Obdachlosigkeit
Beiträge
MOZ, Nummer 54
Die große Obdachlosigkeit im Sommer 1910

Soziales Elend in der Kaiserstadt

Juli
1990

Vor dem Asyl Ein Fall ging damals durch die Wiener Boulevardzeitungen: die 25jährige Fabriksarbeiterin Marie Riegler hatte ihre Miete nicht mehr bezahlen können, sie wurde mit einem kranken und einem gesunden Kind delogiert. Es folgte eine Odyssee von einem Spital zu einem Frauenheim und zu (…)

Context XXI, Heft 5-6/2002

Sexualität in der Obdachlosigkeit

Zimmer ist Macht
November
2002

Wer alles verloren hat und auf der Straße steht, verliert auch das Recht auf Sexualität, auf Intimität. Wo die Nützlichkeit im Vordergrund steht, wird es fast unmöglich, Beziehungen zu leben. Der Versuch einer Annäherung an ein Tabuthema. Die englische Sprache unterscheidet mit den Begriffen (…)

Streifzüge, Heft 47
Dead Men Working

Wohnung(slos)–Arbeit(slos)

Oktober
2009

Ein aufgeregtes „Wo wohnen?“ war einer der ersten Zweiwortsätze, die meine Zwillingsneffen sprechen konnten. Sie fragten nach der Behausung eines großen Vogels, den sie gerade bestaunten. Wo und wie wohnen, ist in der Menschheitsgeschichte eine unausweichliche Frage. Den Menschen ist die Form (…)

Streifzüge, Heft 67
2000 abwärts

Ungeniert privilegiert?

Juli
2016

2000 Zeichen abwärts Mitten in der Großstadt Wien blicke ich tagtäglich aus meinem Zimmer hinaus auf einen Hofgarten, darf ihn sogar pflegen und gestalten. Ein kleiner Bambushain erfreut mich selbst im tiefsten Winter mit seinen grünen Blättern. Drei Birken habe ich vor Jahren als Winzlinge (…)