entsorgen 1968
■  Franz Schandl
März
2007

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Streifzüge, Heft 39
Unumgänglich

Transposition!

■  Franz Schandl
März
2007

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Streifzüge, Heft 40

Unpopuläres zum Populismus

1. Teil: Entwürfe zur immanenten Transzendierung der Politik
■  Franz Schandl
Juni
2007

Nehmen wir nur eines der vielen Bücher, die heute zum Thema veröffentlicht werden. Vor uns liegt ein von Susanne Frölich-Steffen und Lars Rensmann herausgegebener Sammelband mit dem Titel „Populisten an der Macht. Populistische Regierungsparteien in West- und Osteuropa“ (Braumüller, Wien 2005, 237 (...)

Streifzüge, Heft 40

Wahl oder Los?

■  Franz Schandl
Juni
2007

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Streifzüge, Heft 40

Julius Mende (1944-2007)

■  Franz Schandl
Juni
2007

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Streifzüge, Heft 41
Unumgänglich

Zar und Lipizzaner

■  Franz Schandl
Juni
2007

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Streifzüge, Heft 41
2000 Zeichen abwärts

Unendlicher Verkehr

■  Franz Schandl
Oktober
2007

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Streifzüge, Heft 41

Unpopuläres zum Populismus

2. Teil: Formkriterien populistischer Anmache
■  Franz Schandl
Oktober
2007

Woran kann man nun den Populismus festmachen? – Konstant ist allen Populismen nur das Bekenntnis zur Konkurrenz, alles andere ist flexibel. Im Gegensatz zum marktradikalen Sozialdarwinismus, der über den Wert exkludiert und inkludiert, sind seine Kriterien des Ausschlusses oft außerökonomischer (...)

Streifzüge, Heft 41

Ausgelitten

Florian Felix Weyh therapiert die Demokratie zu Tode
■  Franz Schandl
Oktober
2007

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Streifzüge, Heft 42
Unumgänglich

Gagge statt Flagge

■  Franz Schandl
März
2008

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Streifzüge, Heft 42

Unpopuläres zum Populismus

3. Teil: Skizzen einer Antipolitik
■  Franz Schandl
März
2008

Ob wir wollen oder nicht, wir sind nicht nur populistisch zugerichtet, sondern auch populistisch ausgerichtet. Was denn sonst? Der Unterschied liegt lediglich darin, dass einige das auch wissen und vielleicht sogar reflektieren, während die allermeisten es bloß handhaben. Weder die negative (...)

Streifzüge, Heft 43
2000 Zeichen abwärts

Deutsche und Bergdeutsche

■  Franz Schandl
Juni
2008

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Streifzüge, Heft 43

Skandal als Skandalisierung

Schrägstellungen zur Anatomie gesellschaftlicher Affären
■  Franz Schandl
Juni
2008

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Streifzüge, Heft 43

Zur Kritik des Theoretikers

■  Franz Schandl
Juni
2008

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Streifzüge, Heft 43
Unumgänglich

Jubeln, jauchzen, boomen

■  Franz Schandl
Juni
2008

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Streifzüge, Heft 44

Demokratieversessen

Über einige neue Gebetsbücher der Demokratie
■  Franz Schandl
Oktober
2008

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Streifzüge, Heft 44
Unumgänglich

Krise?

■  Franz Schandl
Oktober
2008

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Streifzüge, Heft 1/2003

Jenseits der Gerechtigkeit

Attacke gegen den Wertekanon und seine linken Wurmfortsätze: Keine Weihnachtsgeschichte
■  Franz Schandl
Dezember
2008

Peter Kampits hat im Standard vom 13. Dezember 2008 einige Positionen zum Thema zusammengefasst. Dass man Gerechtigkeit auch schlichtweg ablehnen kann, zeigt der folgende Beitrag. „Das Gerechte ist also etwas Proportionales“, wusste schon Aristoteles. „So ist das Gerechte als ein Regulierendes (...)

Streifzüge, Heft 45

Einlauf

■  Franz Schandl
März
2009

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Streifzüge, Heft 45

Vom Schöpfen

Einwürfe jenseits des Bilderverbots
■  Franz Schandl
März
2009

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Streifzüge, Heft 45

„Es ist der Glaube, der selig macht“

Insistierende Fragmente über kapitalistische Realhalluzinationen – Hypothesen
■  Franz Schandl
März
2009

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Streifzüge, Heft 46

Trinkbares Wasser, atembare Luft

Günther Anders zu ausgewählten Fragen der so genannten Umweltproblematik
■  Franz Schandl
Juni
2009

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Streifzüge, Heft 46

Reichtum und Ressource

■  Lorenz GlatzSeverin Heilmann ▪ Franz Schandl ▪ Maria Wölflingseder
Juni
2009

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Streifzüge, Heft 46

Reanimation statt Aufbruch

Katja Kipping hat ein Buch geschrieben
■  Franz Schandl
Juni
2009

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Streifzüge, Heft 47

Einlauf

■  Franz Schandl
Oktober
2009

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Streifzüge, Heft 47

Raum für die meiste Zeit

Lose Vermutungen zur alltäglichen Praxis des Wohnens
■  Franz Schandl
Oktober
2009

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Streifzüge, Heft 47
2000 Zeichen abwärts

Die Betriebskostenverrechner

■  Franz Schandl
Oktober
2009

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Streifzüge, Heft 47

Sonderbare Sonderware

Zur Politischen Ökonomie des Wohnens
■  Franz Schandl
Oktober
2009

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Streifzüge, Heft 47

Home Stories

Oktober
2009

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Streifzüge, Heft 48

Organisieren?

Ein kleiner Aufruf zur Erhebung
■  Franz Schandl
März
2010

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Streifzüge, Heft 48

Vakanzen der Freundschaft

Wegzeichen wider die Unfreundlichkeiten des Lebens
■  Franz Schandl
März
2010

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Streifzüge, Heft 49

Das Besondere und das Allgemeine

Spurenelemente einer Kritik des Staates. Inklusive Hegels Hymnen
■  Franz Schandl
Juni
2010

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Streifzüge, Heft 49
jour fixe initiative berlin (Hg.):

Souveränitäten

Von Staatsmenschen und Staatsmaschinen
■  Franz Schandl
Juni
2010

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Streifzüge, Heft 50

Einlauf

■  Franz Schandl
Oktober
2010

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Streifzüge, Heft 50

Nichts ist eigentlich fremd

■  Franz Schandl
Oktober
2010

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Streifzüge, Heft 50
2000 Zeichen abwärts

Fremde Worte

■  Franz Schandl
Oktober
2010

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Streifzüge, Heft 50

Staat und Schlepper

■  Franz Schandl
Oktober
2010

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Streifzüge, Heft 50

„lasst euch nicht erwischen“

Zum Tod des aramis (1950–2010)
■  Franz Schandl
Oktober
2010

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Streifzüge, Heft 51

Das Leben selbst

Wegiges zum Guten. Keine Themenverfehlung. Für T.
■  Franz Schandl
März
2011

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Streifzüge, Heft 51
Alfred Schobert:

Analysen und Essays

Extreme Rechte – Geschichtspolitik – Poststrukturalismus
■  Franz Schandl
März
2011

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Streifzüge, Heft 51

Black Box and Dark Age

■  Franz Schandl
März
2011

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Streifzüge, Heft 52

Einlauf

■  Franz Schandl
Juni
2011

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Streifzüge, Heft 52

Fiktives

Sprunghafte Hypothesen zu Ökonomie und Ideologie des Kapitals
■  Franz Schandl
Juni
2011

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Streifzüge, Heft 52
2000 Zeichen abwärts

Gespenstisch 1

■  Franz Schandl
Juni
2011

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Streifzüge, Heft 52
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Gespenstisch 2

■  Franz Schandl
Juni
2011

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Streifzüge, Heft 52

Anästhesie des Daseins

Alphabetisches Puzzle zu einem eiligen Medium
■  Franz Schandl
Juni
2011

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Streifzüge, Heft 53

Reich der Arbeit

■  Franz Schandl
Oktober
2011

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Streifzüge, Heft 53

Der Conferencier als Condottiere

■  Franz Schandl
Oktober
2011

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Streifzüge, Heft 54

Without money!

Für die Abschaffung eines substituierten Gewaltverhältnisses
■  Franz Schandl
März
2012

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Streifzüge, Heft 54

Home Stories

■  Severin Heilmann ▪ Franz Schandl
März
2012

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Streifzüge, Heft 55

Kurven der Lust

Fragmente und Umrisse einer Typologie
■  Franz Schandl
Juni
2012

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Streifzüge, Heft 55
2000 Zeichen abwärts

Fehlbegriffe der Lust

■  Franz Schandl
Juni
2012

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Streifzüge, Heft 56

Der Todestrieb der Konkurrenz

■  Franz Schandl
Oktober
2012

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Streifzüge, Heft 56
2000 Zeichen abwärts

Karriere?

■  Franz Schandl
Oktober
2012

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Streifzüge, Heft 56

Grob geschnitzt

■  Franz Schandl
Oktober
2012

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Streifzüge, Heft 56

Auswälzung der Schulden

Auch David Graeber will nur halten, was schon versprochen wurde
■  Franz Schandl
Oktober
2012

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Streifzüge, Heft 57

Einlauf

■  Franz Schandl
März
2013

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Streifzüge, Heft 57

Bewegungen?

Strategische Thesen zur Bilanz einer fetischisierten Form
■  Franz Schandl
März
2013

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Streifzüge, Heft 57
Dieter Braeg (Hg.):

Wilder Streik – das ist Revolution

Der Streik der Arbeiterinnen bei Pierburg in Neuss 1973
■  Franz Schandl
März
2013

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Streifzüge, Heft 57

Die Verlockungen des Terrains oder: Streifzüge der Streifzüge

■  Franz Schandl
März
2013

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Streifzüge, Heft 57

Home Stories

■  Severin Heilmann ▪ Franz Schandl ▪ Maria Wölflingseder
März
2013

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Streifzüge, Heft 58

Wahlverruf

■  Franz Schandl
Juni
2013

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Streifzüge, Heft 58
2000 Zeichen abwärts

Naturkatastrophen?

