Beat Kappeler
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FORVM, No. 229

Rüstungsparadies Schweiz

■  Beat Kappeler
Februar
1973

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Beat Kappeler (2015)

Beat Kappeler (* 11. September 1946 in Villmergen; heimatberechtigt in Oberwangen) ist ein Schweizer Ökonom, Publizist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kappeler besuchte die Sekundarschule Flade in St. Gallen und absolvierte ein Gymnasium in Gossau SG. Nach dem Maturitätsabschluss studierte er Weltwirtschaft und Völkerrecht am Institut de Hautes Etudes Internationales der Universität Genf. 1970 schloss er dieses Studium mit dem Lizenziat ès sciences politiques ab.

Von 1977 bis 1992 amtete er als Sekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, betraut mit Liberalisierungsdossiers in Wettbewerbs-, Welthandels- und Wirtschaftspolitik. Seither ist er freier Wirtschaftsjournalist und Buchautor. Von 1993 bis 2002 war Kappeler Autor bei der Weltwoche.

Von 1996 bis 2000 war er ausserordentlicher Professor für Sozialpolitik am Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (IDHEAP) in Lausanne.

Kappeler vertritt marktwirtschaftliche Lösungen in der Sozial- und Geldpolitik. Von März 2002 bis Oktober 2018 war er Kolumnist für die NZZ am Sonntag.[1] Er schreibt Kolumnen in Le Temps, längere Essays im Schweizer Monat und war Gast in der Fernsehsendung Arena.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist verheiratet mit Franziska Rogger, Vater von zwei Söhnen und wohnt in Hinterkappelen.[5]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EU. Ohne Konzept kein Beitritt. Der Bundesrat ist nicht EU-tauglich. Opinio, Basel 2001, ISBN 3-03999-011-X.
  • Wirtschaft für Mutige. Plädoyer für eine Zukunft jenseits des Schablonendenkens. Verlag FAZ, Frankfurt 2002, ISBN 3-933180-74-0.
  • Die Neue Schweizer Familie. Familienmanagement und Rentensicherheit. Nagel & Kimche, München 2004, ISBN 3-933180-74-0.
  • mit Karl-Heinz Hug und Martin Zenhäusern: Joseph Deiss und die Schweiz. Orell Füssli, Zürich 2006, ISBN 978-3-280-05216-7
  • Was vermag Ökonomie? Zu wirtschaftlichem Wert, Wachstum, Wandel und Wettbewerb. Aufsatzsammlung, Beat Kappeler (Herausgeber), Verlag NZZ Libro, Zürich 2007, ISBN 978-3-03823-331-2
  • Sozial, sozialer, am unsozialsten: Lebenswelt, Arbeitswelt und Weltmarkt fordern eine neue Sozialpolitik. Verlag NZZ Libro, Zürich 2007, ISBN 978-3-03823-332-9
  • Wie die Schweizer Wirtschaft tickt. Die letzten 50 Jahre und die nächsten. Verlag NZZ, Zürich 2011, ISBN 978-3-03823-722-8
  • Hans Eisenring – man kann alles lernen. Biographie. Stämpfli, Bern 2011, ISBN 978-3-7272-1319-9
  • Leidenschaftlich nüchtern. Für eine freie und vitale Gesellschaft. Verlag NZZ, Zürich 2014, ISBN 978-3-03823-913-0.
  • Staatsgeheimnisse? Was wir über unseren Staat wirklich wissen sollten. Verlag NZZ, Zürich 2016, ISBN 978-3-03810-224-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Beat Kappeler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luzi Bernet: Katja Gentinetta und Tobias Straumann lösen Beat Kappeler als Kolumnisten ab. In: nzzas.nzz.ch. 27. Oktober 2018, abgerufen am 27. Oktober 2018.
  2. Ehrenpromotionen Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Universität Basel 1999, abgerufen am 31. Januar 2020
  3. a b Beat Brechbühl: Laudatio B. Kappeler. Bonny-Stiftung, 29. August 2013, abgerufen am 31. Januar 2020
  4. Freiheitsfeier 2011: «Die Rückkehr der Verantwortung». Liberal Institute, abgerufen am 31. Dezember 2015.
  5. «Die Suche der Politiker nach Lösungen ist einfach lächerlich» in: Der Bund vom 6. August 2011