François Bondy

François Bondy ist Herausgeber und Chefredakteur unserer Pariser Schwesterzeitschrift Preuves und schreibt (alternierend mit Lorenz Stucki) politische Leitartikel für die Zürcher „Weltwoche“.

Beiträge von François Bondy
FORVM, No. 3

Dreifache Spiegelung, leicht getrübt

Brasseur spielt Keans Othello in Sartres Dumas
■  François Bondy
März
1954

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FORVM, No. 11

Mendès-France und der „Mendèsismus“

■  François Bondy
November
1954

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FORVM, No. 35

Bei den Budapester Schriftstellern

Gespräche in den Revolutionstagen
■  François Bondy
November
1956

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FORVM, No. 38

Ungarn und die französischen Intellektuellen

■  François Bondy
Februar
1957

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FORVM, No. 40

Spaniens natürliche Ermüdung

■  François Bondy
April
1957

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FORVM, No. 54

Der Retter vor sich selbst

De Gaulle an der Macht
■  François Bondy
Juni
1958

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FORVM, No. 93

Frankreichs Ein-Mann-Dynastie

■  François Bondy
September
1961

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FORVM, No. 98

Polens phantastische Realisten

Zu den Büchern von Bruno Schulz und Witold Gombrowicz
■  François Bondy
Februar
1962

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FORVM, No. 99

Polens phantastische Realisten (II)

■  François Bondy
März
1962

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FORVM, No. 140-141

Gedrucktes hüben und drüben

■  François Bondy
August
1965

François Bondy, prominenter französich-schweizerischer Publizist Wiener Herkunft, lieferte im „Europa-Gespräch“ während der Wiener Festwochen folgenden erwägenswerten Beitrag: Sie wollen diesen Text online lesen?
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Beiträge zu François Bondy
Context XXI, Heft 4-5/2004

Die drei Musketiere in der toten Klasse

Gombrowicz, Schulz, Witkacy, Kantor
Juni
2004

In der Traumaforschung gibt es den Begriff Men-made-desaster, er bezeichnet eine durch Menschenhand, bzw. durch vieler Menschen Hand produzierte Katastrophe unter der wiederum (meist andere) Menschen zu leiden, zu sterben haben. Wenn mensch die Shoah als ein durch Menschen verursachtes Desaster (...)

François Bondy (* 1. Januar 1915 in Berlin; † 27. Mai 2003 in Zürich) war ein Schweizer Essayist, Literaturkritiker und Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

François Bondy, Sohn des Autors und Regisseurs Fritz Bondy (aka N. O. Scarpi), wurde 1915 in Berlin geboren und wuchs in Davos, Lugano und Nizza auf. Als Schüler im Lycée de Nice (seit 1963 Lycée Masséna), wo er im September 1933 das Baccalauréat erwarb, wurde er zu einem Freund von Romain Gary[1] (damals noch Roman Kacew). Er studierte Germanistik an der Sorbonne in Paris und schloss sein Studium mit einem Lizentiat bei Richard Alewyn 1940 ab. Bis zu seiner Internierung 1941 und der daran anschliessenden Ausweisung, da er jüdischer Abstammung war, lebte er als Redakteur in Paris. In Zürich war er ab 1941 als politischer Redakteur bei der Zürcher Weltwoche tätig. Danach war er als redaktioneller und auch als freier Mitarbeiter für renommierte schweizerische und ab 1945 auch für deutsche Zeitungen und Zeitschriften, darunter Der Monat, Merkur, Akzente sowie die Süddeutsche Zeitung, tätig. In Paris wurde er als Herausgeber der Zeitschrift Preuves, die von 1951 bis 1969 erschien, bekannt. Seit 1975 wirkte er als Redakteur für die Schweizer Monatshefte. Er war später auch für Die Zeit, Die Welt, die New York Times, die NZZ und weiter für die Süddeutsche tätig.

Er verfasste mehrere Bücher zur Gegenwartsliteratur sowie historisch-politische Werke und machte sich als Übersetzer von Werken von Benedetto Croce, Guglielmo Ferrero, Émil Cioran und Johann Heinrich Merck sowie mit seiner Monographie über Witold Gombrowicz (mit Konstanty Jeleński, 1978) einen Namen. Autoren wie Ignazio Silone und Nathalie Sarraute sind durch seine Vermittlung einem grösseren Publikum bekannt geworden.

Im Wintersemester 1966/1967 hielt er als Gastdozent an der Technischen Universität Berlin am Lehrstuhl von Walter Höllerer die Vorlesung Moderne Literatur von Paris aus gesehen.

Er war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

François Bondy war seit 1945 verheiratet mit Lillian Blumenstein; er war der Vater des Theaterregisseurs Luc Bondy.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970 „Aus nächster Ferne“
  • 1972 „Der Rest ist Schreiben“
  • 1988 „Pfade der Neugier“
  • 1990 „Mein dreiviertel Jahrhundert“

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1940 Rapport sur le Camp du Vernet (Ariège) et sur les conditions de l'arrestation et de l'internement de nombreux étrangers en France in: Hanna Schramm: Menschen in Gurs, S. 321–328 „de F. B., interné en juin et juillet (1940)“
  • 1973 „Deutschland - Frankreich, Geschichte einer schwierigen Beziehung“, zusammen mit Manfred Abelein
  • 1985 „Der Nachkrieg muß kein Vorkrieg sein. Europäische Orientierungen“

Essays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Romain Gary, in Deutsche Zeitung - Christ und Welt, 3.–4. Februar 1962; wieder in Verena von der Heyde--Rynsch, Hg.: Vive la littérature! Französische Literatur der Gegenwart. Hanser, München 1989, S. 109, 111 (mit Ganzfoto Garys)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wer Europa sagt... : Essays und Ehrungen von und für Francois Bondy, Hrsg. von Iso Camartin, Hanser, München 1995
  • François Bondy, in: Internationales Biographisches Archiv 35/2003 vom 18. August 2003, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Myriam Anissimov: Romain Gary. Paris 2004, S. 96, 102 usw.