■  Franz Schandl
Juni
2013

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Streifzüge, Heft 58

Theologie der Gallerte

Materialien gegen das Irrewerden am Irresein. Zum Fetisch
■  Franz Schandl
Juni
2013

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Streifzüge, Heft 58

Das Vagante und das Extravagante

Flüchtige Notizen zu Fetisch und Sexualität
■  Franz Schandl
Juni
2013

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Streifzüge, Heft 59
2000 Zeichen abwärts

Stechmücken im Konjunktiv

■  Franz Schandl
Oktober
2013

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Streifzüge, Heft 59

Eat is murder

■  Franz Schandl
Oktober
2013

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Streifzüge, Heft 60

Kein Form!

Wir haben nichts zu erfüllen, außer uns selbst
■  Franz Schandl
März
2014

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Streifzüge, Heft 61

Das Nichts nichtet nichts!

Verdichtete Vorabthesen zur reinen Apokalyptik singulärer Tode
■  Franz Schandl
Juni
2014

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Streifzüge, Heft 62

Einlauf

■  Franz Schandl
Oktober
2014

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Streifzüge, Heft 62

Democrazy!

Verächtliche Widerreden zu einem Form- und Glaubensprinzip
■  Franz Schandl
Oktober
2014

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Streifzüge, Heft 62

Freie Meinung? Freier Wille?

Eintragungen zum bürgerlichen Subjekt der Selbstbeherrschung
■  Franz Schandl
Oktober
2014

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Streifzüge, Heft 62

Home Stories

■  Severin Heilmann ▪ Franz Schandl ▪ Martin Scheuringer
Oktober
2014

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Streifzüge, Jahrgang 2015

Abenteuer Golan

■  Franz Schandl
Februar
2015

Buchpräsentation mit der Autorin Alexandra Prinz, Peter Pilz und Ulrich Gabriel Dienstag, 23. Februar 2015 Gasthaus Lechner Wilhelm-Exner-Gasse 28 1090 Wien Details

Streifzüge, Heft 63

Im Bannkreis der Gewalt

Überlegungen zu einem elementaren Problem und seinen Facetten
■  Franz Schandl
März
2015

Fragwürdig ist es, auf Gewalt zu setzen und ebenso fragwürdig ist es, Gewalt auszuschließen. Potent ist die Gewalt, weil sie zerstören kann. Darin liegt ihre Kraft. In der Schaffung hingegen ist die Gewalt impotent. Das mag zwar eine Binsenweisheit sein, aber sie ist doch extra zu betonen. Gewalt (...)

Streifzüge, Heft 64

Einlauf

■  Franz Schandl
Juni
2015

Solange der Kühlschrank voll ist oder angefüllt werden kann, ist es wohl nicht so tragisch. Da ist die Krise noch nicht magennah wahrnehmbar, schließlich leben wir hier ja in den Zentren des Kapitals und verstehen es zu wirtschaften. Wir schon. So zumindest das allgemeine Volksvorurteil, das auch (...)

Streifzüge, Heft 64

Sozialkritik versus Sozialpolitik

■  Franz Schandl ▪ Petra Ziegler
Juni
2015

Sozialpolitik hat wie Politik überhaupt ihre besten Zeiten hinter sich. Die Spielräume werden enger und ihre Parolen fahler. Sozialpolitik fällt zur Gänze in den Rayon der Immanenz. Permanent soll repariert werden, was das System an Mensch und Stoff bedroht und schädigt. Sozialkämpfe verkommen in (...)

Streifzüge, Heft 64

Von der Deindustrialisierung zur Deklassierung*

Zur Kategorisierung schwindender Industriebelegschaften
■  Franz Schandl
Juni
2015

Unter Deindustrialisierung verstehen wir einen Schrumpfungs-, Zerschlagungs- und Liquidierungsprozess des industriellen Potenzials (Arbeitskräfte, Maschinen, Gebäude, Know-how). Zentral ist der Verlust von Industriearbeitsplätzen, die von der Industrie selbst nicht kompensiert werden können. (...)

Streifzüge, Heft 64
2000 abwärts

Schlecht kalibriert

■  Franz Schandl
Juni
2015

René Otto Knor, laut Eigendefinition „Österreichs Nr. 1 Coach“ und Haupttrainer der NLP Akademie weiß es: „Warum sind viele Unternehmer nicht so erfolgreich wie sie es gerne wären? Was unterscheidet finanziell wohlhabende und reiche Menschen von jenen, die den Sprung zur finanziellen Freiheit nicht (...)

Streifzüge, Heft 65

Von und vom Spielen

■  Franz Schandl
November
2015

Spiele, so scheint es, haben alle gern. Vorstellbar und darstellbar ist unter Spielen gar manches. Das Vokabular ist breit gefächert, alles andere als präzise. Ihm auf den Fersen zu bleiben, kein leichtes Unterfangen. Der Facetten sind viele, sodass eine Gesamtschau, wie sie hier versucht wird, (...)

Streifzüge, Heft 65

Champions League oder Sei kein Spielverderber!

■  Franz Schandl
November
2015

Homestory Obwohl ich Champions gar nicht mag und deren Queen-Hymne furchtbar finde, freue ich mich, wenn es Herbst und trübe wird, immer wieder auf die Champions League. So sind zumindest Dienstag und Mittwoch leichter zu überstehen. Nicht dass ich allen Spielen folge, schon gar nicht parallel (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Akrobatik der Obergrenzen

■  Franz Schandl
Januar
2016

Das Jahr der offenen Schengengrenzen wurde letzte Woche in Wien offiziell für beendet erklärt. Nun also doch. Die ÖVP hat die SPÖ auf FPÖ-Linie gebracht. Heinz-Christian Strache braucht sich diese Tage nur die Hände zu reiben. Es läuft wie am Schnürchen. Die Freiheitlichen zeigen Potenz, ohne auch (...)

Streifzüge, Heft 66

Zur Kritik der Kritik

Überfällige Anmerkungen zum ideologiekritischen Reduktionismus
■  Franz Schandl
März
2016

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Streifzüge, Heft 66

Das autoritäre Bedürfnis

■  Franz Schandl
März
2016

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Streifzüge, Heft 66

Aus dem Ruder, an die Wand

■  Franz Schandl
März
2016

Die Zeichen europäischer Flüchtlingspolitik stehen auf Verhärtung und Abschreckung. Innerhalb nur weniger Wochen hat sich in Österreich eine Law and Order-Politik wie sie in dieser Schärfe wohl kaum jemand prognostiziert hätte, durchgesetzt. Eine „Wirklichkeitskultur“ (ÖVP-Chef Reinhold (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Smart and fresh

Sebastian Kurz gilt als Hauptexponent der europäischen Abschottungspolitik
■  Franz Schandl
März
2016

Österreich hat einen neuen Politstar. Sebastian Kurz heißt er, ist 29 Jahre alt und seit Dezember 2013 Außenminister. Der ÖVP-Mann gilt als ein Politiker, der weiß was er will und es auch kann. Der Domino-Effekt, den die Westbalkan-Konferenz in Wien auslöste, war gewollt, keineswegs war ihm da was (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Wut des Gegenwärtigen

■  Franz Schandl
Mai
2016

Der österreichische Ausnahmefall gerät zum europäischen Paradigma. Was als österreichische Absonderlichkeit seinen Anfang nahm, hat sich inzwischen zu einem gesamteuropäischen Phänomen ausgewachsen. Was etwas unpräzise als Rechtspopulismus bezeichnet wird, ist mittlerweile von veritabler Größe. Auch (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Durchmarsch vertagt

Zu den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen
■  Franz Schandl
Mai
2016

„Jeden, der mich nicht leiden kann, aber Hofer vielleicht noch weniger leiden kann, den bitte ich, zur Wahl zu gehen und am 22. Mai ein Auge zuzudrücken.“ Diesem Aufruf Alexander Van der Bellens sind wohl viele gefolgt. Mehr als die Hälfte seiner Wähler wollte nur eins: Norbert Hofer, den Kandidaten (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Kleine Philosophie des Fouls

■  Franz Schandl
Juli
2016

Vielleicht habe ich ja auch irgendetwas überlesen, aber tatsächlich kommt es mir so vor, als würde sich trotz der Allgegenwart des Fußballs so ziemlich niemand Gedanken über den spezifischen Charakter des Fouls machen. Ein unvoreingenommener Beobachter müsste, zwänge man ihn das Spiel zu (...)

Streifzüge, Heft 67

Zitterndes Glück

Kurd Adler. Zum 100. Todestag eines Vergessenen
■  Franz Schandl
Juli
2016

Kurd Adler schildert nicht vornehmlich die Welt der Schützengräben, sondern erzählt von einem Fühlen, einem tiefen poetischen Empfinden wider diese Welt. Stets schreibt er dabei nicht nur ums Überleben, sondern wirklich ums Leben. „Zitterndes Glück ahnt sich vorbei“, heißt es im Gedicht Verheißung. (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Die Verfassungslosen

■  Franz Schandl
Juli
2016

Die erfolgreiche Anfechtung der Bundespräsidentschaftswahlen durch die FPÖ beschert den Österreichern eine neuerliche Stichwahl zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer. Eigentlich gibt die Bundesverfassung, konkret der Art. 141 B-VG keine Wahlaufhebung her. Einer Wahlanfechtung ist (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

(Über)Leben an der Grenze

■  Franz Schandl
August
2016

Di, 26.4.2016, 14:30 Restaurant Kontrast Südtirolerstraße 31 4020 Linz Einladung zum Diskurs zwischen Politik, EntscheidungsträgerInnen und Medien zur Situation in Oberösterreich anhand der Studie „(Über)leben an der Grenze“ mit Univ-Prof. DDr. Nikolaus Dimmel und Dr. Franz Schandl Begrüßung (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Der Messias aus dem Musterknabenkatalog

■  Franz Schandl
August
2016

Stimmung und Lage weisen zusehends enorme Diskrepanzen auf. Schnell kann das gehen. Plötzlich schaut alles ganz anders aus, obwohl sich gar nichts verändert hat. Mit dem Vorsitzenden- und Kanzlerwechsel hat die SPÖ ein Bravourstück an medialem Regietheater abgeliefert. Nicht ganz geplant, aber (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Kampf um den Brenner

Zusehends versucht sich das Land als Avantgarde der europäischen Flüchtlingsabwehr
■  Franz Schandl
August
2016

Binnen weniger Wochen hat das kleine Österreich sich zum Extremisten unter den EU-Staaten gemausert. Das arme hilfsbereite Land, so die treuherzige Selbsteinschätzung, dürfe nicht länger zum Handkuss kommen. Flüchtlingshorden aus dem Süden überlaufen uns. Die gilt es zu stoppen. Festung bauen, Grenzen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Kann Kern können?

