Alexander Emanuely

Geboren 1973. Seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theodor Kramer Gesellschaft, Redaktion Zwischenwelt. 2006-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter von ESRA – psychosoziale Ambulanz für Überlebende der NS-Verfolgung. 2001 Gründer der österreichischen Sektion der Internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (LICRA). 1999-2005 geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift Context XXI.

Zuletzt erschienen: Avantgarde I. Von den anarchistischen Anfängen bis Dada oder wider eine begriffliche Beliebigkeit (2015); Ausnahmezustand. Jura Soyfers Transit (2013), Ausgang: Franz Hebenstreit 1747-1795. Schattenrisse der Wiener Demokrat*innen 1794 (2010).

Für die Theodor Kramer Gesellschaft betreut er u.a. folgende Projekte:

  • Herbert Exenberger-Archiv
  • Zukunft der Vergangenheit
  • Otto Harpner Papers

und ist Mitherausgeber der Lyrikreihe Nadelstiche

OKTO TV
http://www.dailymotion.com/video/x3i8jo2_nebenan-alexander-emanuely-und-seine-welten_school
Beiträge von Alexander Emanuely
Context XXI, CONTEXTXXI Nº 2

L’arrêt du temps ou Le temps des villes

poèmes — Alexis Emanuely
■  Alexander Emanuely
 
1996

La ville est lourde La ville est lourde comme la neige et le temps tue toutes mes habitudes toutes mes pierres toutes mes amours Une rayure sur un disque crée des rythmes imprévus la neige danse et me salue d’un clin d’oeil malhonnête La ville est lourde comme un oiseau et les mots deviennent du (...)

Context XXI, CONTEXTXXI Nº 2

Zur zweiten Nummer von CONTEXTXXI

■  Alexander Emanuely
 
1996

Einleitung Wie geplant kommt mit dem 96er Jahr auch eine neue Nummer von CONTEXTXXI heraus. Selbst wenn sich das Layout geändert hat, bleiben Ziele und Konzepte gleich. Nur die Idee, daß alle Artikel übersetzt werden sollen, wurde mangels Übersetzer fallen gelassen. Trotzdem soll weiterhin (...)

Context XXI, CONTEXTXXI Nº 2

Dreigroschen-Opfer

Ein Bericht über einen alten, aktuellen Vorfall
■  Alexander Emanuely
März
1996

Vergangen und vergessen ? Am 22. September 1994 fand eine im Ernst Kirchweger-Haus in Wien Favoriten geplante Aufführung der Dreigroschen-Oper, wegen Problemen mit den Urheberrechten nicht statt. Wolfgang Purtscheller, Journalist, (...)

Context XXI, Heft 1-2/1999
Bogdan Bogdanovic — Erinnerungen

Der verdammte Baumeister

■  Alexander Emanuely
Juni
1999

Die Stadt und einer der sie liebt, der sie träumt, der für sie kämpft, stehen im Zentrum des „Verdammten Baumeisters“. Bogdan Bogdanovic ist poète maudit der urbanen Welt, er ist ein maudit — ein Verdammter, der als Exilant aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Belgrad, seit 1993 in Wien lebt, wo er (...)

Context XXI, Heft 3/1999

Hugo Pratt und seine Legenden-Comics

■  Alexander Emanuely
September
1999

Das Comic ist ein wichtiges Ausdrucksmittel unserer Zeit, das im deutschsprachigen Raum bisher weitgehend ignoriert wurde. Wie ungerechtfertigt das ist, zeigt sich unter anderem am Beispiel des Kosmopoliten Hugo Pratt. Als Mittler zwischen Neugier und Alltag, als verschlüsseltes, persönliches (...)

Context XXI, Heft 4-5/1999

Die Verwandlung Tintins vom Abendländer zum Kosmopoliten

■  Alexander Emanuely
November
1999

Es gibt Menschen, die ihre Meinung ändern, sich bessern, sich dermaßen bessern, daß man ganz vergißt, daß sie sich bessern mußten. Hergé, einer der bedeutendsten Pioniere der Comic-Welt, ist so einer. Seit Ende der 20er Jahre schwirrt ein mit blondem Haarschopf ausgestatteter, nie alternder, nie (...)

