Werner Hofmann

Dr. Werner Hofmann, geboren 1928 in Wien, studierte Kunstgeschichte in Wien und Paris, dissertierte 1950 mit einer psychologischen Analyse Honoré Daumiers. Seit 1951 Assistent an der graphischen Sammlung der Albertina, ständiger Mitarbeiter von „Merkur“, „Werk“, „Das Kunstwerk“ und anderen Fachzeitschriften, leitete seit 1959 das Wiener Museum des 20. Jahrhunderts, war 1963 Gastprofessor der University of California.

Beiträge von Werner Hofmann
FORVM, No. 5

Die Bilder des feuilletonistischen Zeitalters

■  Werner Hofmann
Mai
1954

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FORVM, No. 10

Von der Zeit gezeichnet

Ein Beitrag zum Wesen der Karikatur
■  Werner Hofmann
Oktober
1954

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FORVM, No. 11

Der österreichische Maler Anton Romako

■  Werner Hofmann
November
1954

Vor wenigen Wochen erschien im Verlag Anton Schroll (Wien) ein in vielfacher Beziehung kostbares Buch: Fritz Novotnys lang erwartete Monographie des Malers Anton Ramako (120 Seiten, 24 Farbtafeln, 70 Tafeln und Abbildungen im Tiefdruck). Geschrieben von einem der besten Kenner der Malerei des (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 15

Die Grenzen der Gegenwartskunst

■  Werner Hofmann
März
1955

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FORVM, No. 17

Kanzlist im Reich der Phantasie

Zur Ausstellung des graphischen Werks von Herzmanovsky-Orlando
■  Werner Hofmann
Mai
1955

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FORVM, No. 17

Eine Zeitschrift illustriert sich selbst

Zu den ersten vier Heften des „Magnum“
■  Werner Hofmann
Mai
1955

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FORVM, No. 18

Der späte Kokoschka

■  Werner Hofmann
Juni
1955

Oskar Kokoschka leitet heuer zum dritten Mal die „Schule des Sehens“ auf der Festung Hohensalzburg und wird zum ersten Mal auch an den Salzburger Festspielen teilhaben: er arbeitet an den Bühnenbildern und Figuren zur kommenden Neuinszenierung der „Zauberflöte“. Diese Werke werden zusammen mit dem (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 19/20

Anregung und Kunstwerk

■  Werner Hofmann
August
1955

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FORVM, No. 25

Josef Hofmann, ein Formschöpfer unserer Zeit

■  Werner Hofmann
Januar
1956

Am 15. Dezember beging Oberbaurat Professor Josef Hoffmann seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlaß schuf das Bundesministerium für Unterricht einen Josef-Hoffmann-Preis für österreichische Architekten in der Höhe von 20.000 Schilling. Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 27

Die Kunst, sich unsichtbar zu machen

■  Werner Hofmann
März
1956

Vor wenigen Monaten brachten zwei deutsche Verlage wichtige Werke zur Kunst des 20. Jahrhunderts heraus. Werner Haftmanns „Malerei im 20. Jahrhundert“ (Prestel- Verlag, München) und Carola Giedion-Welckers „Plastik des 20. Jahrhunderts“ (Verlag Gert Hatje, Stuttgart) besitzen den Rang von (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 27

Der 70jährige Oskar Kokoschka

■  Werner Hofmann
März
1956

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FORVM, No. 29

Das optische Feuilleton

■  Werner Hofmann
Mai
1956

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FORVM, No. 30

Modellentwurf der Gegenwart

Zur Wiener Ausstellung des New Yorker „Museum of Modern Art“
■  Werner Hofmann
Juni
1956

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FORVM, No. 33

Welche Kunst in welches Volk?

■  Werner Hofmann
September
1956

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FORVM, No. 37

Das gegenstandslose Unbehagen

■  Werner Hofmann
Januar
1957

Unser Mitarbeiter Werner Hofmann hat nicht ohne Fug an den Ausführungen Fritz Thorns („Die Wahnsinnigen und ihre Kritiker“, III/33) Anstoß genommen; er meint, daß man aus der Verlegenheit einiger Londoner Kunstkritiker angesichts einer Ausstellung von Gemälden Geisteskranker keine so leichtfertigen (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 98

Kein Tempel für die Musen

■  Werner Hofmann
Februar
1962

Dr. Werner Hofmann den Lesern des FORVM vorzustellen, ist doppelt überflüssig; einmal, weil ihn seine Schriften — zuletzt erschienen das Fischer-Lexikon „Bildende Kunst III“, der Bildband „Das irdische Paradies — Kunst im 19. Jahrhundert“ und ein von ihm eingeleiteter Band mit Graphik von Georges Braque (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 99

Kein Tempel fiir die Musen (II)

■  Werner Hofmann
März
1962

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FORVM, No. 102

Epilog zu Dada

■  Werner Hofmann
Juni
1962

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FORVM, No. 143

Ausstellungsverbot in Wien?

