Fritz Herrmann
Beiträge von Fritz Herrmann
FORVM, No. 267

Bakunin!

Ballett der ideologischen Unterhosen
■  Fritz Herrmann
März
1976

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FORVM, No. 280/281

Trara Trara die Hochkultur!

Beiträge zu dieser
■  Fritz Herrmann ▪ Klaus Pitter (Bilder)
April
1977

Onkel vom Lande

FORVM, No. 286

Links beeinsprucht, rechts endredigiert

■  Fritz Herrmann
Oktober
1977

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FORVM, No. 344-346

Sankt Jegge, zahl’ für uns!

Schulreform auf Schwyzerdütsch
■  Fritz Herrmann
Oktober
1982

Wie das frustrierte Schulmeisterlein Jürg Jegge im Zürcher Unterland eine andere Schule erfand, selber seine Bücher schreibt, ein anderes Leben einrichtet und dabei nicht reicher, aber immer vergnügter wird. Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 347/348

Unser düsterer Franz

Kein Liebesbrief an Günther Nenning*
■  Fritz Herrmann
Dezember
1982

Und warum er am Neujahrstag das Radetzkygedicht von Grillparzer aufsagen soll Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 352/353

Vom Geiste verweht

■  Fritz Herrmann
April
1983

In der sozialdemokratischen »Zukunft« wird ein Buch als „beschwerliche Lektüre” verrissern, von Günther Nenning hingegen im »profil« locker ironisch als politische Unterhaltungsware angeboten — da merkt man auf. Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 360
Jubiläumskrach

30 Jahre FORVM

■  Fritz Herrmann ▪ Günther NenningGerhard OberschlickAlfred Pfabigan
Dezember
1983

Günther Nenning hat, in Umkrempelung der Torberg’schen Gründung, vor etwa 20 Jahren einen neuen Typ Zeitschrift erfunden: die ihre äußeren und Binnen-Konflikte, statt sie in Vernichtungsintrigen auszukämpfen, relativ unverblümt im Blatt dokumentiert. Ein Beitrag zum Lehrfach: Vom Umgang mit Konflikten. (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 387/394

Ins Ungewisse hinan

■  Fritz Herrmann
September
1986

F. H., Herausgeberbeirat des Forvm, schrieb seine halbe Selbsterforschung für den Rohrstock, Jürg Jegges pädagogische Zeitschrift. Jürg Jegge, Herausgeberbeirat des Forvm, stimmte dem Abdruck in diesem Heft großmütig zu. Ich danke beiden und gratuliere den Lesern. G. (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 395/396

Noch fromme Wünsche

■  Fritz Herrmann
Januar
1987

Gerichtet an eine gute Fee — an das Christkind hat unser überaus geschätzter Beirat komischerweise gar nicht gedacht. Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 395/396

Vif wie Franzl

■  Fritz Herrmann
Januar
1987

Es ist zum Heulen, aber das TV-Publikum weist Fritz Lehners dreiteiligen ORF-Schubert-Film „Mit meinen heißen Tränen“ in einem Wutanfall von sich. Ein Wutanfall von Fritz Herrmann. Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 401-405

Günther Anders’ Schreckensmann

■  Fritz Herrmann
Juli
1987

FORVM-Beirat F. H. überlegt sich die Thesen des FORVM-Beirats G. A. Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 406-408

Elegie auf Dieter Schrage

■  Fritz Herrmann
Oktober
1987

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FORVM, No. 423/424

Betrachtungen eines Politischen

■  Fritz Herrmann
März
1989

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Beiträge zu Fritz Herrmann
Streifzüge, Heft 2/2002

Der Meldereiter: Über Günther Anders

Von einem der erst kommen wird — einige heillose Bewunderungen
Juni
2002

Für Fritz Herrmann Aber wo wäre eine Antwort je auf der Höhe ihrer Frage gewesen? Günther Anders (1902-1992) war wohl einer der ersten gewesen, der gestern nicht mehr die Fragen von vorgestern gestellt hat. Der, der fragte, wo andere keine Fragen mehr hatten, oder: noch nicht einmal. Ein (...)

FORVM, WWW-Ausgabe

Subversive Schnaderhüpfeln von Fritz Herrmann

■  Sendungsgestaltung: Mischa G. Hendel
März
2015

1977 sorgte Fritz Herrmann mit der Dichtung „Trara Trara, die Hochkultur!“ für Aufsehen, als sie in FORVM Nr. 280/281, Heft April/Mai 1977, S. 50 ff. erschien. Fritz Herrmann war Journalist, Autor und Kulturpolitiker. Er war Herausgeber der Zeitung Favoritner Wochenblatt (ab 1960 Wiener (...)

Fritz Herrmann (* 30. November 1922 in Wien; † 9. November 2003 in Neckenmarkt im Burgenland) war ein österreichischer Journalist, Publizist, sozialdemokratischer Kulturtheoretiker, -Politiker und -Praktiker mit anarchoider Neigung, sowie Hörspiel- und Bühnendichter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrmann war der Sohn eines Brigittenauer Eisendrehers. Nach der Matura in Wien studierte er zwei Semester Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Wien, weswegen ihn die deutsche Wehrmacht zu den Funkern einzog, mit Stationierung in Italien (auf Lampedusa und in Catania, Sizilien). Nach dem Krieg studierte Herrmann Germanistik und wurde 1950 mit einer Dissertation über Jura Soyfer zum Dr. phil. der Universität Wien promoviert.