Context XXI, Heft 3-4/2000

ATTAC — Protest gegen die neo-liberale Globalisierung

■  Alexander Emanuely
Juni
2000

Ausgehend von Frankreich formiert sich eine weltweite Initiative zur Besteuerung internationaler Finanztransaktionen. Daß der internationale Markt immer unübersichtlichere, undurchschaubarere Strukturen entwickelt, wird von vielen als Ursache für die inhumanen Zustände weltweit gesehen, in denen (...)

Context XXI, Radiosendungen 2000
Léo Ferré I

Amour anarchie

■  Sendungsgestaltung: Alexander Emanuely
Juni
2000

Mit Poesie, Witz und einem liebevollen Haß sang Léo Ferré gegen die Gesellschaft als Mißstand. Vom Kassenschlager bis zur Vertonung surrealistischer Gedichte ließ er nichts aus, um die Poesie auf die Straße, die Revolte in die Ohren zu bringen (...)

Context XXI, Heft 5/2000

Arthur Cravan — Die Niedertracht der Tafelrunde

■  Alexander Emanuely
September
2000

Der Boxer, Anarchist, Deserteur, Abenteurer und Herausgeber der Zeitschrift Maintenant beschrieb sich selbst als Hochstapler, Seemann im Pazifik, Mauleseltreiber, Orangenpflücker in Kalifornien, Schlangenbeschwörer, Hoteldieb, Neffe von Oscar Wilde, Holzfäller in den riesigen Wäldern, (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

Alptraum ‘pataphysisch

■  Alexander Emanuely
Dezember
2000

Oder die Kunst, die Welt so zu sehen, daß einem dabei lachend schlecht wird. Alle Jahrzehnte einmal bricht sie wieder hervor, die Wissenschaft der erfundenen Lösungen und der Ausnahmen: die ’Pataphysik. Vielleicht genau dann, wenn die Welt ruhig betrachtet am verrücktesten, am brutalsten wirkt, (...)

Context XXI, Radiosendungen 2001
Léo Ferré II

La Vie d’Artiste

■  Sendungsgestaltung: Alexander Emanuely ▪ Robert Zöchling
Juni
2001

Léo Ferré klagt nicht an aus dem Nichts, sondern aus einer zerstörten Welt heraus, aus jener der Hoffnung, des goldenen Zeitalters, welches in das kurze Gedächtnis des modernen Menschen nicht hineinpaßt ...

Context XXI, Heft 3-4/2001

Liebe Leserin, lieber Leser!

■  Alexander Emanuely ▪ Robert Zöchling
Juli
2001

Geschäftsführende Redakteure kommen und gehen, Context XXI bleibt. Darüber hinausgehende Anknüpfungen an kakanische Verwaltungsgrundsätze gibt es hier auch weiterhin nicht. Stattdessen gibt es die immer noch andauernde in-situ-Inspektion der Republik. Prüfauftrag: Gilt oder gilt nicht die (...)

Context XXI, Heft 3-4/2001

Die Wut im Bauch — Surrealismus überall

Teil 1 — Kein Glied bleibt unzerissen
■  Alexander Emanuely
Juli
2001

Daß Traum, Wut und Dichtung Motor für gesellschaftlichen Umbruch sein können, sein wollen und nicht nur Zuliefergaranten für Verlagshäuser oder Museen, will die folgende, 3-teilige Serie zum Surrealismus klarstellen. Der surrealistischen Explosion folgen, in sie hinein rauschen, sich von (...)

Context XXI, Heft 5/2001

Die Wut im Bauch — Surrealismus überall

Teil 2 — Das Unsichtbare ist die Wirklichkeit
■  Alexander Emanuely
September
2001

„Die Welt verändern“, hat Marx gesagt; „das Leben ändern“, hat Rimbaud gesagt: Diese beiden Losungen sind für uns eine einzige. (André Breton, 1935) Die große Verweigerung Metro — Boulot — Metro — Dodo — Metro — Boulot — ..., das heißt soviel wie U-Bahn, Arbeit, U-Bahn, Schlaf, U-Bahn, Arbeit, ... und (...)

Context XXI, Heft 5/2001

LICRA

■  Alexander Emanuely
September
2001

Mit dieser Nummer wird neben der ARGE Wehrdienstverweigerung, Gewaltfreiheit und Flüchtlingsbetreuung auch die LICRA-Österreich (Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus) Mitherausgeberin von Context XXI. Die LICRA ist eine NGO, in Frankreich seit 1927 und in Wien seit einigen (...)