■  Werner Hofmann
November
1965

Am 29. Oktober 1965 eröffnete Dr. Werner Hofmann, Direktor am Museum des 20. Jahrhunderts, eine Ausstellung des Plastikers Robert Müller. Dabei bat er den Künstler um Vergebung, daß er von Dingen sprechen werde, die nur entfernt etwas mit dieser Ausstellung zu tun hätten — wir jedoch halten diese (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 146

Gegen falsche Traditionalisten

Für Herbert Boeckl, gestorben am 19. Jänner 1966
■  Werner Hofmann
Februar
1966

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FORVM, No. 150-151

Glossen

■  Werner Hofmann
Juni
1966

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FORVM, No. 150-151

Glossen

■  Werner Hofmann
Juni
1966

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FORVM, No. 154

Zustände

■  Werner Hofmann
Oktober
1966

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FORVM, No. 155-156

Zustände

■  Werner Hofmann
Dezember
1966

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FORVM, No. 157

Zustände

■  Werner Hofmann
Januar
1967

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FORVM, No. 158

Die politische Verantwortung des Künstlers

■  Werner Hofmann
Februar
1967

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FORVM, No. 160-161

Zustände

■  Werner Hofmann
April
1967

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FORVM, No. 162-163

Zustände

■  Werner Hofmann
Juni
1967

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FORVM, No. 191/II

Erst machen, dann nachmachen

■  Werner Hofmann
November
1969

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FORVM, No. 379/380

Was bedeutet „postmodern“?

September
1985

Vor dreißig Jahren, 1955, gab es im FORVM eine Umfrage unter dem Titel „WAS BEDEUTET ‚MODERN‘?“ Dort hatte es unter anderem geheißen: „Wohl kaum ein zweites unter den gebräuchlichen Schlagworten wird ... so gedankenlos gebraucht wie das Wort ‚modern‘.“ Wir haben diese Umfrage jetzt (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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Beiträge zu Werner Hofmann
Grundrisse, Nummer 3

Die 68er Bewegung – Versuch einer Darstellung

Teil 1
September
2002

Es gibt geschichtliche Ereignisse, die keine Theorie vorhersehen kann. Marx ging davon aus, daß die Revolution zuerst in den fortgeschrittensten Ländern losbrechen würde. Die Machtergreifung der Bolschewiki jedoch erforderte massive theoretische Anstrengungen, neue Überlegungen und neue (...)

Werner Hofmann (2010)

Werner Hofmann (* 8. August 1928 in Wien; † 13. März 2013 in Hamburg) war ein österreichischer Kunsthistoriker, Kulturjournalist, Schriftsteller und Museumsdirektor.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofmann studierte von 1947 bis 1949 Kunstgeschichte in Wien und Paris. Von 1950 bis 1955 war er Assistent an der Albertina in Wien sowie Gastdozent am Barnard College, Columbia University in New York. 1964 erhielt er eine Gastprofessur an der University of California in Berkeley. Im Jahr 1962 wurde Hofmann von Unterrichtsminister Heinrich Drimmel (ÖVP) zum Gründungsdirektor des staatlichen „Museums des 20. Jahrhunderts“ (das Gebäude wird heute vom Belvedere 21 genutzt) bestellt. Das Museum firmiert heute an anderem Standort als Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok). Hofmann leitete das M20 bis 1969.

Von 1969 bis 1990 war er Direktor der Hamburger Kunsthalle. Von 1981 bis 1982 hatte Hofmann eine Gastprofessur an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts inne. Seit 1989 war Hofmann Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.[1] Hofmanns Ausstellungen in der Hamburger Kunsthalle, die Werke von Künstlern wie Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Francisco de Goya sowie zu zeitgenössischen Künstlern wie Franz Erhard Walther, Joseph Beuys und Georg Baselitz zeigten, „gelten als Meilensteine in der Ausstellungsgeschichte der Hamburger Kunsthalle und für die deutschen Kunstmuseen“.[2] In Wien gestaltete Hofmann auf Einladung der damaligen Intendantin der Wiener Festwochen, Ursula Pasterk, 1987 die Ausstellung Zauber der Medusa im Künstlerhaus Wien.[1]