■  Franz Schandl
August
2016

Schon zu Studienzeiten, wo wir uns Mitte der Achtziger peripher begegneten, war der Arbeiterbub aus Simmering, damals Mitglied des Verbands Sozialistischer Studenten (VSStÖ), konsequent und zielstrebig. Er wusste vielleicht noch nicht, was er wollte, aber dass er wollte, wusste er. Er wirkte (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Kommunismus nach 1989: Die Transformation der Klassenfrage

■  Franz Schandl
August
2016

mit G. M. Tamás 3. Mai 2016, 19 Uhr Institut für Wissenschaft und Kunst Berggasse 17, 1090 Wien G.M. Tamás liefert für das traditionelle westlich-marxistische Verständnis neue Ansätze und bereichert die Diskussion nicht nur im Hinblick auf die Geschichte des »real existierenden Sozialismus« und (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Liberalismus gut, Neoliberalismus schlecht

Durch Wendy Brown werden wir auch nicht schlauer
■  Franz Schandl
August
2016

Vorerst ist man enttäuscht. Das Buch ist ungefähr so wie man es erwartet. Linksakademischer Standard, der diesen erfüllt, aber nirgends darüber hinaus geht resp. überrascht. Da mögen sich einige wiedererkennen, aber insgesamt ist das sehr konventionell. Und ziemlich langatmig noch dazu. Seitenweise (...)

Streifzüge, Heft 66

Einlauf Streifzüge 66 – NABELSCHAU

■  Franz Schandl ▪ Petra Ziegler
August
2016

Einfach war es diesmal nicht. Geplant war die Nummer als differenzierte und vielschichtige Rückschau auf das eigene Projekt, nennen wir es Streifzüge, nennen wir es Wertkritik, nennen wir es irgendwie. Ein ordentlicher Rücklauf an Vorschlägen oder gar Texten wollte sich aber nicht einstellen. (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Der Schleier des Abendlands

Erkundungen im Reich des männlichen Blicks
■  Franz Schandl
August
2016

Aus aktuellem Anlass Kleider machen Leute, zweifellos. Insbesondere freilich Frauen. Ob Orient, ob Okzident, ob Islam, Christentum oder Kulturindustrie: Kleidungsnormen betreffen Frauen um vieles extensiver und restriktiver als Männer. Es gleicht einem überkonfessionellen patriarchalen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Konstantin Faigle (1971-2016)

■  Franz Schandl
August
2016

Wie uns erst jetzt bekannt wurde, ist der Filmemacher Konstantin Faigle am 16. Juni 2016 im Alter von 45 Jahren in Köln verstorben. Kennen gelernt haben wir Konstantin als er seinen arbeitskritischen Film Frohes Schaffen 2010 unter anderem auch in Wien drehte und zu uns Kontakt aufgenommen hat. (...)

Streifzüge, Heft 67
2000 abwärts

Putzen

■  Franz Schandl
August
2016

Viel Hausarbeit macht glücklich“, lässt uns die Wiener U-Bahn-Postille Heute in ihrem Artikel „Glücksfaktor Putzen“ wissen: „Hausarbeit, so britische Wissenschaftler, wirke sich positiv auf die Psyche aus. Nur 20 Minuten intensives Putzen pro Woche seien äußerst wirksam gegen Depressionen. Das (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Sascha Dampf in allen Gassen

■  Franz Schandl
August
2016

Die Bundespräsidentschaftswahl am 2. Oktober gerät zur schrägen Auseinandersetzung einer etablierten Allianz gegen eine konformistische Rebellion. Vorgezeichnet war da gar nichts. Alexander Van der Bellen wurde 1944 in Wien geboren, seine Mutter war Estin, der Vater gebürtiger Russe mit (...)

Streifzüge, Heft 67

Der Kapitalismus und du*

Fragmente einer Kritik des bürgerlichen Alltags
■  Franz Schandl
September
2016

Meistens ist man im Alltag, ansonsten wäre er nicht dieser. Alltag kann beschrieben werden als die konventionelle Fortsetzung des jeweiligen Daseins. Im Alltag geht man nicht über sich hinaus, sondern findet immer zum Gewohnten zurück. Das Gewöhnliche ist so sein zentrales Kennzeichen. Der Alltag (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Ideen zur Rettung der Welt

■  Franz Schandl
September
2016

weltStuBe Steine HauS PaMMer Kärntner Straße 9 Neumarkt in der Steiermark Montag, 19. September.2016, 20:00 Im Rahmen der kultur-spiel-räume in der Holzwelt Murau Gesamtprogramm STUBENrein Mit Franz Schandl. Billan Mari zeigt Fotoarbeiten und Aref Alwash macht (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Hochgradig nervös

Chaostage in Österreich prolongiert. Bundespräsidentenwahl auf den 4. Dezember verschoben.
■  Franz Schandl
September
2016

Ist eine Blamage gegeben oder wird eine solche erst hergestellt? Im aufgeheizten Klima der Erregung und Empörung ist das gar nicht so leicht rekapitulierbar. Schlampereien werden zwar nicht erfunden, aber sie werden gefunden, wo früher niemand nach ihnen suchte. Darin liegt die neue Qualität, (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Vom Appendix zum Scharfmacher

Wandlungen österreichischer Außenpolitik
■  Franz Schandl
September
2016

Bis vor einem Jahr bestand die österreichische Außenpolitik vor allem darin, symbiotisch mit der deutschen aufzutreten. Abweichungen gab es, wenn überhaupt, selten. Gelegentlich betätigte Ex-Kanzler Werner Faymann den linken Blinker, ohne allerdings abzubiegen. Der Sozialdemokrat wirkte dabei wie (...)

Streifzüge, Heft 69

Call for Papers 69: Populismus

■  Franz Schandl
Oktober
2016

Die Nummer 69 der Streifzüge soll im Frühjahr 2017 erscheinen. Artikel zu verschiedensten Themen sind willkommen, nicht nur Texte zum Schwerpunkt. Primär kümmern wir uns diesmal um den POPULISMUS Alle reden davon, vor allem vom grassierenden Rechtspopulismus, doch was sagt die Formel aus, und (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Andreas Spörl (1956-2016)

■  Franz Schandl
Oktober
2016

Am 5. Oktober ist unser Freund, Genosse und Genießer Andreas Spörl verstorben. Andreas Spörl war einst, in Zeiten eines zarten gesellschaftlichen Aufbruchs, Mitglied der Alternativen Liste Wien gewesen. Er gehörte da in den Neunzehnhundertachtzigerjahren zweifellos zu denen, die Kontinuität, vor (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Kein Aufbruch, nirgends

■  Franz Schandl
November
2016

Bekommt Österreich als erstes westeuropäisches Land einen rechten Präsidenten? So recht wollte bis jetzt keine Stimmung aufkommen. Das hat wohl auch damit zu tun, dass man die potenziellen Wähler nicht zu sehr belästigen möchte. Denn die sind müde, haben den einjährigen Wahlkampf satt. (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Pink Friday

Abo in Action
■  Franz Schandl
November
2016

Nun haben wir gedacht, wir machen auch eine Parallelaktion zu Black Friday und anderen lästigen Feiertagsaktionen der großen Businesswelt. Wär doch gelacht, wenn denen mehr Leute auf den Leim gingen als uns, die wir es dringender brauchen als sie. Wir haben also Folgendes in petto: Wer bis (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

„Unser Präsident der Mitte“

■  Franz Schandl
Dezember
2016

Leihstimmen waren auch diesmal ausschlaggebend, dass Alexander Van der Bellen noch deutlicher als im annullierten Wahlgang im Mai die Stichwahl zum österreichischen Bundespräsidenten gewinnen konnte. So viel Aufmerksamkeit war selten. Wusste bis vor einigen Monaten in Europa kaum jemand, dass es (...)

Streifzüge, Heft 68
Auslauf

Denkfabriken

■  Franz Schandl
Dezember
2016

Nicht wenige Begriffe verraten sich, wenn wir sie näher anschauen. „Denkfabrik“ ist so ein Terminus, der seine eigene Offenbarung leistet. Denkfabriken wollen Denken fabrizieren, wollen Denken zur industriellen Meterware machen. Denken geht in Serie und so schaut es auch aus. Apologetik pur in (...)

Streifzüge, Heft 68

Die große Ratlosigkeit

Notizen zu Resignation und Erschöpfung, Transposition und Perspektive
■  Franz Schandl
Dezember
2016

Gibt es überhaupt noch so etwas wie eine Zukunft? Die kapitale Propaganda will sie ja nur noch als Fortschreibung der Gegenwart gelten lassen, als Wert- und Wertegemeinschaft auf ewig. Eher geht die Welt unter, als dass der Kapitalismus zusammenbricht. Das wird uns auch täglich mitgeteilt. Wir (...)

Streifzüge, Heft 68

Die große Freisetzung

Transvolutionäre Mutmaßungen zum elementaren Aufstand
■  Franz Schandl
Januar
2017

Was ersparen wir uns, wenn es kein Geld mehr gibt? Nicht nur das Geld ersparen wir uns, wir ersparen uns noch viel mehr: Wir ersparen uns, das Leben zu versäumen. Um Kuchen zu backen, brauchen wir kein Geld, wir brauchen Mehl, Wasser, Zucker, Milch, Butter, Nüsse, vielleicht Safran. Nicht so im (...)