Context XXI, Heft 6/2001

Einfach nur zuviel Disziplin

oder von der Manifestation der Gewalt
■  Economy Class ▪ Alexander Emanuely
November
2001

Denn unter dem Gesichtspunkt der Gewalt, welche das Recht allein garantieren kann, gibt es keine Gleichheit, sondern bestenfalls gleich große Gewalten. (Walter Benjamin, Kritik der Gewalt, S. 58) Vorbemerkung Gewalt, Gewaltverhältnisse gesellschaftlicher, ökonomischer, sexistischer, (...)

Context XXI, Heft 6/2001

Die Wut im Bauch — Surrealismus überall

Teil 3 — Es lebe die Langeweile, Es lebe die Leidenschaft
■  Alexander Emanuely
November
2001

Alle triumphierenden Ideen sind zum Scheitern verurteilt. (André Breton) Politik der Ohrfeige Im Sommer 1935 traf Ilja Ehrenburg, Schriftsteller und sowjetischer Doyen des sozialistischen Realismus, auf einer Straße in Paris eine Ohrfeige André Bretons. Die Aufregung Bretons hatte ihren Grund, (...)

Context XXI, Heft 7-8/2001 — 1/2002

Liebe Leserin, lieber Leser!

■  Alexander Emanuely ▪ Eva Krivanec
Februar
2002

Man kann ruhig sagen, daß das Reich der Gedanken jenem Reich aufs Haar ähnelt, in dem es entsteht. B.Brecht: Me-ti/Buch der Wendungen In die Eingangshalle des Hauptgebäudes der Wiener Universität wurde 1923 eine Büste, Siegfriedskopf genannt, gestellt. Dieser Kopf wurde im Zeichen (...)

Context XXI, Heft 7-8/2001 — 1/2002

Wehret den Kontinuitäten

Ein Interview
■  Alexander Emanuely ▪ Rita Thalmann
Februar
2002

Die französische Universität zwischen Vichy-Tabuisierung, Shoah-Verleugnung und Neuer Rechter. Alexander Emanuely: Sie sind als Flüchtlingskind nach Frankreich gekommen und haben als U-Boot überlebt. Sie wa­ren also schon sehr früh auf lebensgefährliche Art und Weise mit dem Rassismus und (...)

Context XXI, Heft 5-6/2002

Handschlag statt Rechtsstaat?

■  Alexander Emanuely
November
2002

Dass die ARGE Wehrdienstverwei­gerung und ihre Publikation ZOOM/Context XXI, genauso wie die Zeitschriften akin und Die Alternative sehr wohl ihren Beitrag zur politischen Bildung in diesem Land beisteuern, ha­ben nach etlichen Instanzen in diesem Frühjahr die Gerichte geklärt und be­stätigt, dass (...)

Context XXI, Heft 7/2002
Österreich? Frankreich!

Paradoxe Biographien

Wirre politische Seitenwechsel im Frankreich der 30er Jahre
■  Alexander Emanuely
Dezember
2002

KritikerInnen werden meinen, die Redaktion von Context XXI sei eigenartigst nostalgisch, da in jeder Nummer ein, zwei Beiträge vorzufinden sind, die inhaltlich die 30er Jahre behandeln. Das Bedürfnis über diese Zeit zu reflektieren, kommt jedoch daher, dass die 30er Jahre das Jahrzehnt vor der (...)

Context XXI, Heft 4-5/2003

Fellinis Schatz aus Spiegel

oder Asa nisi masa
■  Alexander Emanuely
August
2003

Es war am Abend des 1. November 1993, als ich mich mit einer alten Schulfreundin, die damals in New York lebte, im DDL Foodshow an der Upper West Side traf, auf ihren Tipp hin, dass dort die besten An­tipasti der ganzen Stadt zu verspeisen seien. Als Wo­chenendpassant der schönen Stadt vertraute (...)

Context XXI, Heft 6-7/2003

Um das Unvermögen

Charlotte Salomons autobiographisches Singspiel in 769 Bildern
■  Alexander Emanuely ▪ Anna Mitterer
Oktober
2003

Salomons Singspiel ist der Versuch, sich in­mitten des Wahnsinns gegen die Apokalypse aufzulehnen. 1936 — die rassistische Gesetzge­bung der Nazis wurde eben erst beschlossen und ver­wirklichte in Deutschland de­finitiv den Ausschluss all je­ner Menschen aus der neu und völkisch definierten (...)

