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Eine einstündige, zwei Schwerpunkte umfassende Sendung von Mary Kreutzer, Sendetermin: 13. März 2006 Irakische Frauen und Jugendliche zwischen Hoffnung und Horror. Ein Interview mit Manal Omar "Als dann auch noch meine Freundin Margaret entführt und ermordet wurde, brach ich zusammen und verließ Bagdad. Doch eines möchte ich klarstellen: ich habe vor dem Terror nicht resigniert. Unsere Umfragen unter Frauen im Irak habe ergeben: 90% sehen der Zukunft mit Optimismus entgegen." Manal Omar, die Regionalkoordinatorin von Women for Women International, lebt zur Zeit in Jordanien und baut die Büros im Irak, Afghanistan und dem Sudan auf. Sie berichtet von der aktuellen Menschenrechtssituation im Irak, von der Ethnisierung des Konflikts, von sexualisierter Gewalt gegen Frauen und ihrem Kampf gegen die Einführung der islamischen Rechtssprechung, der Sharia. Radio Dengue Nué. Irakische Frauen und Jugendliche on Air Nach dem Sturz einer der schrecklichsten Diktaturen der Geschichte des Nahen Osten, des Ba'th-Regimes, entstand für Frauen und Männer im Irak ein Freiraum, der trotz des anhaltenden Terrors und der traditionell patriarchal geprägten Gesellschaftsstrukturen in einigen Gebieten des Landes von der Zivilbevölkerung genutzt wird. Zum Beispiel von jenen Jugendlichen im nordirakischen Gebiet von Sharasur, Halabja und Hauraman, die mit dem Sender "Dengue Nué" (Neue Stimme) ein einzigartiges Projekt umsetzen: sie gründeten ein parteiunabhängiges und freies Community Radio. Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer, Mitarbeiterin der Hilfsorganisation WADI und Redakteurin von Context XXI, gestaltete für die RadiomacherInnen im Nordirakischen Halabja im März 2005 einen Radioworkshop und lässt in der Sendung die TeilnehmerInnen selbst zu Wort kommen. Weitere Informationen zum vorgestellten Radio-Projekt im Irak unter www.wadinet.at mp3 download |