Louis Aragon
Geboren am 3. Oktober 1897, gestorben am 24. Dezember 1982
— Dichter, Romancier, begann als Dadaist, setzte als Surrealist fort. Wurde 1930 Kommunist, Paradeintellektueller der KPF, Herausgeber der „Lettres françaises“, mit Roger Garaudy Haupt der innerparteilichen Opposition, ZK-Mitglied. Die europäische Bourgeoisie fand in seinen Romanen, die Résistance in seinen Gedichten weltberühmten Ausdruck.
Dietmar Larcher
Geboren am 3. Oktober 1940
Kristian Sotriffer
Geboren am 3. Oktober 1932, gestorben am 19. Dezember 2002
Heidegger, Scharlatan und Denker
Zur reflexio phaenomenologica de cogitatione Heideggeriana Einleitung in: Heidegger, Scharlatan und Denker. Eine Innensicht. Vorabveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors und des ça ira-Verlages, Freiburg/Wien Mit diesem Buch, das 2026/27 erscheinen wird, legt nun der gründlichste der uns bekannten Heidegger-Kritiker eine Summe aus jahrzehntelanger Befassung vor. Alle (…)
Gerhard Zeiler, der Wunderheiler
für alle und alles!
In ganz Österreich pfeifen es schon die Spatzen von den Dächern, manchmal ist auch ein Rotkehlchen dabei: Gerhard Zeiler, der ORF-Generalintendant von 1994 bis 1998, ante portas! Portas ist gut, es sind drei Türen, die seine Entourage für ihn langsam zu öffnen versucht – in wohlüberlegter Reihenfolge: ORF-Genralintendant ein zweites Mal, Parteivorsitzender der SPÖ und Österreichischer (…)
Der eigentliche Heidegger
Zur Abkehr von einer Legende der Forschung
Abstract: Although it is one of the indispensable standards of relevant research that Heidegger shortly after Being and Time made a „turn“ („Kehre“) in the development of his thinking, it can be shown that this is merely due to a misunderstanding or misinterpretation that began in 1949/50 with an at least incorrect reading of the corresponding passage in the Letter of Humanism. But if this (…)
Anders anders lesen
Verleihung des Günther Anders-Preises für kritisches Denken an Guillaume Paoli 2024 G.A.: Was gibt es, dass du mich anrufst? G.O: Was würdest du sagen, wenn jemand behauptet: „Anders zufolge ist ,nur das Falsche das Richtige!‘“ A: Das war nicht ich. O: Ich weiß. A: Du darfst nicht immer alles glauben, was irgendwer über mich sagt. O: Das ist mir bewusst, seit einmal sogar in (…)
Das Ende der NATO
Der Iran-Krieg verschärft die Krise der NATO weiter. In ihrem aktuellen Zustand ist sie als ganzes zu hinterfragen. Die NATO hat die Gelegenheit versäumt, sich mit der Aufnahme der Ukraine zu verstärken. Inzwischen hat sich umgekehrt, wer wem mit einem solchen Schritt einen Gefallen erweisen würde. Die ukrainischen Streitkräfte sind nicht nur eine der wenigen europäischen Armeen mit rezenter (…)
Sind wir noch bei Trost?
Dass es um unser menschliches Miteinander nicht gut bestellt ist, wird zwar bemängelt, aber selten werden die Ursachen genauer ergründet. Welche Rolle spielt dabei unter anderem der modifizierte Gebrauch unserer Sinnesorgane? Ich möchte ein paar Blicke auf die Genese von Veränderungen werfen, die zum kontinuierlichen Shutdown der Sinnlichkeit beigetragen haben. Viele, die zur Generation 65 (…)
Für eine Theologie des Zweifels
Daß westliche Kultur in einer Krise sich befindet, die an Schärfe die vergangene Übergangsperioden übertrifft, ist eine triviale Feststellung. Mit einiger Exaktheit die Situation zu bestimmen, bedürfte nuançierter Überlegung. Hier wage ich einige der viel erörterten Momente kurz zu bezeichnen, (…)
An Paul VI.