Streifzüge, Heft 70

Call for Papers 70

■  Franz Schandl
Januar
2017

Diese Ausgabe ist wieder einmal mehr theoretischer Natur . Es geht um den scheinbar banalen wie kaum beachteten GEBRAUCHSWERT Ist das nicht ganz fad? In der Kritik der politischen Ökonomie kommt er stiefmütterlich weg oder besser gesagt kaum vor. Alles zentriert und positioniert sich auf und um (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Absprung, Absturz, Abflug?

■  Franz Schandl
Januar
2017

Stolpert Österreich in Neuwahlen oder doch noch nicht? Es war ein gelungenes Manöver, das Kanzler Christian Kern da bei der Neufassung des Koalitionsübereinkommens gefahren hat. Erstmals seit Langem verfügte die SPÖ über Umfragedaten, die ihr aufgrund des Kanzlerbonus ein respektables Ergebnis (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Wachsamkeitsorganisationen

Von der Genehmigungsdemokratie zur Betätigungsdemokratie
■  Franz Schandl
Februar
2017

Bei der Fülle an Demokratierettungsbüchern, muss es der Demokratie wohl wirklich schlecht gehen. Dass da etwas nicht richtig läuft, ist inzwischen Konsens. Doch was ist das genau? Immer noch wird so getan, als sei die Krise der Demokratie eine des demokratischen Betriebs und nicht eine des (...)

Streifzüge, Heft 69

Einlauf Streifzüge 69 – Populismus

■  Franz Schandl
April
2017

Ist Populismus eine sinnerfüllende Kategorie? So ganz sicher sind wir da nicht. Auch in den Beiträgen läuft mehr auseinander als zusammen. Zumindest auf analytischer Ebene. Aber nennen wir es mal produktive Unsicherheit. Jedenfalls glauben wir einige wunde Punkte berührt zu haben. Vor allem die (...)

Streifzüge, Heft 69

Populismus?

Vage Notizen zu einem explodierenden Begriff
■  Franz Schandl
April
2017

Nicht immer galt Populismus als negative Kategorie. Das Gegenteil war der Fall. Von den russischen Narodniki bis zu den türkischen Kemalisten etwa ist der Terminus positiv konnotiert. Doch wozu in die Ferne schweifen: Die beiden staatstragenden Parteien der Zweiten Republik heißen nicht zufällig (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Heute sind wir alle Royals

titelte die Zeitung Österreich heute:
■  Franz Schandl
April
2017

Dem wollen wir uns nicht entziehen und verweisen daher aus aktuellem Anlass auf den 2005 verfassten Artikel „Charles und Camilla“.

Streifzüge, Jahrgang 2017

Auszucken und auszuckeln

Steht die Wiener Regierung erst vor dem Aus oder agiert sie schon nach ihrem Ende?
■  Franz Schandl
April
2017

Früher waren Krisen die Ausnahme. Inzwischen ist das nicht mehr so. Zumindest hat man in Österreich das Gefühl, dass Streit und Gezänk, Chaos und Campaigning mittlerweile dominieren. Das ist zwar auch der medialen Übertreibung geschuldet, aber nicht nur. Die Nerven liegen blank, Taktik beherrscht (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Verschärfung als Enthemmung

■  Franz Schandl
April
2017

Zur Zeit erscheint ein Populismus-Buch nach dem anderen. Leider entspricht die Qualität nicht dem quantitativem Ausstoß. Exemplarisch dazu einige Bemerkungen zu dem aktuell gehypten Band „Die autoritäre Revolte“ von Volker Weiß. Gleich zu Beginn seiner Studie schreibt der Historiker: „Mittlerweile (...)

Streifzüge, Heft 69
2000 abwärts

Linkspop oder Sozialdemokratie 4.0

■  Franz Schandl
April
2017

Natürlich gibt es Leute, die sich aktiv für einen Linkspopulismus einsetzen. Chantal Mouffe oder Pablo Iglesias, Oskar Lafontaine oder Jakob Augstein stehen dafür, den Begriff positiv zu besetzen. Sozialdemokratie 4.0 geht laut Pablo Iglesias Turrión so: „Es besteht kein Zweifel daran, dass (...)

Streifzüge, Heft 69

Die affirmative Revolte

Vom österreichischen Ausnahmefall zum europäischen Paradigma
■  Franz Schandl
April
2017

Was als alpenländische Absonderlichkeit seinen Anfang nahm, hat sich in den letzten Jahren zu einem gesamteuropäischen Phänomen ausgewachsen. Der sogenannte Rechtspopulismus ist mittlerweile von veritabler Größe. Auch der Schlüsselstaat Deutschland scheint das im Eilzugstempo nachzuholen. Prototyp (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Der Parteistreich

■  Franz Schandl
Mai
2017

Der Masterboy der europäischen Scharfmacher will österreichischer Bundeskanzler werden. Es ist also vorbei. Überraschung dürfte es wohl keine mehr sein, dass auch in Österreich heuer noch gewählt wird. Das war abzusehen. Es war eine Frage der Zeit, bis die Koalition kippte. Zufälliger Auslöser (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Populistischer Vollholler?

■  Franz Schandl
Juli
2017

Die anstehenden Wahlen in Österreich werden sich durchaus als Festspiele des Populismus erweisen. Doch ist mit dieser Formel überhaupt noch etwas zu begreifen? Sebastian Kurz drückt auf die Tube. Keine Woche vergeht, wo er nicht irgendetwas ausheckt. Frech sein siegt. Den Auftakt machte die (...)

Streifzüge, Heft 70

Einlauf Streifzüge 70

■  Franz Schandl
Juli
2017

Es könnte schon sein, dass das eigentlich fad ist, das mit dem Gebrauchswert. Schon einen solchen Titel auf das Cover zu drucken, lässt einen altvaterisch erscheinen. Das sind wir zweifelsohne und gerade deswegen wiederum auch nicht. Wir sind unbelehrbar. Das Dechiffrierungsprogramm aller (...)

Streifzüge, Heft 70

Das unschuldige Ding

Facetten und Tücken des Gebrauchswerts
■  Franz Schandl
August
2017

Frisch sind die Zweifel ja nicht. Macht der Begriff des Gebrauchswerts überhaupt Sinn? Und wenn ja, welchen? Sind Gebrauchswerte universeller Natur, zumindest von hoher ontologischer Härte, unbeeindruckt von verschiedensten Produktionsverhältnissen, eine eherne und unhintergehbare Größe von (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Plump gegen grob gegen unbeholfen

■  Franz Schandl
August
2017

Ob im österreichischen Wahlkampf noch alles offen ist, darf bezweifelt werden. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Wahl trotz Einzug der AFD und Wiedereinzug der FDP in den Bundestag eher konventionell und bieder (Merkel gegen Schulz!) abläuft, ist das politische System in Österreich regelrecht (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Politik der Abenddämmerung

■  Franz Schandl
September
2017

Von außen schaut Deutschland normaler aus als uns allen lieb sein kann. Natürlich blickt die Welt nach Deutschland. Neben den USA ist es wohl das wichtigste Land der westlichen Hemisphäre. Was dort geschieht, ist nicht nur von nationalem Interesse, es ist von globaler Relevanz. Seine Stärken (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Waterloo und Watergate

Zwischen Consulting-Sumpf und Coaching-Blase übt ein Land seinen Untergang
■  Franz Schandl
Oktober
2017

Hierzulande setzt niemand mehr auf Christian Kern. Fast alle sprechen vom Supergau und es ist dem auch kaum zu widersprechen. Die Sache scheint gelaufen zu sein. Auf was soll die SPÖ noch hoffen? Auf einen Mitleidseffekt? Nun, nicht einmal der wird eintreten. Und auch wenn es gelingt Sebastian (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Rutsch ohne Erdrutsch

Am 15. Oktober wurde Österreich als Bollwerk gegen die Migration bestätigt
■  Franz Schandl
Oktober
2017

Alles wie erwartet? Schon, aber doch nicht so ganz. Sebastian Kurz und seine türkis gefärbten Schwarzen haben zwar viel zugewonnen, aber so groß wie erhofft ist der Vorsprung wiederum nicht ausgefallen. Signifikant ist, dass auch die Freiheitlichen in ungefähr diesem Umfang zulegten und dass selbst (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Staatliche Karabinerkultur

■  Franz Schandl
November
2017

Nachwort zur Broschüre Dieter Braeg (Hg.), Rudolf Geist, Die Wiener Julirevolte. Bericht eines Augenzeugen, Buchmacherei, Berlin 2017 Schattendorf und die Folgen. „Dieser feige, infame Mord darf nicht ungesühnt bleiben“, schreibt Robert Geist. Dieser Gedanke war es auch, der die spontanen Proteste (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Aus und Ende

■  Franz Schandl
Dezember
2017

Der Tod ist keine Grenze, denn wäre er eine, dann gäbe es ein Jenseits davon. Wohin gehen wir nach unserem Tod? Wir gehen nirgendwo hin, aber wir bleiben auch nicht hier. Vor dem Tod ist etwas gewesen, nach dem Tod aber kann nichts mehr sein. Viele Religionen leugnen letztendlich den Tod, nicht (...)

Streifzüge, Heft 71

Einlauf Streifzüge 71

■  Franz Schandl
Dezember
2017

muss mich leider vorstellen von ams aus danke für ihr verständnis Mehr hat der Absender dieses Mails nicht gebraucht. Der angeschriebene Unternehmer zeigte sich verständnislos wie auch das sofort verständigte AMS. Wenn das jeder machen würde. Soviel Dreistigkeit muss sanktioniert werden. Wo kommen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Paarlauf der Koalition

Reibungslose Regierungsbildung in Österreich
■  Franz Schandl
Dezember
2017

Viel schief hat da nicht gehen können. Von kleinen atmosphärischen Störungen abgesehen, war es ein Paarlauf. Ganz anders als in Deutschland, hatte man in Österreich kaum das Gefühl, dass hier unterschiedliche Parteien verhandeln, die erst mühsam zu einem Konsens finden müssen. Mühsam war da gar (...)

