Frankreich
Beiträge
Internationale Situationniste, Numéro 4

La chute de Paris

juin
1960

Paris à été, dans la période de dissolution de la culture dominante, le principal centre de recherches, le point de concentration d’expériences et d’individus originaires de tous les pays modernes où se développait le même problème global de la culture. Ce rôle, que Paris a tenu presque (…)

Internationale Situationniste, Numéro 5

La minute de vérité

décembre
1960

Les soussignés, considérant que chacun doit se prononcer sur des actes qu’il est désormais impossible de présenter comme des faits divers de l’aventure individuelle ; considérant qu’eux-mêmes, à leur place et selon leurs moyens, ont le devoir d’intervenir, non pas pour donner des conseils aux (…)

FORVM, No. 93

Frankreichs Ein-Mann-Dynastie

September
1961

Die satirische Wochenzeitung „Le Canard enchaîné“, in ihrer politischen Polemik meist in recht veralteten Humorklischees erstarrt, hat eine ständige Rubrik eingeführt, die mit Recht viel gelesen wird. Sie nennt sich „Neuigkeiten vom Hof“ und ist im Stil eines Chronisten vom Hofe Ludwigs XIV. (…)

FORVM, No. 99

Zwischen Hoffnung und Höllenfahrt

Frankreich nach dem Algerien-Abkommen
März
1962

Die Verhandlungen zwischen Mitgliedern der französischen Regierung und Vertretern der „Provisorischen Regierung der Republik Algerien“ vom 11. bis zum 18. Februar an einem geheimgehaltenen Ort nahe der Schweizer Grenze haben zu einem positiven Resultat geführt. Nach Billigung der (…)

FORVM, No. 111

Der alte Mann und der Osten

März
1963

„Mit einem schwachen Frankreich ist die Verständigung unmöglich, mit einem starken sehr schwer“ — wie schwer, konnte wohl auch jener kluge Publizist unsrer Tage nicht voraussehen, von dem dieser Satz stammt. Dürfte man von der Schwierigkeit der Verständigung mit Frankreich auf dessen Stärke (…)

FORVM, No. 111

Der alte Mann und der Westen

März
1963

In Kennedys „Grand Design“ spielt der Gedanke der Partnerschaft zwischen Europa und Amerika eine wesentliche Rolle. Und von Jean Monnet — einem gewiß vorzüglichen Europäer — soll der Satz stammen, daß eine „Atlantische Gemeinschaft abzulehnen sei und als einzig praktikable Lösung eine (…)

FORVM, No. 131

Planung ohne Planwirtschaft (II)

November
1964

Was den privatwirtschaftlichen Sektor der Volkswirtschaft anlangt, ist der Plan nur als eine Vorschau auf die kommende wirtschaftliche Entwicklung gedacht, wobei ihm bestimmte Annahmen hinsichtlich des vom Staate einzuschlagenden wirtschaftspolitischen Weges unterstellt sind. Der Plan hat also (…)

FORVM, No. 134

Dollar go home!

Februar
1965

Der Beschluß der französischen Nationalbank, 300 Millionen Dollar aus ihren Devisenreserven in Gold zu konvertieren, ist in der westlichen Welt als Claironsignal zum Angriff gegen die westliche Leitwährung verstanden worden. Goldene Zeiten für die Goldspekulation, die dem Dollar bereits seine (…)

FORVM, No. 136

Angriff auf Fort Knox

April
1965

De Gaulles Forderung, das Welt-Währungssystem durch Rückkehr zur Golddeckung zu reformieren, hat so viele Gründe und Hintergründe wie seine ganze Politik. De Gaulles hochpolitischer Husarenritt gegen den Dollar hat aber auch währungstechnische Aspekte, welche sich bestens dazu eignen, die (…)

FORVM, No. 138-139

Von Kellnern, Hoteliers und Parkplätzen

Erlebnisse eines reisenden Israeli
Juni
1965

Mit seinen beiden Satirensammlungen „Drehn Sie sich um, Frau Lot“ und „Arche Noah, Touristenklasse“ hat Ephraim Kishon, der erste Humorist des jungen Staates Israel, das Lesepublikum dreier Kontinente erobert (und die amerikanische Kritik ließ ihm das höchste Lob zuteil werden, das sie zu (…)

FORVM, No. 140-141

Sechs der Brüder sind wir gewesen ...