Gemeinsam mit seiner Frau Edith Herrmann[1] gründete er die einzige linke Boulevardzeitung Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg, das „Favoritner Wochenblatt“, erstmals erschienen am 1. Jänner 1957. Das eng begrenzte Bezirksblatt erreichte bei damals 120.000 Einwohnern binnen 34 Wochen eine verkaufte Auflage von 25.000 Exemplaren, erweiterte sein Verbreitungsgebiet nach und nach durch 16 mutierte Ausgaben („Donaustädter Wochenblatt“, „Leopoldstädter...“, „Ottakringer...“, „Hernalser...“ usw.) auf den Großteil Wiens und nannte sich ab 1960 „Wiener Wochenblatt“. Noch im selben Jahr wurde die Zeitung von Fritz Molden gekauft, Fritz Herrmann blieb bis 1968 Chefredakteur, Edith Herrmann bis 1978 Verlagsleiterin.

1970 holte der Bundesminister Leopold Gratz Fritz Herrmann als Berater ins Bundesministerium für Unterricht und Kunst, wo er ein Kulturkonzept entwickelte, das die bildungsbürgerliche Trennung von Kultur und Ökonomie aufheben sollte, um eine sozialistische Kultur als „prinzipiell neue Möglichkeit des menschlichen Existierens“ in einer „Gesellschaftsform jenseits kapitalistischer Zwangs- und Herrschaftsverhältnisse“ zu etablieren: „Sozialist sein heißt eine neue Kultur suchen“.[2] Tatsächlich etablierte er ein neues Modell der Film- und Kleintheater-Förderung, das nicht-kommerzielle Filmprojekte und freie Theatergruppen stützte und noch ins 21. Jahrhundert hineinwirkte.

Mit Gratz´ Nachfolger ab 1971 als Minister, dem späteren Bundeskanzler Fred Sinowatz, verstand sich Herrmann zunächst sehr gut, bis er die konzeptwidrig unverändert großzügige Förderung der hochkulturellen Einrichtungen (Bundestheater mit Staatsoper, Burgtheater etc.; Salzburger Festspiele, Salzburger Osterfestspiele etc.) und Vernachlässigung der Graswurzel-Kultur nicht mehr ertrug. Mit der Veröffentlichung von 37 Schnaderhüpfeln „Trara Trara, die Hochkultur!“[3] dokumentierte Herrmann seine Missbilligung des Förderprimats der Hochkultur und zeigte damit die Zerrüttung des wechselseitigen Vertrauensverhältnisses zwischen ihm und dem Minister. Als Herbert von Karajan wegen der Stanze Nr. 15[4] erklärte, nie wieder in Wien dirigieren, ja Wien nie wieder betreten zu wollen, und Minister Sinowatz zu dem Dirigenten nach Salzburg fuhr, um sich für die Ungehörigkeit seines Mitarbeiters zu entschuldigen, war die Zusammenarbeit beendet.

Herrmann, der ab 1982 auch Redaktions-, ab 1986 Herausgeber-Beirat des FORVM war, zog sich als „Teichwirt“[5] auf sein burgenländisches Landgut Samersdorf zurück und widmete sich fortan dem Schreiben sowie seinen Enkelkindern und Karpfenteichen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jura Soyfer. Die Anfänge eines volksverbundenen österreichischen Dichters. Dissertation, Universität Wien, 1949.
  • Jura Soyfer. Eine politische Einschätzung. In: „Exil“. Forschung, Erkenntnisse, Ergebnisse. Wien 1985, Nr. 1, S. 5–21.

Fernsehspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die stummen Affen (Tragikomödie 1969),
  • Bakunins Sterbetag – Ein anarchistisches Traktat (ORF 1976, Regie Franz Nowotny)

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Evolution der Vögel (Ö1 1990)
  • Die Erhebung einer Prostituierten in den Sternenhimmel (1991)
  • Talpa oder Da unten ist´s gar fürchterlich. Dauer: 48 Minuten 32 Sekunden. Regie: Georg Herrnstadt und Thomas Thieme (ORF 1992).
  • Todesstrafe untertänigst. Des geheimen Hof- & Kriegsrates Johann Wolfgang Goethens gar nicht so geheimes Berufsleben. Dauer: 49 Minuten 32 Sekunden. Komposition: Georg Herrnstadt, Regie: Georg Herrnstadt und Markus Boysen (ORF 1995).

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Edith Herrmann (* 30. September 1925 in Wien) promovierte gleichfalls 1950 an der Universität Wien, mit der Dissertation Dr. Ferdinand Bruckner (Theodor Tagger). Leben und Werk eines österreichischen Dramatikers bis 1948.
  2. Fritz Herrmann: Einen sozialistischen Kulturbegriff entwickeln. In: Rote Markierungen, Beiträge zur Ideologie und Praxis der österreichischen Sozialdemokratie. Europaverlag, Wien 1972, S. 79 ff.
  3. NEUES FORVM, Nummer 280/281, Heft April/Mai, Wien 1977, S. 50 ff.
  4. „Es scheißt der Herr von Karajan / bei jedem falschen Ton sich an / und wascht sein Arsch im Goldlawua / anal sein g´hört / zur Hochkultur!
  5. Selbstbezeichnung im Klappentext seiner Theaterstücke in der Edition Wilde Mischung.