Allerheiligster Vater, ich fühle mich verpflichtet, Ihr Schweigen zu kritisieren. Ich muß dies tun in Ehrfurcht, entschieden und öffentlich. Seit zwei Jahren hatten Sie die Pflicht, das Foltersystem, das die Militärregierung Brasiliens gegenüber den politischen Häftlingen des Landes anwendet, (…)
Ein Artikel auf http://lowerclassmag.com zum Massaker in Ankara
Wir möchten euch auf einen Augenzeugenbericht vom Massaker in Ankara aufmerksam machen. Der Text spricht für sich. lowerclassmag.com
Einladung zur Veranstaltung: Weinnacht & Kaufrausch & Dickmann
Wann? 21. Dezember 2015 19:00 Uhr WO? Amerlinghaus, Raum 4, Stiftgasse 8, 1070 Wien Die gruppe grundrisse und die edition kritik & utopie im mandelbaum verlag laden recht herzlich zum weinnachts-kaufrausch ins amerlinghaus! Ab 19 uhr gibt es die möglichkeit, bücher aus dem grundrisse-fundus (…)
Interview mit Karl Reitter zur Neuen Marx-Lektüre
Das Interview wurde vom „Schattenblick“ am 6. November 2015 in Hamburg-Eimsbüttel geführt. Ihr findet es hier
Diskussionsveranstaltung: Gesellschaftskritik aktuell – Welche Theorie und welche Begriffe für welchen Kampf?
Mit Detlef Hartmann, Karl Reitter und Gerhard Hanloser Ort: Berlin, Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a (U Mehringdamm) Zeit: Donnerstag, 11. Februar 2016 20:00 Uhr Detlef Hartmann und Karl Reitter sind radikale Gesellschaftskritiker, die sich auf einen dynamischen Begriff des Kapitals (…)
Politik des Hungers
Berlin: Assoziation A, 2010, 199 Seiten, 16 Euro Walden Bellos Verteidigung des Kleinbauerntums Der Titel der deutschen Übersetzung „Politik des Hungers“ täuscht etwas über den Inhalt des Buches hinweg. In Walden Bellos „The Food Wars“ geht es eigentlich weniger um Hunger, als um die (…)
Ausgewachsen!
Der Sammelband zum Kongress „Jenseits des Wachstums?!“ (Attac 2011, Berlin) gibt einen Überblick, wie die Debatte zum „Ende des Wachstums“ aktuell verläuft. Ein Befund dazu, im Buch selbst nicht ausgesprochen, könnte sein: Degrowth ist das Ende des Kapitalismus, sein Herzstück, die unendliche (…)
Postindustrieller Sozialismus
„Der Verräter“ ist die Geschichte eines Individuums in der fremden, feindlichen Welt des 20. Jahrhunderts; manchmal taucht ein verirrtes ‚Ich‘ auf, welches am Ende den Text für einen gewissen André Gorz beansprucht. Schreiben als Akt der Distanzierung des Realen zugunsten einer abwesenden, (…)
Der gemeine Friede
Ivan Illichs neue Theorie der „Schattenarbeit“, daß sich hinter dem Mehrwertsektor eine Menge unbezahlter Plackerei in Haushalt, Verkehr usw. verbirgt, war kaum im FORVM skizziert (Jännerheft), erscheint es auch schon als Buch im Rowohltverlag, Hamburg. Diesmal definiert Illich die (…)
Anmerkung zu „Gebrauch“
Χρῆμα (Chrêma) schreibt Aristoteles, wenn er „etwas“ meint, das als für Menschen brauchbar, nützlich gilt, zur Grundlage des Lebens und möglichen Reichtums zählt. Es ist ein vom Verb χράομαι (chráomai) – (ge)brauchen, sich etwas zunutze machen – abgeleitetes Substantiv, „Gebrauchswert“, (…)



