Adolf Holl

Kaplan in Wien-Neulerchenfeld und Dozent für Religionswissenschaft an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Kritische Äußerungen trugen ihm mehrfach Schwierigkeiten mit dem kirchlichen System ein.

Beiträge von Adolf Holl
FORVM, No. 157

Glaube, Wissen und Affekt

Die Religionswissenschaft im Streit der Fakultäten
■  Adolf Holl
Januar
1967

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 167-168

Reise in Kommunikation

■  Adolf Holl
November
1967

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 186/187

Abweichler Jesus

■  Adolf Holl
Juni
1969

Das Heilige Offizium (Kongregation für die Glaubenslehre; vgl. Dokumentation „93mal Inquisition“ im Maiheft) hat den Dozenten an der kath.-theol. Fak. d. Univ. Wien, Dr. Adolf Holl, in Untersuchung gezogen („Informativprozeß“), diese jedoch wieder eingestellt, wie man hört, auf direkten Wink Pauls VI. (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 196/I

Priestermacht

■  Adolf Holl
April
1970

Das katholische Führungsklima — Innerkirchliche Abhängigkeitsverhältnisse — Pragmatik des partiellen Ungehorsams — Vortrag vor Kaplänen in Dortmund. Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 196/II

Ungehorsam gegen Holl

■  Adolf Holl ▪ Franz Wostry
April
1970

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 205/206

Priesterlose Gesellschaft

Kapitel aus einem in Arbeit befindlichen Jesus-Buch
■  Adolf Holl
Januar
1971

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 354/355

Überall nagen sie

Beitrag zur Sozialgeschichte der Kirchenmäuse*
■  Adolf Holl
Juni
1983

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 387/394

Marginalisierung

Ein Fragment
■  Adolf Holl
September
1986

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 395/396

Katholische Freundlichkeiten

■  Adolf Holl
Januar
1987

Am 26. November fand im Wiener „Zentrum für Laientheologen“ eine Diskussionsveranstaltung statt, zu der eine Gruppe von Studenten/-innen der katholischen Theologie eingeladen hatte. Thema: Kritik in/an der Kirche — ein privates Problem oder eine öffentliche Notwendigkeit? Anlaß der Veranstaltung war (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 401-405

Beirat an Magier

■  Adolf Holl
Juli
1987

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 409/410

Katholisch geschlossen

■  Adolf Holl
Januar
1988

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 426/427

Christlicher Augenaufschlag

■  Adolf Holl
Juni
1989

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 432

Beirat, nicht mehr & Catcher, nicht Killer

■  Adolf Holl ▪ Gerhard Oberschlick
Dezember
1989

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

Adolf Holl (2012)

Adolf Holl (geboren am 13. Mai 1930 in Wien) ist ein österreichischer Theologe, Religionssoziologe, Publizist und (vom Amt suspendierter) geweihter katholischer Priester.

Lebensdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adolf Holl wurde 1954 zum Priester geweiht und promovierte 1955 in katholischer Theologie an der Universität Wien. In einem weiteren Studium der Philosophie, Psychologie und Geschichte promovierte er 1961.[1] Ab 1963 war er Dozent an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

Er war von 1954 bis 1973 Kaplan in der Pfarrkirche am Keplerplatz und in der Neulerchenfelder Pfarrkirche. Sein Buch Jesus in schlechter Gesellschaft (1971) brachte ihn in Konflikt mit der katholischen Kirche. In Folge wurde ihm 1973 die Lehrberechtigung entzogen. 1976 wurde er durch den Wiener Erzbischof Kardinal König vom Priesteramt suspendiert.

Österreichweit wurde er als Diskussionsleiter der Live-Sendung Club 2 bekannt. Er ist heute als Schriftsteller und freier Publizist tätig.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor:

Als Herausgeber:

  • Taufschein katholisch. Prominente antworten auf die Frage: Wie hältst Du’s mit der Religion? Eichborn, Frankfurt 1989, ISBN 3-8218-0419-X.
  • Neues vom Tod. Heutige Umgangsformen mit dem Sterbenmüssen. Ueberreuter, Wien 1990, ISBN 3-8000-3343-7.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Famler (Hrsg.): Adolf Holl - zwischen Wirklichkeit und Wahrheit. Wespennest, Wien 2000, ISBN 3-85458-305-2.
  • Anita Natmeßnig: Adolf Holl - der erotische Asket. Molden, Wien 2007, ISBN 978-3-85485-202-5.
  • Adolf Holl: Zur frohen Zukunft. Werkstattgespräche mit Adolf Holl. Hrsg.: Egon Christian Leitner (= Auswege. Band 1). 1. Auflage. Wieser, Klagenfurt 2014, ISBN 978-3-99029-123-8.
  • Harald Klauhs: Holl. Bilanz eines rebellischen Lebens. Residenz, Wien 2018, ISBN 978-3-7017-3431-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wien.gv.at
  2. ORF Religion Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik an Adolf Holl, 9. Mai 2003.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Adolf Holl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Adolf Holl – Zitate