Context XXI, Heft 6-7/2003

Das Trauma der Frauen des Widerstandes

■  Alexander Emanuely ▪ Traude Tauber
Oktober
2003

Wenn Menschen ein psychisches Trauma er­leiden, erleben sie in schmerzender Weise Dinge, die sie bis da­hin in ihrer Welt für unmöglich hielten. (Klaus Ottomeyer/Karl Peltzer) Frauen in Opposition zum NS-Regime und Wider­standskämpferinnen kamen, wenn sie gefasst wurden, fast immer in die gleiche (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Die drei Musketiere in der toten Klasse

Gombrowicz, Schulz, Witkacy, Kantor
■  Alexander Emanuely
Juni
2004

In der Traumaforschung gibt es den Begriff Men-made-desaster, er bezeichnet eine durch Menschenhand, bzw. durch vieler Menschen Hand produzierte Katastrophe unter der wiederum (meist andere) Menschen zu leiden, zu sterben haben. Wenn mensch die Shoah als ein durch Menschen verursachtes Desaster (...)

Context XXI, Heft 1-2/2005

Über Widerstand und Regenschirme

Drei Empfehlungen
■  Alexander Emanuely
Mai
2005

Der diesjährige Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil geht an einen meiner Lieblinge: an Georg Stefan Troller. Er schrieb das sehr autobiographische Drehbuch zu Axel Cortis Trilogie „Wohin und Zurück“. Die drei Filme gehö­ren wohl zu dem, was mich vom Bildschirm herab am meisten (...)

Context XXI, Heft 3-4/2005

La paz que mata

Carl Einstein aus der Asche
■  Alexander Emanuely
Juni
2005

Schweissfuß klagt gegen Pfurz in trüber Nacht! ... ... heißt ein Romanfragment von Carl Einstein aus dem Jahre 1930. In diesem beschreibt er wohl deutlich, was ihm seine Person und ein Gerede über diese bedeutet: „ICH der banalste Kollektivplatz, in Präservativ gewickelt.“ (1993, S.32) Er wollte (...)

Context XXI, Heft 3-4/2005

Liebe Leserinnen und Leser!

■  Alexander Emanuely
Juni
2005

Nestroy hat einmal geschrieben: „Wenn alle Stricke reißen, dann häng ich mich auf.“ Nach Durchforsten unserer Buchhaltung haben sich unsere Visionen — die immer jene alternativer Medienmache­rInnen wohl sein müssen — bewahrheitet: wir stehen kurz vor dem Ruin. Standen wir schon zwar immer, doch war da (...)

Context XXI, Heft 5-6/2005

Tusia Herzberg 1921-2005

■  Alexander Emanuely
Oktober
2005

Zu unserer großen Trauer erfuhren wir Anfang November, dass Tusia Herzberg gestorben war – am 27. Oktober war sie in ihrem Zuhause in Ramat Gan, Israel friedlich eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Tusia Herzberg war eine Kämpferin und gleichzeitig der friedlichste und ruhigste Mensch, und (...)

Context XXI, Heft 7-8/2005

Jazz Intim

■  Alexander Emanuely
Dezember
2005

In einem Keller in der Avenue Blaise Pascal in Algier gibt es fast jedes Wochenende ein oder zwei Jazzkonzerte. Es sind laute Gottesdienste, lärmende Bekenntnisse an ein Leben, das nicht mehr möglich ist - zumindest nicht unter Tags, wenn andere Bekenntnisse gefragt sind, Bekenntnisse, welche (...)

Context XXI, Sondernummer 1/2006

Er ist Jude, und Juden haben Geld

Chronologie der Ermordung Ilan Halimis
■  Alexander Emanuely
März
2006

Am 17. Jänner 2006 betritt eine blonde, junge Frau einen Handyshop am Bou­levard Voltaire in Paris. Sie wird sich dort ein Rendezvous mit dem 23-jährigen Ilan Halimi, dem Verkäufer, ausmachen. Vom Rendezvous am 21. Jänner kommt Ilan Hali­mi nicht zurück. Drei Wochen lang wird er in einem Wohnhaus in (...)

Context XXI, Jahr 2006

Eine kurze Einführung zur selbstverständlichen Ausnahme Context XXI

■  Alexander Emanuely
Juni
2006

Die Zeitschrift Context XXI existiert seit 1999 und ist von Anfang als Möglichkeit gedacht, eine Öffentlichkeit für Themen und intellektuelle Diskurse zu schaffen, die im Allgemeinen an den Rand der Wahrnehmung gedrängt werden. In Context XXI sind diese Themen und Diskurse zentral. Und mit einer (...)