August
1965

Der große Krach in Brüssel ist da. Ohne jede pariserische Elegance hat de Gaulle die Tür zur EWG mit einem Knall geschlossen, der Widerhall in der ganzen Welt gefunden hat. Und doch ist dieser Exodus Frankreichs bei weitem nicht jene Sensation, zu der er hinaufgeredet und hinaufgeschrieben (…)

FORVM, No. 146

Warten auf de Gaulle

Februar
1966

Als de Gaulle am 1. Juli 1965 unter gewaltigem internationalem Aufsehen den Verhandlungstisch des EWG-Ministerrates verließ und sich in den Pariser Schmollwinkel zurückzog, begann jene Krise der Sechsergemeinschaft, die der General seither in Permanenz erhielt und von der Hallstein sagte, es sei (…)

FORVM, No. 178

Aus dem Büro für Esprit

Marivaux zu seiner Zeit
Oktober
1968

Immer wieder einmal wird Marivaux entdeckt, meistens im Ton des Vorwurfs. Tadel verleiht den Bemühungen um Marivaux den rechten publizistischen Aplomb. Das Verfahren wird dadurch möglich, daß man wenig von Marivaux weiß, noch weniger, als man wissen könnte. Er ist zwischen die Epochen gefallen. (…)

FORVM, No. 179-180

Krieg als Paradoxon

November
1968

Die nachfolgenden beiden Texte von Herbert Marcuse und Hans Morgenthau entstammen Referaten des 4. Salzburger Humanismusgespräches (10. bis 13. September). Thema dieses von Dr. Oskar Schatz initiierten und vom Österreichischen Rundfunk mit außerordentlicher Liberalität veranstalteten Symposions (…)

FORVM, No. 220

Französische Sozialdemokraten über Wirtschaftsdemokratie

April
1972

Das Kapitel „La democratie économique“ aus dem Programmentwurf der Sozialistischen Partei Frankreichs besteht aus einem Mehrheits- und zwei Minderheitsberichten. Die Dokumentation kontroversieller Texte ist beispielhaft für praktizierte Demokratie innerhalb einer Partei. Der Programmentwurf ist (…)

FORVM, No. 225

Kann die neue Volksfront siegen?

Zum gemeinsamen Programm der französischen Sozialisten und Kommunisten
November
1972

In der Vergangenheit hatten die Parteien, die sich in Frankreich zum Sozialismus bekennen, zweierlei Programme: ein Maximalprogramm und ein Minimalprogramm. Das erste entsprach völlig den Voraussagen und Arbeitshypothesen, wie Marx und seine Nachfolger sie formuliert hatten. Alle (…)

FORVM, No. 243

Rassenkampf statt Klassenkampf?

Was das Attentat von Marseille für Westeuropa ankündigt
März
1974

Am 14. Dezember 1973 explodierte eine Plastikbombe im algerischen Konsulat in Marseille: vier Tote, einige Dutzend Verwundete. Bewafinete Kampfgruppen der Ordre Nouveau knallen Araber ab: 47 im Jahr 1973. Ein neuer Rassismus steht uns bevor. Der amerikanische Historiker Raul Hilberg hat in (…)

FORVM, No. 245

PRESSE-FORVM

Mai
1974

Sartre: Gegen die alte Linke (Sartre hat bei den letzten Präsidentschaftswahlen 1965 Mitterrand unterstützt; diesmal setzte er sich für eine Kandidatur von Charles Piaget ein.) Das Trennende ist nicht die Person von Piaget, es sind die Ideen der neuen Linken, die sich den Ideen der (…)