Streifzüge, Heft 71

In der Drangsalierung hängen

Beobachtungen und Notizen zu einem Arbeitslosen-Experiment im Oberen Waldviertel
■  Franz Schandl
Dezember
2017

Heidenreichstein ist eine verletzte Stadt. Vor allem nach dem Zusammenbruch der Industrie Ende der Siebziger-/Anfang der Achtzigerjahre hat sich der Ort im Oberen Waldviertel nie mehr richtig erholt. Dieser Wechsel von Aufstieg und Abstieg erfolgte als schroffer Bruch, der mental nur durch (...)

Streifzüge, Heft 71

„Den Wert der Stunde erleben“

Notizen zu einer überfälligen Abrechnung mit der Marienthal-Studie
■  Franz Schandl
Januar
2018

Eine 29-jährige Frau aus Marienthal sagt, und ähnliche Aussagen aus Heidenreichstein und Schrems dürfen angenommen werden: „Wenn ich wieder in die Fabrik zurück könnte, wäre das mein schönster Tag. Es ist nicht nur wegen dem Geld, aber hier in seinen vier Wänden, so allein, da lebt man ja gar nicht.“ (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Sinnvoll tätig sein (STS)

Arbeitslosen-Experiment im Oberen Waldviertel
■  Franz Schandl
Januar
2018

Liebe Leute, seit April 2017 bin ich in gewisser Hinsicht organischer Bestandteil eines sehr interessanten Arbeitslosen-Experiments im Oberen Waldviertel. Nun haben wir vor einigen Tagen eine Crowdfunding-Kampagne für dieses Projekt in Heidenreichstein – „Sinnvoll tätig sein“ – gestartet. Damit (...)

Streifzüge, Heft 71

Arbeit und Arbeitslosigkeit

Zusammenhang – Identität – Differenz – Konkretion
■  Franz Schandl
Januar
2018

Was als Differenz gedacht wird, sollte auch als Identität gedacht werden. In den Grundrissen hat Karl Marx die Grundkonstellation Lohnarbeit-Kapital so beschrieben: „Die Arbeit ist nicht nur der dem Kapital gegenüberstehende Gebrauchswert, sondern sie ist der Gebrauchswert des Kapitals selbst. Als (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Die Holden und der Unhold

■  Franz Schandl
Februar
2018

Kampf der Migration heißt Kampf den Migranten, so sieht das die west-östliche Achse der Europäischen Union: Über das Wie wird gestritten. Nach Viktor Orbáns Besuch in Wien stellt sich die Frage, was Österreich noch von den Visegrád-Staaten trennt. Nicht viel, sollte man meinen. Doch so einfach ist (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Was ist mein Weg?

Botschaften aus einem sozialen Experiment
■  Franz Schandl
Februar
2018

Seit dem Frühjahr 2017 läuft in Heidenreichstein im Oberen Waldviertel das Projekt „Sinnvoll tätig sein“ (STS), das jenseits gängiger Disziplinierungsmuster versucht, über 40 Langzeitarbeitslosen Perspektiven zu eröffnen, die sich doch von obligaten Anforderungen und Erwartungen unterscheiden. Getragen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

STS-Grundeinkommensprojekt

Crowdfunding erfolgreich
■  Franz Schandl
Februar
2018

Liebe Leute, ich möchte mich noch einmal herzlich bei allen allfälligen Unterstützerinnen und Unterstützern des „STS-Grundeinkommensprojekts“ bedanken. Das Spendenziel konnte erreicht werden, 20.000 Euro wurden lukriert, um die Begleitforschung des Experiments zu finanzieren. Heute bis 23 Uhr 59 (...)

Streifzüge, Heft 71

Hart arbeiten?

■  Franz Schandl
Februar
2018

Völlig unbeeindruckt herrscht in der politischen Arena der Jargon der Arbeit. Ob das der ehemalige niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll ist, der in der ihm eigenen Penetranz stets „Hart arbeiten“ plakatieren ließ, oder Kurzzeitkanzler Christian Kern, der im abgelaufenen Wahlkampf nicht (...)

Streifzüge, Heft 73

Call for Papers 73

■  Franz Schandl
Februar
2018

Für das Heft 73 der Streifzüge gilt wie immer auch diesmal: Alle Themen sind willkommen, nicht nur Texte zum Schwerpunkt. Wer also etwas hat, das sie oder er gerne loswerden möchte und das auch in die Streifzüge passt, dann bitte nicht zu zögern. Die Sommer-Nummer 2018 dreht sich um MARX Wir (...)

Streifzüge, Heft 72

Ist das Ich ein Ich oder tut es nur so?

■  Franz Schandl
April
2018

Auch wenn es sich noch so viel einbildet: Das allmächtige Ich ist ein Trugbild. Das Ich ist nicht einfach gegeben. Das von uns beobachtete Exponat ist kein mündiges Exempel oder dergleichen, auch wenn viele es zum Egoisten oder zum Eigenbrötler bringen und sich einbilden, gerade hier ihr Ich (...)

Streifzüge, Heft 72

Vermessenes Vermessen oder: Das metrische Ich

Moderne Subjekte agieren ständig im Schatten ihrer Daten
■  Franz Schandl
April
2018

Die Inventarisierung der Ausgaben ist die einzige Möglichkeit zu beweisen, dass ein Leben existiert hat. (Dragan Velikić) Vorweg ein ausgesprochenes Kompliment: Steffen Mau erklärt viel und er erklärt es schlüssig in einer sehr zugänglichen Sprache. Die Information ist kompakt, die Analyse profund, (...)

Streifzüge, Heft 72
2000 Zeichen abwärts

Kompromittiert

Exkurs über Wein und Liebe
■  Franz Schandl
April
2018

Schmeckt ein Wein vortrefflich, so ist das nicht die Konsequenz seines Rankings durch die Verkostungs- und Bewertungsindustrie, die ihre Zertifikate gleich mitliefert. Das mag, aber das muss nicht korrespondieren. Freude hängt ab von vielen Faktoren: dem Appetit, dem Ambiente, den Gästen, der (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Ich will nicht!

Bloßstellungen eines vogelfreien Undichters
■  Franz Schandl
Mai
2018

I. Ich. Wer bin ich? Oder doch, was? Ich schreibe. Bin ich Schriftsteller? Aber woher denn! Und vor allem auch, wozu? Was ist mit einem, der nicht behaupten will, Schriftsteller zu sein, kann der sich behaupten, wenn er schon die Behauptung verweigert? Soll ich nicht doch noch Schriftsteller (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

„Wir sind wieder wer!“

Im europäischen Szenario erweist sich Österreichs Politik als geradezu situationselastisch
■  Franz Schandl
Juni
2018

Der Auftritt war kurz aber symbolträchtig. Nach Österreich kommt Putin gerne. Es ist wie ein Heimspiel. Auf Wladimir und die Oligarchen warten Freunde. Primär handelt es sich um Stelldichein der österreichischen Wirtschaft mit den neuen Milliardären aus dem Osten. Mehr als die russische Demokratie (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Befreundetes Bespitzeln

■  Franz Schandl
Juni
2018

Unter Freunden tut man so was nicht. Denkste! Auch unter Freunden ist derlei durchaus üblich. Nicht bloß weil Freunde von heute morgen schon Feinde sein könnten, sondern ganz prinzipiell. Nachrichtendienste entwickeln einen Hang zum prophylaktischen Sammeln von Daten. Nicht nur mitunter sondern (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Brücken ins Nichts

■  Franz Schandl
Juli
2018

Im Halbjahr der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft wird die Festung Europa ihr Grenzregime weiter verschärfen. Die Nacht vom letzten Donnerstag auf Freitag war keine der langen Messer, sondern der großen Löffel. Man schöpfte und schöpfte und erschöpfte sich. Die Botschaften des Gipfels sind (...)

Streifzüge, Heft 73

Nein, statt ja aber …

Was ist los?
■  Franz Schandl ▪ Petra Ziegler
Juli
2018

Das könnte eine gute Frage sein. Vorausgesetzt man beantwortet sie nicht vorschnell dahingehend, dass derzeit eine falsche Politik betrieben wird. Alles scheint eine Frage der adäquaten Intervention zu sein, als ob es nur darauf ankomme, welche „andere“ Politik anstatt der herrschenden (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Situationselastische Wunderwuzzis

■  Franz Schandl
Juli
2018

Ein Radioessay von Franz Schandl für den WDR vom 16. Juli 2018 Politiker wirken heute oft wie ratlose, ja hilflose Agenten ihrer Sprüche, die sie andauernd ablassen und die doch niemand mehr hören kann. Aber nicht alle

Streifzüge, Heft 73

Einlauf Streifzüge 73

■  Franz Schandl
Juli
2018

In den letzten Monaten hatte man das Gefühl, dass Marx nicht nur malträtiert wird, sondern regelrecht faschiert. Was man dem Revolutionär nicht alles unterstellen kann. Wofür er da herhalten muss, das löst Verwunderung und Ernüchterung aus. Das ist wirklich Fast Food, Marx für Eilige. Diskutiert wird (...)

Streifzüge, Heft 73

Wertrevolutionen oder: Die Krise bei Marx

■  Franz Schandl
August
2018

Eine der zentralen Überlegungen marxscher Gesellschaftskritik ist die historische Einordnung des Kapitals und die Behauptung von dessen Endlichkeit. Vor allem im dritten Band des Hauptwerks versuchte Marx diese Endlichkeit theoretisch zu antizipieren, und sie als objektive Tendenz (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

The home of the Schnitzel

Streifzüge durch den Hinterhalt einer Stadt von Welt
■  Franz Schandl
August
2018

Hier enden die Alpen und die Pusta beginnt. Oder umgekehrt. Auf jeden Fall verknotet die seit 1989 vom Rand in die Mitte gerückte Donaumetropole den Osten mit dem Westen des Kontinents. Und das so stark, dass behauptet wird, dass es neben Ost- und Westeuropa auch noch ein eigenes Mitteleuropa (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Optimierung und Verwertung

■  Franz Schandl
August
2018

Um in der Ökonomie überleben zu können, müssen wir schneller, eifriger, umtriebiger, verschlagener, effektiver sein. Alle Kompetenzen sind diesen Imperativen unterzuordnen. Die Frage Was will ich? geht in der Frage Was muss ich? unter. Wir haben zu müssen. Darin liegt unsere Freiheit. Sich am Markt (...)