Context XXI, Jahre 2007-2018

Surrealismus

■  Sendungsgestaltung: Alexander Emanuely
Mai
2009

André Breton hat 1935 geschrieben: „‚Die Welt verändern,‘ hat Marx gesagt; ‚das Leben ändern‘ hat Rimbaud gesagt: Diese beiden Losungen sind für uns das einzige.“ und somit die Richtung gezeichnet, in die der Surrealismus seit 1924 geht oder gehen will. Konsumiert man heute die Kunst der (...)

Context XXI, Jahre 2007-2018

Liebe Userin, lieber User!

■  Alexander Emanuely
Januar
2016

Herzlich Willkommen auf der Website des Magazins Context XXI. Context XXI gab es als Printmedium von Anfang des Jahres 1999 bis in den Spätsommer des Jahres 2006 hinein. Auf diesen Seiten ist nun ein Großteil der Artikel dokumentiert, die in dieser Zeitspanne veröffentlicht wurden. Unter dem (...)

Beiträge zu Alexander Emanuely
Context XXI, CONTEXTXXI Nº 2

Zur zweiten Nummer von CONTEXTXXI

■  Alexander Emanuely
 
1996

Einleitung Wie geplant kommt mit dem 96er Jahr auch eine neue Nummer von CONTEXTXXI heraus. Selbst wenn sich das Layout geändert hat, bleiben Ziele und Konzepte gleich. Nur die Idee, daß alle Artikel übersetzt werden sollen, wurde mangels Übersetzer fallen gelassen. Trotzdem soll weiterhin (...)

Context XXI, Jahr 2006

Wenn Manifeste in Pension geschickt werden (1)

■  Sendungsgestaltung: Günther Friesinger
Februar
2006

Eine kurze Geschichte der Avantgarden des 20. Jahrhunderts, referiert von Alexander Emanuely. Ein erster Teil wird einen Überblick darüber bieten, wie Dadaistinnen, Surrealistinnen, PataphysikerInnen und SituationistInnen sich als Avantgarden verstanden — und wie sie danach trachteten die (...)

Context XXI, Jahr 2006

Wenn Manifeste in Pension geschickt werden (2)

■  Sendungsgestaltung: Günther Friesinger
Februar
2006

Eine kurze Geschichte der Avantgarden des 20. Jahrhunderts, referiert von Alexander Emanuely. Ein erster Teil wird einen Überblick darüber bieten, wie Dadaistinnen, Surrealistinnen, PataphysikerInnen und SituationistInnen sich als Avantgarden verstanden — und wie sie danach trachteten die (...)

LICRA

Die LICRA in Österreich

August
2016

Die LICRA wurde 1927 als eine der ersten modernen Nichtregierungsorganisationen gegründet und hält heute Beobachterstatus bei der UNO und der OSZE. Sie setzt sich gegen alle Formen der Diskriminierung, Menschenverachtung sowie gegen Politiken und Ideologien der Ungleichheit ein. Heute zählt sie (...)

Videos
Lesung mit: Ulf Birbaumer, Alexander Emanuely, Dagmar Schwarz
Dienstag, 13. Mai 2014, 19 Uhr, im Republikanischen Club. Am 14. und 15. November wird in der (...)

Alexander Emanuely (* 17. Dezember 1973 in Innsbruck) lebt als Schriftsteller und Intellektueller in Wien.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Emanuely studierte Politik- und Theaterwissenschaft an der Universität Wien und legte 2002 seine Diplomarbeit „Avantgarde und ihr Einfluss auf politische Prozesse – am Beispiel der SurrealistInnen“ vor.[1] Schwerpunkte seiner Forschungen sind die Wiener Jakobiner, die deutschsprachige Exilliteratur aus der Zeit des Nationalsozialismus und die historische Avantgarde.[2] Darüber hinaus ist er zivilgesellschaftlich politisch engagiert und seit 1993 aktives Mitglied des Republikanischen Clubs – Neues Österreich.[3]

Von 1995 bis 1999 war er Herausgeber des E-Zines CONTEXTXXI: Internetforum about Literature, Art & Society,[4] wo er vor allem Essays von Bogdan Bogdanović, über Polizeigewalt in Österreich, Veranstaltungs- und Verlagsprogramme und Texte von verschiedenen Autorinnen und Autoren veröffentlichte[5]. 1999 erfolgte die Fusionierung des Internet-Projekts mit der Zeitschrift ZOOM der ARGE Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit in Wien und die Zeitschrift Context XXI entstand. Alexander Emanuely war von 2001[6] bis 2005 geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift.