FORVM, No. 311/312

Frankreich, von unten erwühlt

November
1979

Ein Buch über Frankreich, geschrieben von einer Italienerin? „Der französische Maulwurf“ gibt Gelegenheit, dem deutschen Leser eine Autorin vorzustellen, die in der Publizistik Italiens und Frankreichs einen guten Namen hat: Maria Antonietta Macciocchi, Journalistin, Politikerin und (…)

FORVM, No. 327/328

Elefantiasis

März
1981

Wenn ich einen Privatzoo betreiben müßte, wäre leider ein Elefant attraktiver als dreißig Fasane. Fasane sind langweilig für Zoobesucher, auf Elefanten kann man reiten. Elefanten machen einen Zoo erst richtig zum Zoo. Leider. Von wegen small is beautiful — neidischer Blick auf den wundersamen (…)

FORVM, No. 331/332

Reggae auf der Bastille

Paris im Mai 1981
Juli
1981

1 Babylon Die Hauptstadt ist dauernd in Bewegung. Demonstrationen, Umzüge, Aufmärsche, meist über die großen Boulevards, leergefegt von Autos, Platz für die Leute. Die Luft ist klar und durchsichtig vom Regen, die Bäume stehen im ersten Grün. An einem Tag eine Schwulen- und (…)

MOZ, Nummer 43
Junge AlgerierInnen in Frankreich:

Generation zwischen den Stühlen

Juli
1989

„Der Patron schaut Dir ins Gesicht und nicht in den Ausweis“ — diese Erfahrung macht die 2. und 3. Generation algerischer und marokkanischer Einwanderer, die sich weder als Araber noch als Franzosen begreifen. Nein, arabisch träumt Rachid schon lange nicht mehr. Wie sollte er auch? Mit den (…)

MOZ, Nummer 49

Wir kapitulieren nicht

Februar
1990

Der französische Streit um das Tragen des islamischen Kopftuches (die MONATSZEITUNG berichtete darüber im Dezember) ist Ende November vorübergehend entkrampft worden. Der von Unterrichtsminister Jospin einberufene Staatsrat erklärte die weibliche Kopfbedeckung für vereinbar mit dem laizistischen (…)

MOZ, Nummer 56

Es lebe La Hague

Oktober
1990

Mit Billigung der Politiker dürfen nach dem Aus für Wackersdorf die bundesdeutschen Atomstromproduzenten künftig die abgebrannten Brennelemente aus ihren Kernkraftwerken nach Sellafield, Großbritannien, und nach La Hague, Frankreich, bringen, weil dort die Wiederaufarbeitung angeblich billiger (…)

EuropaKardioGramm, EKG 5-6/1995
Jacques de frappe

Präsident Strangelove?

Oktober
1995

Nach erfolgreicher Verlängerung des Atomwaffensperrvertrages nahm Frankreich unter dem neogaullistischen Präsidenten Jacques Chirac, militärischer Oberbefehlshaber der Force de frappe, seine Kernwaffenversuche auf Mururoa wieder auf. Die Modernisierung und Forçierung der französischen (…)

FORVM, No. 499-504

Die letzten europäischen Kolonien

500 Jahre und kein Ende
Dezember
1995

»1492 — 1992: Parallelität aus Zufall oder Absicht?«, diese Frage stellte ein Jugendlicher der zu Frankreich gehörigen Karibik-Insel Guadeloupe 1989 in einem Leserbrief an die Zeitung »Lendépandans«. Die Ankunft 1492 von Columbus, den Austausch von Freundlichkeiten, die dann beginnende (…)

Context XXI, ZOOM 3/1996

Au revoir bis zum nächsten Rendez-vous

Juni
1996

Auch Frankreich schafft die Wehrpflicht ab. Ab nächstem Jahr werden die jungen Männer zu einem einwöchigen „Rendez-vous“ (Chirac) vorgeladen, und ab 2002 auch die Frauen. Sinn und Zweck dieser Übung: Neben der Prüfung der „Volks­gesundheit“ der jungen Leute sollen sie auch über den Wert der (…)

Context XXI, ZOOM 1+2/1997

Zerfällt die NATO?