Streifzüge, Heft 73

Aus der Zeit gefallen

■  Franz Schandl
September
2018

Wer damals mit den Achtundsechzigern zu tun hatte, dürfte von ihm wissen, dem 2010 verstorbenen Hans Peter Sagmüller, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Aramis. Nun liegt über ihn eine fingierte Autobiographie vor, die von Andreas Staudinger doch recht nahe am Objekt recherchiert worden ist. (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Sozialdemokratische Kernschmelze

Bilanz einer Ära, die keine gewesen ist
■  Franz Schandl
Oktober
2018

Wer hätte das gedacht? Vor zwei Jahren noch erklomm der Quereinsteiger Christian Kern gleich einem „Messias aus dem Musterknabenkatalog“ Kanzleramt und SPÖ-Vorsitz. Doch schon im letzten Herbst war das Intermezzo als Regierungschef Geschichte. Der ehemalige Manager hatte die Nationalratswahl gegen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Harder, better, faster, stronger II

■  Franz Schandl
Oktober
2018

Wer sich für Ablauf und Ergebnisse des WUK-Bildungstags vom 3. Oktober interessiert, findet sie hier

Streifzüge, Jahrgang 2018

Räte und Reste

■  Franz Schandl
November
2018

Der Zusammenbruch der Monarchie war eine Zäsur, aber keine Revolution. Die Oktoberrevolution hatte auch in Österreich ein breites Echo gefunden. Die Sozialdemokratie forderte ein Friedensabkommen mit dem revolutionären Russland, konnte aber den Diktatfrieden von Brest-Litowsk nicht verhindern. (...)

Streifzüge, Heft 75

Call for Papers 75

■  Franz Schandl
November
2018

Die Frühjahrsnummer 2019, zu der auch Artikel außerhalb des Schwerpunktthemas willkommen sind, handelt von ANTIPOLITIK Dass wir hier etwas gegen Politik haben und daher akkurat auch nicht auf eine andere Politik drängen, dürfte sich schon rumgesprochen haben. Auf identitäre Interessen von (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018
Christian Fuchs:

Marx lesen im Informationszeitalter

Rezens
■  Franz Schandl
November
2018

Christian Fuchs: Marx lesen im Informationszeitalter. Unrast Verlag 2017, 557 Seiten, ca. 29,80 Euro Vor uns liegt ein umfangreiches Lehrbuch, bezeichnenderweise im Marxblau der MEW gehalten. Das ist Absicht und unterstreicht das Anliegen. Kapitel für Kapitel wird der Erste Band des Kapitals (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Marx digital

■  Franz Schandl
Dezember
2018

Digitalisierung ist in aller Munde. Im verordneten Fortschrittsoptimismus hat sie als Chance wahrgenommen zu werden – außerdem, an ihr führt sowieso kein Weg vorbei. Auch die grassierende Zahlenmanie – aktuell sind wir bei 4.0 – lässt vermuten, dass die Zukunft nichts anderes sein kann als die (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Habeck und Hebein

■  Franz Schandl
Dezember
2018

Robert Habeck ist zur Zeit der beliebteste Grüne in Österreich. Dynamisch, liberal, konform, bürgerlich. Ganze Titelstories werden ihm gewidmet. So einen brauchen wir auch. So einen hätten wir gerne. Die Wiener Tageszeitung Der Standard gestaltete Mitte November eine Art Sonderausgabe für den Mann (...)

Streifzüge, Heft 74

Einlauf Streifzüge 74 – HABEN

■  Franz Schandl
Dezember
2018

Die Ideologie des Habens gleicht einem Kanon. Alle singen ihn. Nach den Jahrhunderten von Herrschaft, insbesondere kapitalistischer Hegemonie, ist das Haben geradezu eingefleischter Ausdruck des Seins, des Selbstseins und des Selbstbewusstseins. Das Heft zum Haben, das nun vorliegt, setzt (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Mieterschutz und Bodenrevolution

■  Franz Schandl
Dezember
2018

Wohnen könnte man beschreiben als das regelmäßige Dasein in einer Behausung, als exklusive Verfügung von Räumlichkeiten. Es geht um ein (in doppeltem Wortsinn) festes Zuhause in einem überschaubaren und abgeschlossenen Bereich. Die Wohnung ist der Fixpunkt des Lebens. Sie ist der Raum für die meiste (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Hüter des Habens

■  Franz Schandl
Dezember
2018

„Was haben Sie nur davon, noch mehr zu haben, als Sie haben?“ fragte ich ihn, vermutlich naiv, denn für Haben hatte ich mein Lebtag nie Verständnis gehabt. (Günther Anders, Ketzereien) Ist das Haben nicht eine dürftige Position? – Selbstverständlich. Bedürftig wie wir sind, wollen wir haben, eben weil (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Glück haben

■  Franz Schandl
Januar
2019

Glück ist ein unglückliches Substantiv. Eins kann glücklich sein oder es kann auch etwas glücken, aber Glück haben? Welches Konto soll es wahren und bewahren? Welche Versicherung schützen und beschützen? Glücklich zu sein ist besser als Glück zu haben. Ersteres ist Zustand, Letzteres Zufall. Der (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019
Alfred J. Noll:

John Locke und das Eigentum

■  Franz Schandl
Januar
2019

Niemand hat „property“ so stark in den Mittelpunkt seiner Überlegungen gerückt wie John Locke (1632-1704). Und kaum jemand hat ihn wohl so akribisch rezipiert wie Alfred Noll. Man kann hier nachlesen, wie und dass Freiheit und Unfreiheit, Gleichheit und Ungleichheit zusammenpassen, warum das (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Hegel und Menasse. Eine Verwechslungstragödie (1995)

■  Franz Schandl
Januar
2019

Anbei ein Beitrag aus vergangen Zeiten, der freilich ganz gut zur aktuellen Debatte passt. Zum Text: Hegel und Menasse

Streifzüge, Jahrgang 2019

Ding und Bedingung

■  Franz Schandl
Februar
2019

Die menschliche Revolution, die Emanzipation der Gattung ist nicht mehr möglich über die personalisierende Enthüllung der herrschenden Klasse, die immer überwuchert wird von den Apparaten, die ihre Herrschaft aufrechterhalten; sie ist nur möglich über eine Denunziation der Dinge, des im (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Vorsätzlich abgesagt

■  Franz Schandl
März
2019

Ausgerufen wurde die Republik Deutschösterreich am 12. November 1918. Die Wahlen zur Konstituierenden Nationalversammlung erfolgten am 16. Februar und am 5. März 1919 tagten erstmals die frisch gewählten Volksvertreter. Die Sozialdemokraten erzielten die relative Mehrheit und stellten mit dem Karl (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Na sorry!

■  Franz Schandl
März
2019

Ihr Körper bebte und sie schrie wie die Leibhaftige: „Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Na sorry, wer schafft die Arbeit? Die Wirtschaft schafft die Arbeit! Bitte merkt’s euch das einmal!“ Wir merken auf und merken an: Nicht die Arbeit schafft die Wirtschaft, (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Nur nicht lang fackeln!

■  Franz Schandl
April
2019

Ankündigen, Beschließen, Durchziehen: Das Tempo, das die österreichische Bundesregierung vorlegt, ist doch beachtlich. Den Sound macht es zweifellos. Wege der vitalisierten Demokratie in Österreich. Die Sprachregelungen sind eingeübt und werden bis zum Erbrechen reproduziert. So etwa der Satz, dass (...)

Streifzüge, Heft 75

Akademische Ausgüsse

■  Franz Schandl
April
2019

Worauf es deswegen bei dem Studium der Wissenschaft ankommt, ist, die Anstrengung des Begriffs auf sich zu nehmen. Sie erfordert die Aufmerksamkeit auf ihn als solchen (…) Der Gewohnheit, an Vorstellungen fortzulaufen, ist die Unterbrechung derselben durch den Begriff ebenso lästig als dem (...)

Streifzüge, Heft 75

Einlauf 75: Antipolitik

■  Franz Schandl
Mai
2019

Die Oberhand soll sie haben, die Politik. Unbedingt. Robert Habeck sagt: „Politik lebt vom Glauben, dass Veränderung möglich ist. Gibt man den auf, erodiert das Vertrauen in Demokratie.“ Indes, was ist, wenn das Credo nicht stimmt? Oder muss es stimmen, weil sonst der Glauben verloren geht? Ist (...)

Streifzüge, Heft 75

Politik

■  Franz Schandl
Mai
2019

Normalerweise geht es in einem Artikel über Politik um eine bestimmte Politik. Diese wird begründet und erklärt, kritisiert oder verworfen. Ganz anders in diesem Beitrag: Er beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Formprinzip der Politik schlechthin, stellt also nicht einer Politik eine andere (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Darmspiegelung auf Ibiza

■  Franz Schandl
Mai
2019

„A b’soffene G’schicht“ ist es also gewesen, die da Heinz-Christian Strache ähnlich seinem Vorgänger Jörg Haider zu Fall gebracht hat. Haider war im Oktober 2008 schwer alkoholisiert in den Tod gerast. Strache ist nun an den Folgen einer durchzechten Nacht auf Ibiza bloß noch der Rücktritt als (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Spiel, Satz, Sturz

■  Franz Schandl
Mai
2019

Gegen den europäischen Trend wählte man in Österreich. Da zerreißt es eine Regierung und Türkis-Blau gewinnt dazu. Einem satten Plus von 8 Prozent für die ÖVP stehen ganz geringe Verluste der FPÖ gegenüber. Was die Freiheitlichen verloren haben, ist ein Klacks, sieht man sich an, vor welchem Hintergrund (...)

