Christentum und Marxismus — heute
Christen und Marxisten können einander nicht aus der Welt schaffen. Neuerdings sieht es so aus, als ob sie dies auch gar nicht mehr wollten, als ob sie an Stelle des erzwungenen und daher langweiligen Nebeneinanders nach einem Miteinander im wissenschaftlichen Gespräch und sogar in der (…)
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R. H., prominentester oppositioneller Kommunist in der DDR, demnächst 60 (geb. 11. März 1910, München), bis 1963 Mitglied der Volkskammer, bis 1964 Ordinarius und Direktor des Institutes für physikalische Chemie, Humboldt-Universität, bis 1966 Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften, (…)
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R. H. nähert sich der Vollendung seines 60. Lebensjahres (geb. 11.3.10, München). Aus all seinen Ämtern verjagt (bis 1963 Mitgl. d. Volkskammer‚ bis 1964 Ordinarius u. Direktor d. Inst. f. phys. Chemie, Humboldt-Univ., bis 1966 Mitgl. d. Dtsch. Akad. d. Wiss.), lebt er nun von seiner Rente als (…)
Die Entwicklung des Neuen im Schoße des Alten vollzieht sich heute auch durch eine sehr bemerkenswerte Durchdringung aller ökonomischen und soziologischen Theorien mit den Termini und den Begriffsbildungen des Marxismus. Gleichzeitig beobachten wir eine starke Strömung zur Überwindung der (…)
Die Marxisten streben nach einer Form der Gesellschaft, die zur Sicherung ihrer Existenz keiner Täuschung über ihr gesellschaftliches Sein bedarf. Sie streben nach der Aufhebung der Entfremdung, nach der Auflösung der gesellschaftlichen Funktion von Ideologien. Damit ruht der Marxismus nicht (…)
Dialektik der modernen Physik
Unser Wissen ist das Bild, das wir vom Sein haben. Es ist Information, von der Norbert Wiener gesagt hat: „Information is nothing but information, no matter and no energy.“ Aber wie sich schon bei der praktischen Anwendung der formalen Logik — und wir wollen sie doch nicht nur handhaben, nicht (…)