Eine Polemik
Februar
1997

Das Gerede von Sicherheit, vom Ende des kalten Krieges, von der NATO als einzig übriggebliebene intakte Organisation, der es beizutreten gilt, zumindest für einige der politischen Eliten Österreichs, täuscht über die inneren Zerreißproben und Reibungen dieses Bündnisses hinweg. Da die (…)

Weg und Ziel, Heft 1/1997

Währungs-Harakiri

Perspektiven der Europäischen Währungsunion
März
1997

Die Warengesellschaft hat auf ihrem Siegeszug die Vorherrschaft traditio­neller, religiös unterfütterter Welt­erklärungen nur zerstört, um neue, sä­kularisierte Formen von Religion her­vorzutreiben. Während der Durchset­zungsphase des modernen Kapitalis­mus übernahm vor allem der Glaube an die (…)

Context XXI, ZOOM 3/1997

Im Herzen der Finsternis

Juni
1997

Der paraphrasierte Titel von Joseph Conrads Roman „Das Herz der Finsternis“ ist nicht zufällig gewählt, denn der Roman spielt sich um Kisangani in Zaire ab, damals Stanley Falls in Belgisch-Kongo. Ende des vorigen Jahrhunderts klagten Joseph Conrad und Arthur Conan Doyle in ihren Publikationen (…)

Context XXI, ZOOM 6/1997

Die NATO nach Madrid

Oktober
1997

Madrid, 9. Juli 1997: Die Weichen sind gestellt; die Signale zeigen grün. Der Lokführer wartet auf das Abfahrtszeichen. Gleich mehrere Schaffner drängen zum Aufbruch. Auf dem Bahnsteig Prominenz aus Politik und ganz Europa. Aus dem Lautsprecher quellen Ansagen: „Auf Gleis 16 steht erstmals zur (…)

Context XXI, ZOOM 2/1998

Währungskolonien

Mai
1998

Wie schon im Interview mit Walter Schicho in ZOOM 1/98 angesprochen, werden die nötigen Vorberei­tungen für die währungspo­litische Integration von fünf­zehn afrikanischen Ländern (Communaute Financiere Africaine) getroffen. Die Parität zwischen Euro und CFA- Franc werden auf dem Ver­hältnis (…)

radiX, Nummer 1

Vom Tropischen und Nichttropischen Europa

Dezember
1998

Unter dem Titel „Tropisches Europa“ fungieren in der EU die letzten Kolonien der EU-Staaten. Mit dem Ausbau der EU sind auch sie zunehmend von gesamtEUropäischen Interessen gelenkt. Der Rechtsstatus dieser Kolonien ist dabei ein sehr unterschiedlicher, was sich auch auf ihre Integration in die (…)

Context XXI, ZOOM 1/1999
Felix Kreissler:

Eine europäische Angelegenheit

Frankreich: Politik — Menschen — Massen — Mythen
Januar
1999

Kreissler, Professor an der Universität Rouen, läßt seine Einführung in die aktuelle politische Landschaft Frank­reichs mit den Vorbedin­gungen für den Sieg der französischen Linken 1997 beginnen. Es werden die Schwierigkeiten bei der Bil­dung der Regierungskoaliti­on geschildert; ebenso der (…)

Context XXI, Heft 7-8/2001 — 1/2002

Wehret den Kontinuitäten

Ein Interview
Februar
2002

Die französische Universität zwischen Vichy-Tabuisierung, Shoah-Verleugnung und Neuer Rechter. Alexander Emanuely: Sie sind als Flüchtlingskind nach Frankreich gekommen und haben als U-Boot überlebt. Sie wa­ren also schon sehr früh auf lebensgefährliche Art und Weise mit dem Rassismus und (…)

Grundrisse, Nummer 1

Frantz Fanon wiederlesen?