Streifzüge, Heft 75

Redundantes zur Antipolitik

■  Franz Schandl
Juni
2019

Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse auf den Menschen selbst. Die politische Emanzipation ist die Reduktion des Menschen, einerseits auf das Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft, auf das egoistische, unabhängige Individuum, andererseits auf den Staatsbürger, (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Beirrbar und umzingelt

■  Franz Schandl
Juni
2019

Weder hat sie das Amt angestrebt noch erkämpft, es wurde ihr einfach nach Christian Kerns unrühmlichen Abgang aufgedrängt. Niemand sonst wollte es haben. Schon gar nicht die mächtigen Männer in der Partei, die allesamt spürten, dass da unmittelbar nichts zu gewinnen sei. Folglich ließen sie die (...)

Streifzüge, Heft 76

Wer spielt wen nieder?

■  Franz Schandl
Juli
2019

Es war ein ungleicher Kampf. Wenngleich mit schlechtem Ausgang für mich und nicht für ihn. Für gewöhnlich spielten die Youngsters in den Siebzigerjahren ihre Eltern nieder. Man drehte die Steroanlange auf und ärgerte die Alten. Bei mir hat das leider nicht funktioniert. Bei dem seltsamen Machtspiel: (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Dissonanzen in den Instanzen

■  Franz Schandl
Juli
2019

Ist da was faul im Hause Österreich? Und wenn ja, was? Nicht, dass wir gleich von Krise reden wollen, schon gar nicht von einer Staatskrise. Indes häufen sich doch die Phänomene, die nahelegen, dass es nicht mehr so läuft wie es die letzten Jahrzehnte gelaufen ist. Was da neuerdings abgeht und (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Verheddert und geschreddert

■  Franz Schandl
August
2019

Manchmal fliegt auf, was nie und nimmer auffliegen würde, wäre ein Beteiligter nicht so dumm wie dieser für Social Media im Kanzleramt zuständige Arno M. Wahrscheinlich wäre gar nichts aufgefallen, hätte sich der Arno beim Schreddern sensibler Festplatten nicht so dilettantisch benommen. Was drauf (...)

Streifzüge, Heft 76

Dialektik der Motorsäge

■  Franz Schandl
August
2019

Kaum ein Gerät, das solch einen Höllenlärm erzeugt. Motorsägen minimieren die Anstrengung und maximieren deren Ertrag. So zumindest die gemeine Sicht des Fortschritts. Es ist auch nicht schlicht von der Hand zu weisen. Wollen wir Bäume fällen wie früher? War die Arbeit der Holzknechte im Forst denn (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Philippa als Evita

■  Franz Schandl
September
2019

Wen interessieren schon Themen? Derer gäbe es zwar genug: Wohnen, Gesundheit, Bildung, Verkehr, Arbeit, ja sogar Klimaschutz. Sie kommen zwar vor, aber sie verursachen durch Phrasen und Chiffren, durch Stehsätze und Nullaussagen lediglich ein Rauschen im Hintergrund. Wird über sie gesprochen, (...)

Streifzüge, Heft 76

Im Kontinuum des Lärms

■  Franz Schandl
September
2019

Lärm dokumentiert die industrielle Bewaffnung der Gesellschaften, zeigt welche Schlachten der Alltag so schlägt. Wir sind befangen im Sound des Kapitals. Wird es wirklich lauter oder werden wir bloß älter? Sind wir gar wehleidig? Vielleicht ist es ja ein Zeichen fortschreitender Mieselsüchtigkeit, (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Zwischenruf zur Stimmabgabe

■  Franz Schandl
September
2019

Wenn Alexander Van der Bellen und Brigitte Bierlein, also Bundespräsident und Bundeskanzlerin zur Beteiligung an den Nationalratswahlen aufrufen, dann ist Beten angesagt nicht Denken. Das billige Gerede kann als Videobotschaft bestaunt werden. Typisch für die etablierten Politikspitzen ist der (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Philippa, geh du voran!

■  Franz Schandl
September
2019

Dass Philippa Strache maßgeblich zum relativen Wahlerfolg der Freiheitlichen beitragen wird, steht außer Zweifel. Das ist weniger auf die Kandidatin am dritten Platz der Wiener Landesliste selbst zurückzuführen, ihre politische Ausstrahlung resp. Begabung, sondern darauf, dass nur sie gewährleisten (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Basti und Antibasti

■  Franz Schandl
Oktober
2019

Die Überraschungen halten sich in Grenzen. Sebastian Kurz Wahlerfolg ist beachtlich, aber nicht überwältigend wie etwa jener von Wolfgang Schüssel, der 2002 von 27 auf 42 Prozent zulegen konnte. Aber fünfeinhalb Prozent Zugewinn sind auch nicht schlecht. Trotzdem hat die FPÖ fast doppelt so viel (...)

Streifzüge, Heft 77

Einlauf 77

■  Franz Schandl
Dezember
2019

Die Frage, ob wir mehr oder weniger EU brauchen, ist so diesseitig wie wir nie sein können. Sie zeugt geradezu von schlichter Einfallslosigkeit. Es ist ein Kennzeichen unserer Gesellschaft, stets falsche Entscheidungsfragen zu stellen, um die Herrschaft der falschen Verhältnisse eindrucksvoll zu (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Regelrecht eingetrommelt

■  Franz Schandl
Dezember
2019

Die Voraussetzungen sind gut und die Bedingungen werden entsprechend hergerichtet. Es wird noch etwas dauern, auch wenn das Ergebnis wohl schon feststeht. Erstmals wird es in Österreich zu einer schwarz-grünen Koalition kommen. Die Wahrscheinlichkeit steigt von Woche zu Woche. Die von Sebastian (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Hemdsärmelige Freundseligkeit

■  Franz Schandl
Januar
2020

Mitte des letzten Jahres wirkte er ziemlich fertig. Da wir gelegentlich die gleiche Wiener Buslinie frequentieren, konnte man leicht feststellen wie angespannt, abgekämpft, überarbeitet, weggetreten er aus einigen Metern Entfernung erschien. Kein Wunder bei dem Pensum an Vorhaben und (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Die rechtsnationalistische Konstellation

■  Franz Schandl
Februar
2020

Auffällig an den Ereignissen in Thüringen ist, dass der Antikommunismus die bürgerlichen Mitte Deutschlands noch immer stärker prägt als der Antifaschismus. Letzterer wirkte stets etwas aufgesetzt, ersterer hingegen substanziell, d.h. er gehört zum Wesen dieser Formationen. Nur so ist es erklärlich, (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Von den Tugenden der geleiteten Freiheit

■  Franz Schandl
Februar
2020

Die Routine wird gestört, und das ist durchaus erfrischend. Wichtig ist, dass der Liberalismus in diesem Band nicht dekretiert wird, sondern diskutiert. Nicht einfach übergestülpt, sondern umgestülpt. Der Liberalismus wird als Problem begriffen und nicht nur als dessen Lösung. An diesem Vorhaben (...)

Streifzüge, Heft 77

Pro oder Anti?

■  Franz Schandl
März
2020

Unsachlich, jenseits und wertlos hat schon seine Logik. Wir gehören nicht zur Phalanx der Erneuerer und Reformer. Ob die EU reformierbar ist, interessiert uns nicht. Frage determiniert Antwort. Keine Meinungs- und Marktforschung, die nicht weiß, dass Fragen Antworten intendieren und andere (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Kein Bruch, nirgends

■  Franz Schandl
März
2020

Die Grünen sind mit dem Regierungseintritt dort angekommen, wo sie hingehören. Wer mehr erwartet hat, mag enttäuscht sein, diese Hoffnung war lediglich Folge einer Täuschung. Das dümmste Wort, das in diesem Zusammenhang fallen kann, ist jenes des Verrats. Es erklärt nichts, ja es überführt die (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Draußen und drinnen

■  Franz Schandl
März
2020

Draußen in der Stadt ist es so ruhig wie schon lange nicht. Es kann sich wohl niemand mehr erinnern, wann es je so still gewesen ist. Die Lokale sind geschlossen, nur Lebensmittelgeschäfte haben offen. Wer es sich leisten kann, aufs Land zu flüchten, hat es getan. Das erkennt man an den freien (...)

Streifzüge, Heft 78

„Gerechtigkeit bringt’s“

■  Franz Schandl
April
2020

lässt die Mitgliederzeitschrift der AK Wien ihr Publikum wissen. Die ganze Märznummer ist voll davon. Gerechtigkeit ist das zentrale Thema und Anliegen: „#fürimmer Gerechtigkeit“. Das zeigt auch eine zitierte Umfrage, in der Gerechtigkeit eine geradezu unheimlich hohe Zustimmung einfährt. „Macht es (...)

Streifzüge, Heft 78

Einlauf

■  Franz Schandl
April
2020

Seltsam ratlos hinterlässt einen ein Büchlein von Hans Kelsen. Darin schreibt er völlig zu Recht: „Ich habe diese Abhandlung mit der Frage begonnen: Was ist Gerechtigkeit? Nun, an ihrem Ende, bin ich mir wohl bewusst, diese Frage nicht beantwortet zu haben. Meine Entschuldigung ist, dass ich in (...)

Streifzüge, Heft 78

Im Tümpel der Gerechtigkeit

■  Franz Schandl
April
2020

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Streifzüge, Jahrgang 2020

Setting und Seuche

■  Franz Schandl
Mai
2020

Wie kommt die Seuche zu dieser Sprache und warum fällt uns keine andere ein? Erstaunlich ist es zwar nicht, aber doch von Interesse, welch archaische Gesänge Demokratie, Rechtsstaat und Aufklärung intonieren. Das führt geradewegs zur trostlosen These, dass diese Frontpropaganda verdeutlicht, dass (...)

