Spiel
Beiträge
FORVM, No. 91/92

Das Sindbad-Spiel

Mit Illustrationen des Erfinders
Juli
1961

Das Sindbad-Spiel basiert auf der Annahme, daß dieser berühmte Seefahrer mit einigen Weltreisenden in Bagdad Kaffee trinkt. Da sich nun jeder von ihnen rühmt, der bedeutendste aller Weltreisenden zu sein, schlägt ihnen Sindbad — ermüdet durch solche Prahlereien — vor, sich auf eine neue (…)

Streifzüge, Heft 65

Von und vom Spielen

November
2015

Spiele, so scheint es, haben alle gern. Vorstellbar und darstellbar ist unter Spielen gar manches. Das Vokabular ist breit gefächert, alles andere als präzise. Ihm auf den Fersen zu bleiben, kein leichtes Unterfangen. Der Facetten sind viele, sodass eine Gesamtschau, wie sie hier versucht wird, (…)

Streifzüge, Heft 65

Digitales Spielen als widersprüchlicher Kulturprozess

November
2015

Spiele als Kultur Die Welt der PC-Spiele ist mir fremd. Ich muss sie mir erschließen wie eine fremde Kultur, in der ich nie heimisch war. Aber um mich herum werden immer mehr Menschen erwachsen, die als Gamer groß geworden sind. Die Kultur ihrer Generation beginnt mich einzuhüllen und ich muss (…)

Streifzüge, Heft 65

Spiel und Spielerei

November
2015

Vom Spiel wird oft gesagt, es sei das Gegenteil der Arbeit. Das mag für die gedankenlose Spielerei gelten, die als irrational-selbstbezogene Tätigkeit vielleicht wirklich keinen anderen Zweck hat als sich selbst. Nicht aber für das Spiel, das von der Spielerei strikt zu trennen ist. Das Spiel (…)

Streifzüge, Heft 65

Verspieltes Leben

November
2015

… vierhundertdreiundsechzig punkte gestern und gleich nochmal plus siebenundzwanzig. vor dem frühstück! sogar die apfelschälspirale ist ganz geblieben – das bringt voll ein, trotz abzugs wegen der weggeschnippelten vitamine. die woche wird gut. Dengdooing! nee, nee, echt nicht. die (…)

Streifzüge, Heft 65

Capital ludens

Das Spielfeld wird zum Trümmerhaufen
November
2015

Laissez faire, laissez jouer. 1. Spiel in seiner reinsten Form ist ein Handlungsmodus, bei dem das materiale (sachliche) Tun (das Würfeln, das Legen von Karten, das Imitieren von Rollen, das Manipulieren von Steinchen), wie ernst man es auch immer betreibt, nicht auf einen Effekt jenseits (…)

Streifzüge, Heft 65

Lage hoffnungslos, aber nicht ernst!

November
2015

Ist das Leben eine ernste Sache? Ein flüchtiger Blick in die Nachrichten genügt und schon erhalten wir indirekt Aufschluss. Ja, das Leben ist eine ernste Sache, lässt sich zweifelsfrei an den Mienen unserer Funktionäre ablesen, jenen Repräsentanten, Hüter, Verteidiger oder Verwalter dieser (…)

Streifzüge, Heft 65

Befreiendes Kuscheln

November
2015

In der schönen Zukunft wird mehr gespielt und gekuschelt, da bin ich mir sicher. Spielerischer gekuschelt und kuscheliger gespielt. Das hic et nunc stellt sich nach gründlicher Analyse als ein in sich zusammenbrechendes Lager dar, in dem ich die Destruktivität des Kapitals spüre und ausführe. So (…)

Streifzüge, Heft 65

Gastspiel

November
2015

Alle paar Monate kommt Besuch der anderen Art, um für einige Tage zu bleiben. Demnächst ist es wieder so weit; ich freue mich schon vor, wie man sagt. Mein Gast heißt Max und steht auf vier rastlosen Beinen. Er ist Hund – ich bin Mensch (für die Dauer seines Aufenthalts spielt diese (…)

Streifzüge, Heft 65

Champions League oder Sei kein Spielverderber!

November
2015

Homestory Obwohl ich Champions gar nicht mag und deren Queen-Hymne furchtbar finde, freue ich mich, wenn es Herbst und trübe wird, immer wieder auf die Champions League. So sind zumindest Dienstag und Mittwoch leichter zu überstehen. Nicht dass ich allen Spielen folge, schon gar nicht parallel (…)