Werner Hofmann starb am 13. März 2013 in Hamburg.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsätze
  • Produktive Konflikte (autobiographische Skizze). In: Martina Sitt (Hrsg.): Kunsthistoriker in eigener Sache. Reimer, Berlin 1990, S. 103–130, ISBN 3-496-00467-3.
  • Nietzsche und die Kunst des 20. Jahrhunderts. In: Günther Baum und Dieter Birnbacher (Hrsg.): Schopenhauer und die Künste. Wallstein Verlag, Göttingen 2005, S. 308–323, ISBN 3-89244-947-3.
  • Das Erhabene von unten. In: Claude Keisch (Hrsg.): „Daumier ist ungeheuer!“. Nicolai, Berlin 2013, S. 10–19 (zugl. Katalog der gleichnamigen Ausstellung).
Monographien
  • Die Karikatur von Leonardo bis Picasso. Philo Fine Arts, Hamburg 2007, ISBN 978-3-86572-642-1 (EA Hamburg 1956)
  • Zeichen und Gestalt. Die Malerei des 20. Jahrhunderts (Fischer-Bücherei; Bd. 161). Fischer, Frankfurt/M. 1957.
  • Die Plastik des 20. Jahrhunderts (Fischer-Bücherei; Bd. 239). Fischer, Frankfurt/M. 1958.
  • Das irdische Paradies. Kunst im 19. Jahrhundert. Prestel, München 1960.
  • Georges Braque. Das graphische Werk. Hatje, Stuttgart 1961.
  • Grundlagen der modernen Kunst. Eine Einführung in ihre symbolischen Formen (= Kröners Taschenausgabe. Band 355). 4., ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 2003, ISBN 3-520-35504-3 (EA Stuttgart 1966).
  • Von der Nachahmung zur Wirklichkeit. Die schöpferische Befreiung der Kunst 1890–1917. DuMont Schauberg, Köln 1974, ISBN 3-7701-0487-0
    • englisch: Turning Points in 20th Century Art. Allen Lane Publ., London 1969.
  • Kunst und Politik. Über die gesellschaftliche Konsequenz des schöpferischen Handelns. Verlag Galerie der Spiegel, Köln 1969 (basiert auf Veröffentlichungen in der Zeitschrift Merkur, im April 1968).
  • Gustav Klimt und die Wiener Jahrhundertwende (Fundus; Bd. 167). Philo Fine Arts, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86572-653-7 (EA Salzburg 1970).
  • Nana. Mythos und Wirklichkeit. DuMont, Köln 1987, ISBN 3-7701-0686-5 (EA Köln 1973)
  • Marsyas und Apoll. Callwey, München 1973, ISBN 3-7667-0237-8 (i. A. der Bayerischen Akademie veröffentlicht)
  • Das irdische Paradies. Motive und Ideen des 19. Jahrhunderts. Prestel, München 1974, ISBN 3-7913-0084-9.
  • Gegenstimmen. Aufsätze zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1979, ISBN 3-518-37054-5.
  • Das entzweite Jahrhundert. 1750–1830 (Universum der Kunst; Bd. 40). Beck, München 1995, ISBN 3-406-39624-0.
  • Caspar David Friedrich. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit. Beck, München 2000, ISBN 3-406-46475-0.
  • Goya. Vom Himmel durch die Welt zur Hölle. 2. Aufl. C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-48619-3 (EA München 2003).
  • Daumier und Deutschland. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2004, ISBN 3-422-06450-8.
  • Die gespaltene Moderne. Aufsätze zur Kunst. Beck, München 2004, ISBN 3-406-52185-1.
  • Degas und sein Jahrhundert. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-56497-0.
  • Phantasiestücke. Über das Phantastische in der Kunst. Hirmer, München 2010, ISBN 978-3-7774-2941-0.
  • Die Schönheit ist eine Linie. 13 Variationen über ein Thema. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-64490-0.
  • Die Steinerne Bibel. Die Rätsel von Schöngrabern. Ein Fragment (Texte: W. H. und Ralph Andraschek-Holzer. Fotos: Wilhelm Cerveny). Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra 2017, ISBN 978-3-902416-76-6.

Als Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henry Moore. Schriften und Skulpturen (Fischer-Bücherei; Bd. 250). Fischer, Frankfurt/M. 1959.
  • Caspar David Friedrich. Kunst um 1800. Prestel Verlag, München 1974, ISBN 3-7913-0095-4 (zugl. Katalog der gleichnamigen Ausstellung, Hamburger Kunsthalle, 14. September bis 3. November 1974).
  • William Turner und die Landschaft seiner Zeit. Prestel Verlag, München 1976, Katalog der gleichnamigen Ausstellung, Hamburger Kunsthalle

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Hedwig Kainberger: Ein Andersdenkender hat es in Österreich schwer. In: Tageszeitung Salzburger Nachrichten, 1. Oktober 2018, S. 8
  2. Zitiert nach art – Das Kunstmagazin