2001 war er auch Mitgründer der Österreichischen Sektion der LICRA, deren Vorsitzender er ist.[3] Von 2001 bis 2006 war die LICRA-Österreich Herausgeberin der Context XXI[7]. 2006 erschien sein historischer Jugendroman Die Janitscharin, in dem es um die Sultaninnen Nurbanu und Safiye und um das Leben auf dem Balkan, in Istanbul und in Algier des 16. Jahrhunderts geht. Neben diesem Jugendroman hat er vor allem Kurzgeschichten in Context XXI und Zwischenwelt veröffentlicht. Zwischen 2006 und 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der ESRA und erarbeitete dort gemeinsam mit David Vyssoki eine Studie zur Prävention von PTSD und über die salutogenetischen Faktoren im Leben schwer traumatisierter Menschen.[8]

Emanuely trug bei den Wiener Vorlesungen 2010 über Franz Hebenstreit und 2012 und 2013 über Jura Soyfer vor. 2013 hielt er gemeinsam mit Fritz Hausjell an der Universität Wien eine Vorlesung über die Vereinigung sozialistischer Schriftsteller.[9] Außerdem arbeitete er im Performance-Bereich öfters mit Künstlern wie Anna Mitterer[10] oder Thomas J. Jelinek, Gründer der Performance-Gruppe NOMAD.theatre,[11][12] zusammen.

Seit 2010 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Theodor Kramer Gesellschaft, wo er unter anderem die Lyrikreihe Nadelstiche herausgibt und als Redakteur bei der Zeitschrift Zwischenwelt mitarbeitet.[13] In der Reihe theorie.org des Schmetterling Verlages publiziert er gerade zwei Bände zum Thema Avantgarde.[2] Darin beschreibt er die Entwicklung von Félix Fénéon über Dada bis zur Situationistischen Internationale und zeichnet deren revolutionäre Zielsetzungen und Ursprünge im Anarchismus auf.[14]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiographie – Alexander Emanuely. In: publizistik.univie.ac.at. Abgerufen am 30. März 2018.
  2. a b Avantgarde II auf theorie.org, abgerufen am 16. Juni 2016.
  3. a b Wiener Vorlesungen auf den Seiten der Stadt Wien, abgerufen am 21. Mai 2016.
  4. John Labovitz's e-zine-list vom 9. Oktober 1995, abgerufen am 28. November 2016.
  5. Editorial. In: Context XXI. 1-2 1999 (Memento vom 13. Juni 2016 im Internet Archive), abgerufen am 13. Juni 2016.
  6. Editorial. In: Context XXI. 3-4 2001 (Memento vom 13. Juni 2016 im Internet Archive), abgerufen am 13. Juni 2016.
  7. LICRA. In: Context XXI. 5 2001 (Memento vom 13. Juni 2016 im Internet Archive), abgerufen am 13. Juni 2016.
  8. David Vyssoki, Alexander Schürmann-Emanuely, Katrin Draxl, Wilhelmine Schneebauer: Child Survivors der NS-Verfolgung in Österreich nach 1945 – Mental Health Promotion bei schwerst traumatisierten Menschen. Eine Studie zur Erhebung von ressoucenstärkenden Bewältigungsstrategien. Hrsg. von der Psychosozialen Ambulanz ESRA, Wien 2008.
  9. AutorInnen auf den Seiten von theorie.org, abgerufen am 21. Mai 2016.
  10. Sonate, 2008 auf den Seiten der eMuseum/artothek des Bundes, abgerufen am 15. Juni 2016.
  11. Opening (Stadt)Parcours (Memento des Originals vom 1. Juni 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tqw.at auf den Seiten vom Tanzquartier Wien, abgerufen am 1. Juni 2016.
  12. UNDERGROUND CITY 21 auf den Seiten vom Theater Nestroyhof - Hamakom, abgerufen am 1. Juni 2016.
  13. Kurzbio: Alexander Emanuely auf der Seite der Theodor Kramer Gesellschaft, abgerufen am 13. Juni 2016.
  14. Buchbesprechung von Avantgarde auf Kunst, Spektakel und Revolution, abgerufen am 15. Juni 2016.
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