Heinz Kienzl

Geboren 1922 in Wien, Gewerkschafter und Bankmanager. Ab 1947 Mitarbeiter (1950-68 Leiter der wirtschaftlich-politischen Abteilung) beim Österreichischen Gewerkschaftsbund, 1954-69 Arbeiterkammerrat, Mitbegründer der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft. 1964 Vorstandskonsulent der BAWAG. Generaldirektor der Österreichischen Nationalbank 1973-1988 und 1. Vizepräsident 1988-1993.

Beiträge von Heinz Kienzl
FORVM, No. 98

Wirtschaft bricht Verfassung

■  Heinz Kienzl
Februar
1962

FORVM diskutiert mit gemessener Ausdauer die sich verschiebenden Relationen von Staat und Wirtschaft (Hans Lauda/Anton Schopf: Wirtschaft auf der Waage, Heft VI/61; Hans Igler: Der Staat als Unternehmer, Heft VI/67-68; Gustav Kapsreiter: Industrie und Politik, Heft VII/73; Rainer Leignitz: Ein (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 106

Was wählt der Wähler?

Parlamentarische Demokratie und empirische Soziologie
■  Heinz Kienzl
Oktober
1962

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FORVM, No. 148-149

Jung und aktiv statt alt und zänkisch

■  Heinz Kienzl
April
1966

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FORVM, No. 154

Der Österreicher und seine Schande

Erster Versuch einer empirischen Studie über Antisemitismus
■  Heinz Kienzl
Oktober
1966

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FORVM, No. 181

Unternehmerinitiative und Folgen

Ein Banker packt aus
■  Heinz Kienzl
Januar
1969

Dr. Heinz Kienzl, langjähriger FORVM-Freund, ist Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Präsident der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft, Mitglied des Beirates für Wirtschafts- und Sozialfragen der Paritätischen Kommission, Generalrat der (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 277/278

Café Rotlauf

Am Ende des Wohlfahrtsstaates
■  Heinz Kienzl ▪ Ernest MandelGünther Nenning
Januar
1977

Ernest Mandel, Professor für Nationalökonomie in Brüssel, führender Kopf der von Leo Trotzki gegründeten IV. Internationale, wurde von Günther Nenning in dessen TV-Reihe „Das Gespräch“ eine volle Stunde lang den Österreichern serviert. Vom bundesdeutschen Fernsehen wurde die Sendung übernommen. Dem (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 287

Leuchtturm Israel

Ein Briefwechsel
■  Heinz Kienzl ▪ Günther Nenning
November
1977

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FORVM, No. 342/343

Spinat und Paradeiser

Grün-Rote Gemüseplatte
■  Heinz Kienzl ▪ Günther Nenning
Juli
1982

Lud mich Erhard Busek zu einem Empfang und warum ging ich hin und traf dort einen Kollegen von der „Kleinen Zeitung” und sagte der schreib wieder einmal was für uns und schrieb ich wieder einmal was auf Bruno Kreisky und sagte mir der er habe es nicht gelesen sei aber nicht nachträgerisch Heinz (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 366

Grüner Terrorismus

■  Heinz Kienzl
Juni
1984

Ford konnte in den Zwanzigerjahren nicht ein umweltschonendes E-Auto auf den Markt bringen. Ebensowenig können wir eine Entwicklungsstufe im Kraftwerksbau überspringen. Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 387/394

Verehrtester!

Brief an Turrini
■  Heinz Kienzl
September
1986

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FORVM, No. 397/398
Wiederverlautbarung:

Der Österreicher und seine Schande

Erster Versuch einer empirischen Studie über Antisemitimus
■  Heinz Kienzl
April
1987

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FORVM, No. 401-405

Die Last der Geschichte

■  Heinz Kienzl
Juli
1987

Die von ihm initiierte Antisemitismus-Studie hat wilde Kontroversen ausgelöst, hier präsentiert und interpretiert er sie selbst: es ist die erweiterte Fortschreibung einer ersten empirischen Untersuchung zu diesem Thema, die H. K. — FORVM-Autor seit 1962 und Generaldirektor der Österreichischen (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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Beiträge zu Heinz Kienzl
FŒHN, Heft 23+24

Die Leserbrief-Trupps

 
1997

Die Leserbrief-Rubriken in den Zeitungen, das sind die Räusper-Ecken der Bevölkerung. Hierhin kann sie, weit hinter alle Schlagzeilen, Leitartikel, Wirtschaftsseiten, auf denen schon alles ausgemacht ist, zwischen Kreuzworträtsel und Fortsetzungsroman hinein, sich aushüsteln gehn. Weil aber dies (...)

Streifzüge, Heft 1/2003

Warum läuft Herr B. Amok?

Gedenken über die Logik von Krieg und Terror und über den Bruch mit ihr
März
2003

Werner Fassbinder hat 1969 den Film „Warum läuft Herr R. Amok?“ gedreht. Darin erwächst der abschließende Amoklauf aus dem normalen Alltag, aus einem Leben, in dem Herr R. gerade deswegen entgleist, weil er es so ernst und wörtlich nimmt. Mittlerweile weiß auch der fassungslose Normalverbraucher aus (...)

Heinz Kienzl (* 8. Oktober 1922 in Wien) ist ein österreichischer Gewerkschafter und Bankmanager.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kienzl wuchs als Sohn eines Drogisten in Wien auf. Unter dem NS-Regime wegen der jüdischen Herkunft seiner Mutter aus „rassischen“ Gründen verfolgt, arbeitete er als Freileitungselektriker für die Technische Nothilfe. Während des Krieges sympathisierte er mit der Vierten Internationale (Trotzkisten), schloss sich aber 1945 der SPÖ an.

Kienzl studierte an der Hochschule für Welthandel in Wien und schloss mit Doktorat ab (Dissertationsthema: Die Währungsmaßnahmen der 2. Republik). Er war ab 1947 im ÖGB beruflich tätig. 1950 bis 1968 fungierte er als Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung. 1954 bis 1969 war er gewählter Arbeiterkammerrat. Kienzl war auch Mitbegründer der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft, die seit 1961 demoskopische Umfragen zu sozial relevanten Themen durchführt und veröffentlicht.

Von 1973 bis 1988 fungierte er als Generaldirektor und von 1988 bis 1993 als 1. Vizepräsident für die Oesterreichische Nationalbank. Gemeinsam mit dem damaligen Finanzminister Hannes Androsch und dem Präsidenten der Nationalbank Stephan Koren war er maßgeblich an der Durchsetzung der österreichischen Hartwährungspolitik beteiligt. Kienzl trat als engagierter Verfechter der friedlichen Nutzung der Kernenergie und als früher Verfechter einer gemeinsamen europäischen Währung auf.

Gegenwärtig betreut er vier außeruniversitäre Forschungsinstitute.

Werke (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ökonomie und Ideologie, 1971
  • Antisemitismus-Forschung in Österreich, 1987
  • 40 Jahre Stabilität. Jahrtausendwende in Rot-Weiß-Rot, 1991
  • Wir bejahten den Fortschritt, 1991
  • Ein neuer Frühling wird in der Heimat blühen, 2002
  • Die Zeit des Anton Benya, 2007
  • Anton Benya und der Austrosozialismus, 2012

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michaela Hudler, Susanne Kirchner, Claudia Palt (Hrsg.): Einblicke in das Leben von Heinz Kienzl, Wien 1998
  • Patrick Horvath, Herbert Skarke, Rupert Weinzierl (Hrsg.): Die "Vision Zentraleuropa" im 21.Jahrhundert. Festschrift zum 90. Geburtstag von Heinz Kienzl, Wien 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]