Streifzüge, Heft 78

Neue Gerechtigkeit

■  Franz Schandl
Juni
2020

nennt sich eine Blendgranate der türkisen Österreichischen Volkspartei. Ihr magazinierter Kampfsatz lautet: Wer arbeitet, darf nicht der Dumme sein! Vor allem der Wöginger Gustl aus OÖ, der verhaltensoriginelle Klubobmann der ÖVP, darf unentwegt diese Killerphrase der Gerissenen für die weniger (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Setting und Seuche (III)

■  Franz Schandl
Juni
2020

Vorausschicken möchte ich, dass ich meinen Text „Setting und Seuche“ in den Ausführungen von Norbert Trenkle nicht wiedererkenne. 1. Mein Text ist ein journalistischer Beitrag. Tatsächlich geht es darum, zu zeigen welche herrschenden Muster wie greifen, nicht welch obskure Wegelagerer durch die (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Modell der Leuchttürme

■  Franz Schandl
Juli
2020

Fand da wirklich zusammen, was nicht zusammen passt? „Mit dieser ÖVP will ich mir nicht einmal was vorstellen“, sagte Werner Kogler im Sommer 2019. „Mit der türkisen Schnöseltruppe geht es sicher nicht,“ meinte der Chef der Grünen. „Im Kern ist Kurz ein Strache“, stand auf den Wahlplakaten der Grünen (...)

Beiträge zu Franz Schandl
Context XXI, ZOOM 2/1998

Schwafeln über Gewalt

Mai
1998

Im letzten ZOOM schrieb Franz Schandl „Über Dialektik und Dimension der Gewalt“. Hier eine erste Kritik. Der Autor schrieb den Artikel erstmals nach den Ereignissen von Ebergassing, geht darin aber mit keinem Wort auf diese allen gänzlich unverständlichen (...)

Café Critique, Jahr 1998

Modell Österreich 

Von der agrarischen Semiperipherie zum ambitionierten Miniimperialisten
August
1998

Die Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ist die Geschichte einer zunehmenden Westintegration, die 1995 mit dem EU-Beitritt des Landes einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Der Erste Weltkrieg endete mit dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie. Anstelle des Projekts eines (...)

Context XXI, ZOOM 4/1998

Kann Gewalt befreiend wirken? Gewalt ist autoritär. Wehrt euch!

Oktober
1998

Dieser Artikel wurde bereits in friedolins befreiung nr. 3/98 erstveröffentlicht und bezieht sich weniger auf eine abstrakte Diskussion als auf reale Mißstände innerhalb der autonomen linken Bewegung. Angesichts der Bitte um Reaktionen gehen wir daher zunächst auch auf die Gewalt-Debatte zwischen (...)

Context XXI, ZOOM 5/1998

NATO oder Neutralität oder ...?

Eine Replik
November
1998

Franz Schandls Kritik am Buch „NATO-Streit in Österreich“ („Neutralität oder NATO oder ...?“ in ZOOM 4/98) ist grundlegend. Sie zeigt blinde Flecken an, kritisiert manche Position und mißversteht auch die eine oder andere. Sie bleibt aber immer konstruktiv. Insofern ist eine Antwort wohl mehr als (...)

radiX, Texte

Islamischer Antisemitismus?

Antijudaismus in islamischen Gesellschaften
 
2002

Nicht erst seit dem 11. September ist die Frage nach arabischem und islamischem Antisemitismus eine, an der sich die Linke nicht mehr vorbeidrücken kann. Die Aufgeregtheit mit der diese diese Frage diskutiert wird, steht jener um die Einschätzung des 11. Septembers um nichts nach. Auf allen (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Islamischer Antisemitismus?

Antijudaismus in islamischen Gesellschaften
März
2002

Nicht erst seit dem 11. September ist die Frage nach arabischem und islamischem Antisemitismus eine, an der sich die Linke nicht mehr vorbeidrücken kann. Die Aufgeregtheit, mit der diese Frage diskutiert wird, steht jener um die Einschätzung des 11. Septembers um nichts nach. Auf allen Seiten (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Anti-Politik ist eine Möglichkeit

Oktober
2002

Von einer emanzipatorischen Praxis ist zu sprechen, wenn es gelingt, Menschen gegen ihre Charaktermasken zu mobilisieren, d. h. die innere Front der Staatsbürger, Arbeiter, Wähler, Unternehmer, Rechtspersonen, Käufer, Verkäufer, Konsumenten etc. aufzubrechen und den Panzer des falschen Ich zu (...)

Café Critique, Jahr 2003

Transformation der postnazistischen Demokratie

Postfaschismus als Begriff der Kritik
 
2003

Einleitung zu Stephan Grigat (Hg.): Transformation des Postnazismus. Der deutschösterreichische Weg zum demokratischen Faschismus. ça ira-Verlag, Freiburg 2003 Während in der Protestbewegung gegen die blau-braun-schwarze Bundesregierung in Österreich oder auch in der Staatsantifa der (...)

Café Critique, Jahr 2003

Der Haß der Antiglobalisierungsbewegung auf Israel

Eine Kritik der No-Globals und ihrer Kritiker
Mai
2003

Das Konzept des SPOG-Kongresses vermittelte von Anfang an den Eindruck, als wolle man sich einmal treffen, um über dieses und jenes zu reden, um nachher in etwa so weiterzumachen wie bisher. Anfänglich waren Israel und die antisemitischen Ausfälle der Palästinasolidarität als Themen gar nicht (...)

Context XXI, Jahr 2006

Schandl interpretiert die Welt

Juni
2006

In der letzten Ausgabe der „Volksstimme“ erschien der Leitartikel von Franz Schandl, der zum Widerspruch herausfordert. Seine Analyse „Wider die Eingliederung in die okzidentale Phalanx“ beginnt so: Dass „wir alle Londoner sind“, ist zu einem geflügelten Wort geworden. Dass wir alle Kabuler sind (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Quand André Gorz découvrit la critique de la valeur

août
2006

Il est peu de penseurs comme André Gorz qui n’ont cessé de renouveler leur réflexion sans jamais se satisfaire du point d’arrivée, toujours provisoire. Jusqu’à son dernier jour, Gorz s’est attelé à la tâche théorique consistant à ouvrir des voies d’issue à la domination capitaliste et à la destruction du (...)

Streifzüge, Heft 41

Über den Horizont unserer Handlungen

Aus den nachgelassenen Briefen des André Gorz
November
2007

ZUM ZEHNTEN TODESTAG Anstatt noch einen weiteren Nachruf nachzureichen, haben wir uns entschlossen, einige Passagen aus den Briefen des André Gorz an Franz Schandl und Andreas Exner zu veröffentlichen. Gorz soll also noch einmal selbst zu Wort kommen. Die Auszüge wurden äußerst behutsam redigiert. (...)

Café Critique, Jahr 2008

„Projektion“ – „Überidentifikation“ – „Philozionismus“

Der Vorwurf des Philosemitismus an die antideutsche Linke
September
2008

Die so genannten Antideutschen geistern seit gut 15 Jahren durch die bundesrepublikanische politische Diskussion. Ihre Geschichte beginnt Ende der achtziger Jahre, als sich Angehörige der radikalen Linken auf Jean Améry besannen, der seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 immer wieder betont hat, dass (...)

Streifzüge, Heft 64
Rückkoppelungen

Die Stimme und das Phänomen

Juni
2015

Suche bei Amazon nach Jacques Derridas Essay „Die Stimme und das Phänomen“. Ich gebe den Titel im Suchfeld ein. Als die ersten vier Suchergebnisse werden angezeigt: „Die Stimme und das Phänomen: Einführung in das Problem des Zeichens in der Phänomenologie Husserls“ von Jacques Derrida (ein Angebot (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Das große Vorbeben

Ökonomische Aspekte der Wanderungs- und Fluchtbewegungen
März
2016

Im August 1907 versammelten sich in Stuttgart für sieben Tage knapp 900 Delegierte aus 25 sozialistischen Parteien zu einem Internationalen Sozialistenkongress, der unter anderem eine Resolution zur »Ein- und Auswanderung der Arbeiter« verabschiedete, an deren Erarbeitung sich auch Wladimir (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Stellt Euch vor, das Proletariat kommt in Bewegung – und die Linke ekelt sich!

Mai
2016

Es sind verdämmernde Begriffe, das Proletariat und die Linke. Allenfalls in den Köpfen der älteren Generation, die sich die Erinnerung an die klassische Arbeiterbewegung bewahrt hat, spielen sie noch eine Rolle. Aber auch dort nur eine negative. Sie seien nicht nicht mehr dafür geeignet, die (...)

Streifzüge, Heft 68

46 Fragen zur nachkapitalistischen Zukunft*

Januar
2017

Von den globalisierungskritischen Bewegungen hört man seit Jahren den Slogan „Eine andere Welt ist möglich“. Allerdings bleibt es oft bei Wunsch und Beteuerung. Der vorliegende Band nimmt dieses Motto ernst. Und das heißt, – im Unterschied zu vielen Linken – sich einem weit verbreiteten Einwand zu (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Zum Populismus

Salih Selcuk interviewt Franz Schandl
März
2017

VORLAUF POPULISMUS Salih Selcuk: Früher sprach man vom Links- oder Rechtspopulismus. Was sind die Grundmerkmale des Neo-Populismus? Durch die Globalisierung hat sich das wirtschaftliche System in den letzten zwanzig Jahren radikal geändert. Aber die damals liberalen Demokratien möchten immer noch (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Frohes Schaffen

Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral
Mai
2017

Trailer Im Anschluss an den Film Impulsvortrag und Diskussion mit Franz Schandl Weitere Details hier

Videos
„Noch nie war soviel Demokratie und noch nie soviel Marktwirtschaft. Ist mit mehr Demokratie die (...)
„Der Wiener Historiker und Publizist Franz Schandl (Autor und Redakteur der wertkritischen (...)
„Wann sind wir reich? Was heißt brauchbar? Überlegungen zum Reichsein in der Warengesellschaft und (...)
Franz Schandl bei

Die Grünen in Österreich Franz Schandl, Gerhard Schattauer

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Angebotsende: Sonntag Jul-26-2020 2:37:19 CEST
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