März
2002

Ich habe Frantz Fanon gelesen als der „autonome Antiimperialismus“ im deutschsprachigen Raum eine größere Rolle spielte. Der Autor galt als ein Kronzeuge für die Notwendigkeit des bewaffneten Kampfes im Trikont, aber auch als moralische Rechtfertigung für militante Kämpfe in den Metropolen. Die (…)

Context XXI, Heft 7/2002
Österreich? Frankreich!

Paradoxe Biographien

Wirre politische Seitenwechsel im Frankreich der 30er Jahre
Dezember
2002

KritikerInnen werden meinen, die Redaktion von Context XXI sei eigenartigst nostalgisch, da in jeder Nummer ein, zwei Beiträge vorzufinden sind, die inhaltlich die 30er Jahre behandeln. Das Bedürfnis über diese Zeit zu reflektieren, kommt jedoch daher, dass die 30er Jahre das Jahrzehnt vor der (…)

Context XXI, Heft 6-7/2003

Österreichische jüdische Exilantinnen in der Résistance

Oktober
2003

Der kommunistische Widerstand setzte auf Österreichnationalis­mus. Die Bedeutung der nationalsozialisti­schen Judenverfol­gung wurde dadurch selbst von jüdischen Kämpferinnen lange unterschätzt. 1941 fasst die französische Résis­tance die deutschen, öster­reichischen und deutschsprachigen (…)

Context XXI, Sondernummer 1/2006

Juden und Moslems in Frankreich: eine gefährliche Nachbarschaft?

März
2006

Die meisten antijüdischen Vorfälle, die in den Jahren 2000 bis 2005 in Europa, parallel zur zweiten palästinensischen Intifada, registriert wurden, ereigneten sich in Frankreich. Kein anderes Land Europas zählt auch derartig viele Moslems/Muslima (annähernd fünf Millionen) und Juden/Jüdinnen (…)

Streifzüge, Heft 50

Sarkozy und die Anderen

Zu den Wandlungen des Rassismus in Frankreich
Oktober
2010

Auch dem Papst wurde die „Fremden“politik der Regierung Sarkozy zu viel. Benedikt XVI. sprach im August freilich durch die Blume, als er Frankreich zur „An-/Aufnahme der Menschheit in ihrer legitimen Diversität“ aufforderte. Andere Kirchenleute aber kritisierten teilweise erheblich schärfer: Der (…)

Grundrisse, Nummer 42

Karl Marx über die verbrecherische Regierung vom 4. September 1870

Mai
2012

In Nizza verläuft eine Avenue Thiers parallel zum 1865 erbauten Bahnhof – eine Augenweide. Die Straße ist benannt nach einem französischen Historiker und Staatsmann des 19. Jahrhunderts, für den Marx nur abfällige Begriffe übrig hatte: „Schwätzer“, „Staatsparasit“, „gräßlicher Zwerg“, (…)

Grundrisse, Nummer 45
Michael Seidman:

Gegen die Arbeit

Über Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris, 1936-1938
März
2013

Mit einem Vorwort von Karl-Heinz Roth und Marcel van der Linden. Heidelberg: Verlag Graswurzelrevolution, 2011, 477 Seiten, Euro 24,90. Barcelona und Paris: Gegen die Arbeit Die Volksfrontregierungen in Frankreich und Spanien von 1936 und die damit verbundenen Kämpfe gehören zu den großen (…)

Grundrisse, Nummer 50

Schuld ohne Sühne

Mai
2014

Die Streitfrage um eine mögliche Komplizenschaft Frankreichs mit dem Völkermordregime Ruandas ist 20 Jahre nach den Massakern immer noch aktuell. Dies liegt vor allem an den militärischen Verstrickungen Frankreichs in diesem Konflikt begründet. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem (…)